++ Halmstad: Karin Walter-Mommerts Allstar (Tyler Mifsud) 1. in 1:17,3/2140 Meter, Euron Face dis.rot, Star Cash (Dante Kolgjini) 8. in 1:16,6/2640 Meter ++ ++ Cagnes-sur-Mer: Danny Brouwer mit Stall Habos Hooper des Chasses unplatziert, mit Horst Müller-Terbilles Lady Black Rochel 3. in 1:14,9/2925 Meter Bänderstart ++ ++ Freitag: Ronja Walter mit der italienischen Stute Euphoria Roc in einem 7.700-Euro-Monté in Mailand (17:15 Uhr) ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++
Die 18 Amérique-Starter im Porträt
23. Januar 2026

1 Harmony du Rabutin - David Bekaert

Als gewinnärmste Teilnehmerin hat sich diese neunjährige Stute ihren Platz im Amérique 2026 redlich verdient. Nach ihrem vierten Rang im Prix du Bourbonnais bestreitet sie hier ihr erstes Gruppe-1-Rennen. Die Teilnahme am Prix d'Amérique ist zweifellos eine Belohnung für diese in vielerlei Hinsicht vorbildliche Stute. Sie wird sich jedoch sicherlich nicht mit einer bloßen Nebenrolle gegen die besten Traber der Gegenwart zufriedengeben. Ihr Trainer hat ihr sogar ein grünes Emoji verpasst.

2 Iroise de la Noé - Éric Raffin

Im vergangenen Winter qualifizierte sich diese Stute aus dem Stall Levesque durch ihren Sieg im Prix de Belgique für das Legend Race. Auch in diesem Jahr gelang ihr dies mit dem Erfolg im letzten Qualifikationsrennen. Beim ersten Amérique-Start sprang die Tochter von Tornado Bello im Kampf um ein besseres Platzgeld. Sollte sie am Sonntag gewinnen, würde sie ihren ersten Gruppe-1-Sieg feiern und ihre Gewinnsumme innerhalb von nur drei Minuten praktisch verdoppeln. Sie hat das Potenzial dazu.

3 King Opera - William Bigeon

Es ist nie zu spät, sich einen Platz im Prix d'Amérique zu sichern. Der von William Bigeon trainierte Hengst belegte vor zwei Wochen den vierten Platz im Prix de Belgique und sicherte sich damit in letzter Minute seinen Startplatz für diesen Sonntag. Nach seinem dritten Platz im Critérium des 5 ans im September scheint sein Spielraum für Fehler in diesem Feld gering, seine Form ist solide und er weiß, wie man stark aufholt. Mit passendem Rennverlauf könnte der Sohn von Ready Cash diese Stärken ausspielen und eine Platzierung unter den ersten Dreien erreichen.

4 J'aime le Foot - Antoine Lhérété

Der von Antoine Lhérété trainierte siebenjährige Wallach, der bei den Buchmachern keine Rolle spielt, sorgte im vergangenen November mit seinem vierten Platz im Prix de Bretagne für Furore. Nachdem er sich dank dieser Leistung einen Startplatz im Amérique gesichert hatte, blieb er seither etwas in den Hintergrund. Im kürzlich ausgetragenen Prix de Belgique präsentierte er sich kämpferisch und gab zunächst das Tempo vor, fiel dann aber im Finish deutlich zurück. Für seinen ersten Start im Prix d'Amérique dürfte er daher in den Prognosen eher weit unten landen.

5 Immortal Doc - Björn Goop

Obwohl der sechsjährige Skandinavier in Frankreich noch auf seinen ersten Sieg wartet, hat er in Vincennes bereits mehrfach sein Potenzial angedeutet, insbesondere bei seinen letzten beiden Starts vor dem Prix d'Amérique. Zwar verliert er beim Vincenner Bänderstart Start oft an Boden, doch ansonsten bringt Fredrik Wallins Schützling alles mit, um hier für eine Überraschung zu sorgen: Form, Ausdauer, Kampfgeist und zudem einen dreimaligen Prix-d'Amérique-Sieger (Björn Goop) im Sulky.

6 Epic Kronos - Paul Philipp Ploquin

Wie Francesco Zet (17) wird auch dieser sechsjährige Hengst in Schweden von Daniel Redén trainiert. Obwohl er weniger Erfolge als sein berühmter Stallgefährte vorweisen kann, bietet Epic Kronos in Vincennes mehr Erfolgsgarantie. Nach seinem Sieg im UET Grand Prix bei seinem Pariser Debüt 2024 sorgte er zuletzt mit seinem Sieg im Prix Ténor de Baune für Furore. Diese spektakuläre Leistung, gepaart mit seinen skandinavischen Erfolgen, macht ihn zu einem der Top-Favoriten für den Prix d'Amérique 2026.

