++ Heute: PMU-Abend in Wolvega ab 18:10 Uhr ++ ++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller) dis.rot, Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) dis.rot ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) dis.rot ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
Auch Lizas zweite Nummer sitzt
23. September 2023

Vincennes, Freitag, 22. September 2023. Auf das interessanteste Pferd eines Abends, der gehobenen Alltagssport im Angebot hatte, mussten die „turfistes“ bis zum letzten Rennen um kurz nach 22.00 Uhr warten.

Nachdem sie ihre Premiere am 11. September in Caen trotz eines Startfehlers mit Romain Congard souverän gewonnen und die ersten 6.750 Euro eingetrabt hatte, ließ sich der Maître den ersten Auftritt Liza Josselyns in seinem Wohnzimmer Vincennes nicht nehmen. Jener Bahn, die für ihre beiden Eltern Ready Cash und Bélina Josselyn die große Bühne für zahlreiche Gruppe-I-Siege, darunter allein drei im Prix d’Amérique, gewesen war und dies möglichst auch für sie werden soll.

Im über 2.200 Meter der kleinen Piste führenden Prix Aquitania für zweijährige Stuten, die keine 8.500 Euro verdient hatten, brachte Jean-Michel Bazire die die blaue Seide ihrer Züchter, der Familie Bernard, tragende Braune mit der durchgehenden Blesse unfallfrei im zweiten Paar außen ins Match, installierte sie mit einem dezenten Zwischenangriff nach der Hälfte des Weges an der Flanke von Tempomacherin La Vie Est Belle, setzte sich mit einem schon energischeren Angriff 700 Meter vorm Ziel an die Spitze und legte 400 Meter weiter den nächsten Gang ein.

Liza Josselyn spielte prächtig mit und verabschiedete sich in überlegener Manier auf sechs Längen zum zweiten, mit 17.100 Euro belohnten Sieg, ohne Grenzen erkennen zu lassen. Die finalen 500 Meter spulte sie in 1:11,4 ab. Mit 1:16,8 war sie eine Zehntelsekunde zügiger unterwegs als beim Debüt und bescherte ihrem großen Anhang schmale 30 Prozent Rendite.

Bazire, nicht unbedingt als Entwickler zweijähriger Traber berühmt, bekannte kurz und bündig: „Sie macht alles, wie man sich’s besser nicht wünschen kann, und fühlte sich toll an. Druck verspüre ich mit ihr nicht. Sie hat im Winter-Meeting ein paar passende Aufgaben.“

Video: https://www.letrot.com/courses/2023-09-22/7500/7

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Foto: Facebook Kim Feelders

Allen Grund zur Freude hatten auch Reinier und Heike Feelders. Mit ihrem Lieblingsfahrer Franck Nivard feierte ihre Hemma de Brikvil im Prix Cléomede (sechs- bis neunjährige einheimische Stuten, keine 182.000 Euro) trotz 25 Meter Zulage nach längerer Durststrecke mal wieder einen Sieg - den sechsten ihrer Laufbahn -, der eine Länge voraus sehr sicher ausfiel und der sechsjährigen Tornado-Bello-Tochter nach 1:13,8/2875m 23.400 Euro bescherte.

Ihr Konto kletterte auf 186.700 Euro, der Toto honorierte das mit 30:10.

Video: https://www.letrot.com/courses/2023-09-22/7500/2

Screenshot 2023-09-23 at 10-09-35 Prix Cléomede – Google Suche

Foto: canalturf.com