++ Halmstad: Karin Walter-Mommerts Allstar (Tyler Mifsud) 1. in 1:17,3/2140 Meter, Euron Face dis.rot, Star Cash (Dante Kolgjini) 8. in 1:16,6/2640 Meter ++ ++ Cagnes-sur-Mer: Danny Brouwer mit Stall Habos Hooper des Chasses unplatziert, mit Horst Müller-Terbilles Lady Black Rochel 3. in 1:14,9/2925 Meter Bänderstart ++ ++ Freitag: Ronja Walter mit der italienischen Stute Euphoria Roc in einem 7.700-Euro-Monté in Mailand (17:15 Uhr) ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++
Der Amérique-Samstag
24. Januar 2026

(dk) Den Auftakt zu den beiden tollen Tagen auf dem Plateau de Gravelle machte Co-Favoritin NORMANDIE NIEMEN, mit der David Thomain für die Allaire-Farben im dreijährigen Stuten vorbehaltenen Prix Roquepine (150.000 € - 2.700 m - Gruppe II) nach einem Start von ganz außen bereits im ersten Bogen das Kommando an sich riss und schon im Schlussbogen den entscheidenden Vorteil herausarbeitete, mit dem die Italiano-Vero-Tochter in 1:13,7 überlegen gegen NORD AMERICAINE (Mathieu Mottier) gewann, die aus dritter Position die nach anfänglicher Führung im Rücken der Siegerin gelegene NYMPHE D'ELLE (Benjamin Rochard) für den Ehrenplatz noch abfing.

Die Favoritin NOCIVE DU CHOQUEL (Francois Lagadeuc) hatte nach einem Run durch die Todesspur bereits im Schlussbogen genug.

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-24/7500/1

Im Prix Paul Viel (150.000 € - 2.700 m - Gruppe II) für die dreijährigen Hengste düpierte der 506:10-Außenseiter US DARBY mit Christophe Martens die Favoriten, als er den am Berg vorgerückten NOB HILL (Mathieu Mottier), der den in der Senke an die Spitze gezogenen NUEVO CASH (Theo Duvaldestin) zu Beginn des Einlaufs zermürbt hatte, in 1:13,9 kurz vor der Linie mit formidablem Speed zu fassen bekam. Sechs der 13 Teilnehmer landen am Turm.

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US Darby fängt Nob Hill ab (Foto: Le Trot)

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-24/7500/3

Der Prix du Luxembourg (100.000 € - 2.100 m - Gruppe III) wurde dermaßen rasant angegangen, dass sich Alessandro Gocciadoro mit dem anfangs führenden 35:10-Favoriten EXECUTIV EK auf dem Weg in die Senke entscheidet, dem bei 52:10 bereits als zweitstärkste Kraft des Wettmarktes geltenden HORCHESTRO (Eric Raffin) den Platz an der Sonne zu überlassen.

Als die ebenfalls vom Italiener trainierte EAST ASIA (Alexandre Abrivard) nach einem Transport durch die Todesspur mit Erreichen des Einlaufs nicht mehr mithalten konnte, kommt er mit dem Face-Time-Bourbon-Sohn danach gerade noch rechtzeitig frei, um den in allen Ehren unterliegenden Piloten in neuer Rennrekord-Zeit von 1:10,1 auf der Linie noch festzunageln und seinen ersten Erfolg in der prestigeträchtigen "Sprinter"-Prüfung des alljährigen PdA-Wochenendes zu erringen, womit der Sieg erstmals nach URLO DEI VENTI (Enrico Bellei) 2018 wieder in das Land von Pizza, Pasta und Parmigiano ging.

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-24/7500/4

Im Prix de Vittel (68.000 € - 2.700 m), einem Rennen der Kategorie C für Neun- bis Elfjährige mit nicht mehr als 251.000 € "auf der Uhr", agierte Matthieu Abrivard hinter dem bei 76:10 immerhin am drittmeisten gewetteten Lehner-Schützling BAYARD nicht gerade glücklich, als er dem Nimczyk-Vertreter auf dem ersten Drittel dermaßen lang in dritter und zweiter Spur frischen Wind um die Nase wehen ließ, dass der Ready-Cash-Sohn in der vom Favoriten HOMARD LAND (Eric Raffin) überlegenen gewonnenen Prüfung bereits 700 Meter vor dem Ziel unter Druck geriet und am Ende im geschlagenen Feld endete.