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Epic Kronos (Foto: Le Trot)

7 Keep Going - Mathieu Mottier

Als zweifacher Gruppe-1-Sieger von 2024 konnte er im vergangenen Winter bei seinem ersten Start im Amérique nicht wirklich überzeugen. Der sechsjährige Wallach, trainiert von Mathieu Mottier, gewann zwar seither zwei Gruppe-2-Rennen im August, zeigte aber im Critérium des 5 ans nicht seine beste Leistung. Etwas unberechenbar, machte er diesen Winter mit einem zweiten Platz im Prix du Bourbonnais auf sich aufmerksam. In guter Form und mit einem Rennszenario, das ihm entgegenkommt (ein ruhiger Rennverlauf, ein hohes Tempo und vorzugsweise ohne plötzliche Positionswechsel), könnte er diesen Sonntag durchaus über sich hinauswachsen.

8 Bullet the Bluesky - Daniel Wäjersten

Da seine Nr. 1 Borups Victory nicht zur Verfügung steht, präsentiert der schwedische Trainer Daniel Wäjersten diesen fünfjährigen Hengst im Prix d'Amérique 2026. Der Sohn von Readly Express, der 2024 innerhalb eines Monats zwei Gruppe-1-Rennen gewann (Kriterium/Breeders Crown), belegte bemerkenswerterweise den zweiten Platz im UET Grand Prix 2025, vor Lovino Bello und Frank Gio (auf den er hier erneut trifft). Nach seiner Disqualifikation bei seinem ersten Start in Vincennes zeigte er zuletzt eine gute Leistung im Gruppe-2-Rennen Prix de Croix. Laut seinem Trainer sollte er sich seitdem verbessert haben, trifft hier aber auf ältere Pferde. Ein interessanter Außenseiter.

9 Lovino Belle - Clément Duvaldestin

Der zweifache Siege Idao de Tillard wird diesen Sonntag nicht antreten. Der Stall von Thierry Duvaldestin ist jedoch mit diesem fünfjährigen Hengst vertreten, der bereits zwei Gruppe-1-Rennen in Vincennes gewonnen hat. Nachdem er Ende Dezember beim Critérium Continental Pech hatte (sowohl bei der Auslosung der Startplätze als auch auf der Bahn), lieferte er sich kürzlich einen starken Kampf mit der exzellenten Liza Josselyn. Clément Duvaldestin, der die letzten beiden Prix d'Amérique (mit Idao de Tillard) gewonnen hat, wird im Sulky sitzen und zum ersten Mal gegen die besten älteren Pferde der Gegenwart antreten. Ein Überraschungssieg ist möglich.

10 Frank Gio - Matthieu Abrivard

Ein weiterer vielversprechender Vertreter des Jahrgangs 2021, dieser von Sébastien Guarato trainierte Italiener, bewies kürzlich sein Können gegen ältere Pferde und belegte im Prix de Belgique den zweiten Platz hinter Iroise de la Noé. Vincennes ist ihm bestens vertraut, und Matthieu Abrivard weiß seinen beeindruckenden Speed optimal zu nutzen. Er wird versuchen, in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Face Time Bourbon (Sieger seines ersten Prix d'Amérique im Alter von fünf Jahren) zu treten. Man sollte ihn genau beobachten, solange er im Schlussbogen nicht zu weit hinter den Führenden liegt.

11 Josh Power - Sébastien Ernault

Nach seiner Qualifikation für den Prix d'Amérique im November hat der überzeugende Sieger des Prix de Bretagne seine Fitness für dieses Großereignis aufrechterhalten. Er wird barfuß präsentiert, wie schon bei seinen größten Erfolgen (Critérium des 4 ans/Critérium des 5 ans). Der im letzten Jahr Vierte dieses Rennens, ein echter Vincennes-Spezialist, zählt zu den Favoriten auf den Sieg.

12 Just Love You - Alexandre Abrivard

Laurent-Claude Abrivards Aushängeschild, die zweifache Gruppe-1-Siegerin, beeindruckte im letzten Winter und erreichte im Amérique den zweiten Platz – mit der gleichen Kilometerzeit wie Idao de Tillard. Seit ihrem Comeback im Juli lief es für sie weniger gut, insbesondere in den Qualifikationsrennen blieb sie hinter den Erwartungen zurück. Aufgrund ihrer Gewinnsumme qualifiziert, wird sie barfuß laufen und hat bereits bewiesen, dass sie in Spitzenrennen ihr Können unter Beweis stellen kann. Ihre Anhänger hoffen auf ein Comeback. Wer weiß?

