(dk) Jüngster Beleg dafür, dass Sybille Tinter und ihr Team das Jahr 2026 aller Voraussicht nach mit mindestens einem neuen Rekord für den Stall abschließen werden, ist die Tatsache, dass die Trainerin am Ende des V85-Renntages am Samstag in Örebro bereits bei 42 Jahressiegen und damit nur drei hinter ihrer bisherigen "best season" 2025 steht - und das, obwohl noch nicht einmal ein Drittel des Kalenderjahres um ist.
Grundlage dessen ist ein Sieganteil von 30 % an bislang 141 an den Ablauf gebrachten Startern, mit denen die in Eskilstuna lizensierte Übungsleiterin bis dato rd. 3,16 Mio. SEK an Rennpreisen für ihre Besitzer errungen hat (22.415 SEK oder umgerechnet für deutsche Verhältnisse nahezu traumhafte 2.070 € pro Engagement).
Jüngster "Einzahler" auf diese Bilanz war auf der Westseite des Hjälmaren, Schwedens viertgrößtem See, Frank Proests und Simon Sieberts Newcomer Vici, mit dem Fredrik Plassen das Nachwuchsfahren der Tageskarte an seine Fahnen heftete.
Auf der 2.609-Meter-Distanz aus zweiter Reihe eher behutsam in die Partie gegangen, ergriff der am Sonntag in Bahrenfeld binnen einer Woche bereits zum zweiten Mal in Deutschland zu bestaunende Shooting-Star eine Runde vor Schluss im dritten Paar außen die Initiative und kam mit dem von Josef Weitkamp gezogenen Orlando-Vici-Sohn fortan erst einmal nicht mehr aus der dritten Spur heraus.
Das hinderte das Duo aber nicht daran, den eingangs der Schlusskurve aus der Todesspur ins Kommando gestrebten Mr Carnation (Malte Handfast) mit Erreichen der Endgeraden schnell sicher zu den Akten zu legen und in 1:13,6 mit einer Länge Vorsprung anzuschlagen.
Beim zweiten Schweden-Sieg in Folge und dem erst vierten seiner bislang 19 Starts umfassenden Karriere wurden den Besitzern 75.000 SEK (rd. 6.920 €) gutgeschrieben, die gleichzeitig den bislang größten Einzelscheck auf dem Konto Newcomer Vicis ausmachten.