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-24/7500/5

Den Prix Ourasi (300.000 € - 2.700 m), das erste Gruppe I-Rennen des Wochenendes, versemmelten die Favoriten gründlichen, als zunächst GOLDEN GIO (Matthieu Abrivard) erst gar nicht auf die Beine findet und dann auch noch GINOSTRABLIGGI (Gabriele Gelormini) im Schlussbogen im Rücken des führenden Trainingsgefährten MAGIC NIGHT (Paul Ploquin) in Galopp verfiel, zu diesem Zeitpunkt allerdings auch schon nicht mehr sonderlich zwingend wirkte.

Alessando Gocciadoro und die Scuderia Pink and Black, die bereits den Luxembourg rund 70 Minuten zuvor für sich entschieden hatten, wähnten sich in der Vierjährigen-Prüfung daraufhin bereits auf Wolke sieben, als ihr GUGLIEMO JET, der am Berg bis zum Piloten vorgerückt war, diesen mit Erreichen des Einlaufs rasch zu den Akten legte.

Im Eifer des Gefechts räumte Ploquin mit seinem Schützling jedoch die Innenkante, was Mathieu Mottier mit dem Baudron-Schützling MAESTRO VRIE in seinem Kielwasser dankend annahm und mit dem 428:10-Außenseiter in 1:12,9 den Italiener noch eiskalt erwischte.

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Maestro Vrie schlüpft innen durch (Foto: Le Trot)

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-24/7500/6

In der Rückschau vermutlich zu hoch pokerte Nicolas Bazire mit der auch für den Amérique qualifizierten LIZA JOSSELYN im Prix Bold Eagle (300.000 € - 2.700 m - Gruppe I), als er die 19:10-Favoritin im Rücken von LOMBOK JIEL (Pierre-Yves Verva) im zweiten Paar außen zwar gut unterbrachte, aber wohl allzu sehr auf die Speed-Qualitäten der BELINA JOSSELYN-Tochter pochte.

In der enorm schnellen Schlussphase kam er jedenfalls weder gegen LIBERTE DE CHOISEL, mit der Anthony Barrier vor den Tribünen das Kommando übernommen hatte und in 1:12,1 bis zuletzt ein eisernes Regiment führte, noch gegen seine Lokomotive an und musste sich mit Rang drei hinter den beiden hinter seiner Stute bestgewetteten Pferden bescheiden.

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Liberté de Choisel (Mitte) im Prix Bold Eagle (Foto: Le Trot)

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-24/7500/8

Eigentlich schon vor dem Zug keine Chance hatte Stefan Hiendlmeier im »Coupe intercontinentale des Amateurs« genannten internationalen Amateurvergleich des Wochenendes, der mit 15.000 € Dotation einmal mehr die Kirchenmaus des Meetings war, und in dem sich sein bei 1.040:10 gehandelter Partner IL MIO nach einem Run im fünften Paar außen zuletzt zwar durchaus noch anbot, im Eifer des Gefechts in der Distanz aber über die innere Bahnbegrenzung geriet und daraufhin als Sechster nachträglich aus der Wertung genommen wurde.

In Anbetracht von zuvor bereits 62 in Frankreich registrierten Siegen war der Erfolg des international hochdekorierten Piet Van Pollaert mit dem auch außen herum übermächtigen 16:10-Favoriten JAWAX DE KERYANN, hinter dem der heimische Vertreter Jean Maxime Lesne (bisher gut die Hälfte der Siege des Belgiers in der französischen Datenbank) sowie der Finne Teemu Keskitalo die besseren Plätze belegten, fast ein "homemade".

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-24/7500/9

Einen herben Dämpfer erlitten zum Abschluss die Ambitionen im Quartier der bislang bei sieben Starts in Italien ungeschlagenen Deutschen STONEHILLPEARL. Alessandro Gocciadoro ging mit der Muscle-Hill-Tochter der über 160.000 € schweren STONEWASHD DIAMANT, die bei 18:10 klar favorisiert war, die Partie entsprechend offensiv an, musste aber schon 500 Meter vor dem Ziel nach kurz zuvor neuerlich übernommener Führung kleine Brötchen backen und ging am Ende in der von GITANA FLAMENCO (Gabriele Gelormini) in 1:13,9 / 2.700 m gewonnenen 40.000 €-Prüfung komplett leer aus.

Die ebenfalls für deutsche Interessen angetretenen HÖWINGS ELLY (Franck Nivard / 6. / 800 €) und MONEY SHARK (Mario van Dooyeweerd / 7. / 400 €) enden unwesentlich davor.

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-01-24/7500/10