13 Hokkaido Jiel - Franck Nivard

Dieser neunjährige Hengst, der 2025 lange pausieren musste, qualifizierte sich mit einem vierten Platz im Prix de Bourgogne für das Legend Race. Er hat zwar erst einen Sieg in einem Gruppe-1-Rennen errungen, konnte sich aber schon oft mit den Besten messen. Sein größter Erfolg bleibt natürlich sein zweiter Platz beim Prix d'Amérique 2024. Am Sonntag wird er von Franck Nivard gefahren, der dieses Rennen bereits fünfmal gewinnen konnte. Er erhält ein grünes Emoji. Ein ernstzunehmender Konkurrent.

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Hokkaido Jiel (Foto: Le Trot)

14 Inmarosa - Léo Abrivard

Diese Tochter von Amiral Sacha, die vom selben Coach wie Just Love You trainiert wird, bietet derzeit bessere Erfolgsaussichten als ihre „Kollegin“. Nach ihrem ersten Gruppe-1-Sieg im vergangenen Jahr in Skandinavien feierte sie ein spektakuläres Comeback in Vincennes mit dem Sieg im Prix du Bourbonnais und bestätigte ihre Form im Prix de Bourgogne. Nachdem die Familie Abrivard (hier vertreten durch Laurent-Claude und seinen Sohn Léo) vor einer Woche im Prix de Cornulier beeindruckt hatte, könnte sie diesen Sonntag erneut glänzen.

15 Koctel du Dain - David Thomain

Als Sieger zweier Gruppe-1-Rennen (auf der hier geforderten Strecke) zählt dieser von Philippe Allaire trainierte Hengst zu den aussichtsreichsten Kandidaten des Jahrgangs 2020. Der Sohn von Boccador de Simm zeigte bisher sehr konstante Leistungen, doch zuletzt gab es drei schwächere Auftritte. Er wurde im Prix Doynel de Saint-Quentin und im Prix de Belgique disqualifiziert (was ihm seit Januar 2024 nicht mehr passiert war) und konnte auch im Prix Ténor de Baune kein Wunder vollbringen (wo er nach einem starken Start nachließ). Diese drei Rückschläge werfen Fragen auf, reichen aber nicht aus, um seine bemerkenswerte Erfolgsbilanz seit seinem Renndebüt zu überschatten. An der Seite seines bewährten Piloten wird er versuchen, sich zu rehabilitieren.

16 Hooker Berry - Damien Bonne

Bei seinem Sieg im Prix d'Amérique 2023 lieferte er eine spektakuläre Vorstellung ab. Der ehemalige Schützling von Jean-Michel Bazire, mittlerweile neun Jahre alt, hat seit Juni 2024 nicht mehr gewonnen, doch er wird sich bei seinem vierten Start im Legend Race nicht mit dem bloßen Jubel des Publikums zufriedengeben. Trainiert von Antoine Lhérété, hinterließ er bei seinem zweiten Winterrennen im Prix de Belgique einen guten Eindruck und könnte sich noch weiter steigern. Sein ehemaliger Trainer, ein aufmerksamer Beobachter, glaubt, dass er diesen Sonntag „einen guten Gewinn einfahren“ kann (Quelle: ParisTurf). Warum auch nicht?

17 Francesco Zet - Benjamin Rochard

Daniel Redéns zweite Farbe am Sonntag: Der schwedische Star wird beim Prix d'Amérique 2026 die Hauptattraktion sein. Der achtjährige Zwei-Millionen-Euro-Gewinner, ein Gruppe-I-Sieger, kehrte kürzlich in Solvalla zu alter Stärke zurück und gibt nun in Vincennes sein Comeback. Nach seiner Niederlage 2024 bei seinem einzigen Start im Mekka des französischen Trabrennsports will der Sohn von Father Patrick nun sein wahres Können unter Beweis stellen. Mit einem guten Start (er ist fliegende Starts nicht gewohnt) und wenn er auf der bergauf führenden Geraden nicht zu viel Energie verbraucht, ist eine großartige Leistung durchaus möglich.

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Go On Boy (Foto: Le Trot)

18 Go On Boy - Romain Derieux

Dieser phänomenale Zehnjährige scheint unbesiegbar und verbessert sich in mancher Hinsicht sogar noch. Der Star von Romain Derieux, der im letzten Jahr den Elitloppet gewann und konstanter denn je ist, zeichnete sich bei seiner Rückkehr nach Vincennes durch einen zweiten Platz im Jushua Tree (Prix de Bourgogne) aus. Nach diesem Rennen erkrankte er und konnte daher nicht im Prix de Belgique starten, hat aber laut seinem Trainer (Quelle: 24H au Trot) „in den letzten 15 Tagen gut trainiert“. Trotz dieses Rückschlags zählt er weiterhin zu den Favoriten für des Amériques, in dem er eine starke Bilanz vorweisen kann (4. Platz 2024, 3. Platz 2025). Er ist mit einem grünen Emoji gekennzeichnet und wird diesen Sonntag barhuß laufen.

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