(dk) Den aus deutscher Sicht krönenden Schlusspunkt unter den Samstag setzte in der Champagne Domenik Jet. Mitbesitzer Thorsten Tietz hat - das kann man in der Rückschau nicht anders konstatieren - sicherlich die richtige Entscheidung getroffen, als er den Pine-Chip-Sohn Ende Februar selbstlos ins Nimczyk-Quartier überstellt hatte mit dem Ziel, ihn von dort aus regelmäßig auf den französischen Bahnen an den Ablauf zu bringen.
Nach einem dritten Platz zum Auftakt seiner Rallye über Frankreichs Pisten und einem anschließenden Streichresultat im »Temple du trot« von Paris-Vincennes gewann der Siebenjährige zum dritten Mal in Folge und bescherte Champion-Trainer Wolfgang Nimczyk seinen ersten Seriensieger auf dem Boden der Grande Nation.
Nach Michael Nimczyk in Le Croisé-Laroche und Pierre Yves Verva in Nancy war in Reims der erstmals hinter ihm sitzende Gabriele Gelormini sein Partner, der den Schwarzbraunen eine Runde vor Schluss aus dem Rücken und an die Seite des führenden Cameron (Paul Ploquin) dirigierte und aus der Todesspur diesen sowie den weiteren Westholm-Vertreter Red Hot Roadster (Jeremy Koubiche) in 1:11,4/2.550 Meter souverän abkanzelte.
Mit den für den Sieger dieses Rennens der Kategorie E, das bei 161.000 Euro Lebensgewinnsumme geschlossen war, ausgelobten 11.250 Euro hat Domenik Jet nunmehr bei gerade einmal fünf Starts auf "PMU-Staatsgebiet" bereits knapp 41.000 Euro für seine Besitzergemeinschaft eingetrabt.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-06-20/5102/1
Ein kleines Platzgeld gab es für den zweiten deutschen Starter in Reims. Nicole Matulas Monaco Jenilou, für den Trainers Jens Bergmann erstmals Jules van den Putte verpflichtet hatte, sammelte nach einem verdeckten Rennen im Hintertreffen in der Schlussphase noch einige müde bzw. springende Gegner ein und wurde unter Einstellung seines Rekords von 1:16,3/2500 Meter braver Sechster.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-06-20/5102/5





