++ Herzliche Glückwünsche gehen heute ins niederbayerische Aham, wo Klaus Albrecht seinen 60. Geburtstag feiert ++ ++ Gelsenkirchen: Michael Nimczyk gewinnt vier PMU- und ein Rahmenrennen in Serie ++ ++ Solvalla: Don Fanucci Zet (Örjan Kihlström) gewinnt mit dem Nuncios Lopp (235.000 Kronen) in 1:11,2/2140 Meter sein zweites E-Loppet (von insgesamt sieben) - Gio Cash kommt im Speed gegen Außenseiter Parveny einen Tick zu spät, fängt aber Hades de Vandel (Robin Bakker) in 1:11,4 noch knapp ab - Im Rahmen Stall Cortinas Lugano Cortina (Björn Goop) 7. in 1:14,2/2140 Meter, Karin Walter-Mommerts Fibonacci Font (Jennie Ek) 2. in 1:15,4/2140 Meter, DJ Masi (Fredrik Plassen) für Florian Marcussen/Stall Gesvea dis.rot ++ ++ Åby: Karin Walter-Mommerts Kentucky Buck 5. in 1:15,9/2140 Meter, Mighty Mearas (Stefan Persson) 2. in 1:15,8/2140 Meter, Camelia (Joakim Lövgren) 8. in 1:15,3/2140 Meter, Logan Huntzberger (Kevin Oscarsson) 6. in 1:14,2/1640 Meter, Elroy Face 4. in 1:16,0/2140 Meter, Euron Face dis.rot, Einstein Face (Adrian Kolgjini) 2. in 1:13,2/2140 Meter ++ ++ Châteaubriant: DIe 4. Etappe des Grand National du Trot sichert sich die favorisierte Joyce Delto mit Aymeric Thomas in 1:12,8/2975 Meter - Jentil Dieschoot (Alexandre Abrivard) wird hinter Ialto d'Hertals Dritter und bleibt im gelben Trikot - Roger Wittmanns Idéal Ligneries (Jean-Philippe Monclin) scheitert beim Comeback nach achtmonatiger Pause an einem frühen Fehler ++ ++ Wolvega: Siegreiches Saisondebüt von Familie Heitmanns Derbyhoffnung Aurelio mit Dion Tesselaar in 1:13,2/2100 Meter ++ ++ Sonntag: Sieben Prüfungen in Hamburg mit dem Frühjahrspreis der Pferdepfleger - Beginn 14:00 Uhr ++
Diamantgefunkel auch im Hälsingland
30. Mai 2024

Bollnäs, Mittwoch, 29. Mai 2024. Seine brillante Reise durch Nordeuropa setzte Y Not Diamant nach Skive (28. April) und Kopenhagen (12. Mai) im Hälsingland fort, das sonst nicht unbedingt auf der Route des Erfolgsteams Paul Hagoort / Robin Bakker liegt.

In einem Mitteldistanz-Vergleich gegen sechs Rivalen - Sandsjöns Enzo fällt wegen eines Fesselträger-Schadens längere Zeit aus - hatte Deutschlands Derby-Zweiter 2023 von Startplatz zwei extrem leichtes Spiel, weil ihm Magnus Djuse mit Iceland Falls ohne Gegenwehr das Kommando überließ. Das war auch gut so, denn im Windschatten des Odessa-Santana-Sohnes, der in diesem Jahr unbezwingbar blieb, reichte es zwei Längen zurück ganz bequem zum mit 25.000 SEK versüßten Ehrenplatz.

Der Diamant der Ställe Express und M.S. Diamanten brauchte sich für den 14. Erfolg aus 21 Versuchen, für den es 50.000 SEK gab, kein Bein auszureißen. Im Liegestuhl chauffierte Bakker den 19:10-Favoriten in 1:12,7 ganz entspannt ins Ziel.

Screenshot 2024-05-30 at 09-41-50 Svensk Travsport

1½ Stunden später traf auch der zweite Schuss des holländischen Teams ins Schwarze - diesmal um eine doppelt so hohe Börse. In Norrlands Treåringsmästerskap machte es der in Italien geborene Fly Equos Jet seinem deutschen Reisegefährten nach und behielt seine weiße Weste. Für ihn war‘s bereits der vierte Saisonerfolg, weil er sich den Appetit auf die Durchmärsche in Skive und Charlottenlund Mitte April in Wolvega geholt hatte.

Screenshot 2024-05-30 at 09-41-14 fly equos jet - Google Suche

Zügiger als er von der „1“ kam nur Lavender von „Rampe 7“ in Gang. Hinter dem Walner-Sohn hielt es Bakker nur 500 Meter aus, übernahm dann selbst das Zepter und verbannte dergestalt den schärfsten Rivalen Falcon Dany Bar (17:10) auf den Todessitz. Nach betulichem Mittelstück folgte ein fetziges letztes Viertel von 1:09,7, in dem der Gocciadoro-Trainee den Spieß nicht mehr umzudrehen vermochte.

Locker 1½ Längen voraus klingelten nach 1:13,5/2140m 100.000 SEK in Fly Equos Jets Kasse, mit denen er auf 325.452 SEK kommt.

Keine Chance hatte hingegen ein anderer Diamant, der mit 20 Meter Zulage und Startreihe zwei aus dem zweiten Band bei 15 Teilnehmern eine Aufgabe vor der Brust hatte, die nur mit viel Glück und/oder zeitigen Ausfällen der Konkurrenten zu lösen gewesen wäre.

Beides trat nicht ein: Für Yucatan Diamant aus Zucht und Besitz von Max Schwarz fand Jorma Kontio weder freie Bahn noch passende Führpferde und kam aus der Nachhut nie entscheidend weg. Der finnische Fahrensmann beließ es vernünftigerweise bei einer Trainingsfahrt unter Wettkampfbedingungen, so dass der von Gustav Diamant gezeugte Fünfjährige als Neunter beim achten heurigen Auftritt erstmals nur mit der Antrittsprämie von 1.500 SEK heimgekehrte.