++ Heute: PMU-Abend in Wolvega ab 18:10 Uhr ++ ++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller), Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
Doppeltreffer durch Sybille Tinter
20. April 2020

(nn) Rättvik, Sonntag, 19. April 2020. Auch wenn es nur zwei der sogenannten Breddlopps waren - Läufe für Pferde bis maximal 500 Startpunkte mit Fahrern, die 2019 nicht mehr als 150 Rennen bestritten haben -, soll Sybille Tinters Doublette am Sonntagmittag nicht unerwähnt bleiben.

Zwei Starter hatte die quasi um die Ecke im 70 Kilometer entfernten Romme lizenzierte Tochter Klaus Kerns mitgebracht, die unter anderem einige Pferde für Thorsten Tietz und Hans-Ulrich Bornmann betreut. Zunächst erdrückte sie durch die Todesspur mit Fandjo Tempomacher Beat the Beast und setzte sich mit dem Franzosen aus Gerhard Sporrers Lot in 1:17,2/2140m locker um 2½ Längen ab. Es war der zweite, mit 10.000 Kronen belohnte Treffer des bulligen Scipion-du-Goutier-Sohnes, der damit seinem 18:10-Ruf vollauf gerecht wurde.

Ebenso leicht ging ihr zwei Stunden später der Sieg mit der Bornmannschen Opalis in einem „Frei für Alle“ von der Hand. Die ins schwedische Gestütbuch eingetragene Tochter der Olly Lane fand über 2140 Meter mit der „2“ eine maßgerechte Abflugrampe vor und schnappte sich ruckzuck den Staffelstab. Tinter wartete auf den durch Startreihe zwei gehandicapten, 4,4 Millionen Kronen schweren, in Frankreich gehärteten Apollon de Kacy, der mit einem Zwischenspurt in der zweiten Biege an ihre äußere Flanke zog, und ließ im Einlauf dessen Umsturzversuch ganz leicht um drei Längen ins Leere laufen. Nach 1:13,7/2140m war für 24:10 der nächste Coup perfekt, was sich in der Kasse wiederum mit 10.000 SEK bezahlt machte.

Für die 37-jährige, die im Vorjahr drei ihrer lediglich 32 Fahrten auf Platz eins beendet hatte, waren es die ersten beiden Fahrersiege dieses Jahres sowie die Trainerpunkte acht und neun. Derzeit betreut sie 13 Pferde; finanzielle Aushängeschilder sind die in Deutschland wohlbekannten UR Amazing, Payet und eben Opalis.