++ Heute: PMU-Matinee in München - Neun Rennen ab 11:15 Uhr ++ ++ E3-Vorläufe in Färjestad: Stall Habos Natorp Bo (Björn Goop) steigert sich auf 1:11,4/1640 Meter, kommt aus zweiter Reihe über Rang sechs aber nicht hinaus - Stallgefährte Climber (Carl Johan Jepson) nach langer Führung Zweiter in 1:12,0 - Namanga Bo (Björn Goop) beim Einstand für die Besitzergemeinschaft Roger Wittmann/Thorsten Weck Dritte in 1:12,6 ++ ++ Mittwoch: 8. Etappe zum Grand National du Trot in Saint Malo ++ ++ Samstag: Aby Stora Pris über 3.140 Meter mit Who's Who, Moni Viking und Cokstile - Lea Ahokas im Aby Stora Monté Pris mit Henk Grifts Volcan de Bellande ++ ++ Sonntag: Volle Karte mit 13 Prüfungen in Mönchengladbach (ab 13:30 Uhr) - Zehn Rennen in Hamburg (ab 14:07 Uhr) ++
Bolero tanzt zum Vorlauf-Sieg
14. Juli 2020

(nn) Solvalla, Montag, 13. Juli 2020. Am ungewohnten Montag stand auf der Hauptstadtbahn der 4. Vorlauf der zweiten, über die Kurzstrecke führenden Runde des Breeders Course an, aus dem sich die ersten Beiden fürs 1,4 Millionen Kronen wertvolle Finale in Jägersro am 28. Juli, dem Tag des Hugo Åbergs Memorial, qualifizierten.

Nachdem Hell Bent for Am, Sieger der ersten, als Håkan Wallner Memorial am Elitloppet-Tag entschiedenen Runde, wegen einer nicht näher beschriebenen Verletzung gestrichen werden musste, fiel die Gunst des wettenden Publikums naturgemäß dessen Runner-up Bolero Gar zu - und der Italiener nunmehr in Timo Nurmos‘ Diensten lieferte als 12:10-Favorit in beeindruckender Manier ab.

Von der „1“ pochte Björn Goop mit Hans Ulrich Bornmanns Namanga Bo konsequent auf die Pole Position. „Macht auch nichts“, dachte sich Jorma Kontio und ließ den Varenne-Sohn trotz des hohen Tempos durch die Todesspur tanzen. Ihm im Nacken saß Staro Onyourmarks, innen lauerte Armani Degato, früh den Kontakt verloren hatte Big Top Lindy.

An der letzten Ecke zuppelte Jorma ein wenig - schon legte sein Partner spielerisch leicht und doch kraftvoll einen Gang zu und verabschiedete sich auf drei Längen zum insgesamt vierten Sieg und ersten auf schwedischem Boden. Die sich um 1,9 Sekunden auf 1:12,4 verbessernde Namanga Bo biss bis zum bitteren Ende die Zähne zusammen und konnte doch nicht verhindern, dass Armani Degato sie aus ihrem Windschatten um einen „Hals“ abfing. Da auch der Raja-Mirchi-Sohn für den Breeders Course nominiert ist, war der Einzug in den Endlauf für die Maharajah-Tochter futsch.

Breeders Course 3 years old - 4. Vorlauf - (int., Dreijährige)

1640m Autostart, 197.000 SEK

1.      Bolero Gar*                    12,1     Jorma Kontio                     12                           

         3j.br. Hengst von Varenne a.d. Nike Gar von Windsong’s Legacy

         Be: Massimo Finetti & Catello Panico, IT; Zü: All. Garigliano Srl, IT; Tr: Timo Nurmos

2.      Armani Degato*            12,4     Erik Adielsson                 156

3.      Namanga Bo*               12,4     Björn Goop                         42

4.      Staro Onyourmarks      13,3     Anders Eriksson              213

5.      Big Top Lindy                13,8     Stefan Melander             264

*für Breeders Course nominiert

Sieg: 12; Richter: leicht 3 - Hals - 7 - 4 Längen; 5 liefen (NS Hell Bent for Am*/ Verletzung)

Zw-Zeiten: 08,9/500m - 13,2/1000m - 10,3/letzte 500m

Wert: 100.000 - 50.000 - 25.000 - 13.500 - 8.500 SEK

Einen herben Stopp auf dem Weg zum deutschen Derby gab’s für die wie Namanga Bo von Dion Tesselaar trainierte und erstmals von Björn Goop chauffierte Night fever Bo. Aus dem dritten Paar außen reichte es für die mit einem Gelsenkirchener 1:15,0/1609m-Sieg nach Schweden gewechselte Credit-Winner-Tochter beim dritten Versuch in ihrem vorübergehenden Arbeitsumfeld nur zu Platz sieben und 1.500 Kronen.

Start-Ziel war Calgary Games unantastbar; der von Readly Express gezeugte, von Timo Nurmos vorbereitete und von Jorma Kontio gesteuerte dreijährige Hengst war nach 1:15,6/2140m für 11:10 auch beim zweiten Auftritt nicht zu boxen und stellte sich routiniert wie ein Alter vor. Die letzten 500 Meter fegte er in 1:09,7 herunter.

Bei der Parallel-Veranstaltung in Halmstad steigerte sich der gleichfalls noch im deutschen Blauen Band startberechtigte Toto Barosso, mit dem Peter Untersteiner beim überlegenen Fünf-Längen-Sieg der Konkurrenz vom Start bis ins Ziel den Marsch blies, auf 1:13,9/2140m. Es war der zweite Treffer des Ready-Cash-Nachkommen, der zuvor zweimal in Folge durch Fehler ausgefallen war.