++ Karlshorst: Thomas Reber gewinnt mit Woodbrown Beauty Vorlauf und Finale des Bernhard-Albers-Memorial ++ ++ Rättvik: Stall GESVEAs Zebou mit Andre Schiller beim Schweden-Debüt aus zweiter Reihe Zweiter in 1:17,2/2149 Meter - Mantorp: Stall Habos Opalis mit Rikard Skoglund Vierte in 1:14,0/2140 Meter ++ ++ Prag: Bei einem Gastspiel am Samstag gewinnt Robert Pletschacher mit Top Lavec und Pandroklus Eck, belegt überdies mit Fandjo Rang zwei und O.M. Dustin Platz vier ++ ++ Hagmyren: Erster Schweden-Erfolg für Franz-Josef Stamers Nelly Pepper, die unter Christina Hande ein Monté aus dem zweiten Band in starken 1:14,2/2160 Meter klar gewinnt ++ ++ Mittwoch: PMU-Lunch in Dinslaken mit fünf Rennen ab 11:35 Uhr ++ ++ Auch 2021 keine C-Bahn-Rennen in Hooksiel - Wegen fehlender Planungssicherheit durch die Covid19-Pandemie erfolgt bereits jetzt die Absage ++ ++ Auch Pfarrkirchen muss das Pfingstmeeting erneut canceln ++
Lightning Bo gewinnt zum Daglfinger Saisonstart
08. März 2021

(MTZV-press) Der Daglfinger Saisonstart 2021 war mit sieben Rennen ausgestattet und bot am Sonntagnachmittag spannende Entscheidungen und starke Leistungen einiger Saisondebütanten. Gleich zum Auftakt holte sich Lightning Bo aus dem Stall von Robert Gramüller und Josef Sparber mit Thorsten Tietz im Sulky den Treffer im ersten Handicap des Tages. Gegen Valencia und Shot Gun Bi behielt die Sechsjährige aus dem Besitz der Besitzergemeinschaft Beranek/Hahn leicht die Oberhand und feierte beim Jahresdebüt gleich einen Sieg. 

Haller punktet doppelt

Daglfings Bahnchampion Rudi Haller feierte an diesem Nachmittag zwei Fahrer-Treffer. Zunächst übernahm er in einem Rennen über die Meile mit Giacomo Pastor sofort das Kommando und ließ der Konkurrenz in Tagesbestzeit von 1:15,9/1.609 m keine Chance. I’ve got mail und Bellini Rosso, holten sich dahinter die weiteren Prämien.

Nur ein Rennen später war Haller bereits auf dem Weg zu seinem zweiten Tagestreffer, als Business Class im Einlauf mit klarem Vorteil ansprang, womit der Sieg an Victor Gentz ging, dessen Vivaldi Diamant nach Wegen durch die Todesspur als einziger Favorit der Prüfung fehlerfrei blieb und so gegen Al Capone und Eh Mon Amour Quick einen Punkt in die Hauptstadt entführen konnte. 

Den zweiten Treffer für Haller gab es im Gestüt M.S. Diamanten-Rennen, denn mit Ocean Blue löste der Aschheimer auch den fünften Auftritte des Jahres erfolgreich. Nach einem langsamen ersten Kilometer, den Rilana an der Spitze des Feldes vorlegte, wechselte Haller am Ende des Feldes in die zweite Spur, wo er von Mitfavorit Timberlake Diamant sofort in Empfang genommen wurde.

Bei sehr zügiger Fahrt, brach Timberlake Diamant im Schlussbogen den Widerstand der Pilotin und hatte im Einlauf einen Vorteil von 1 1/2 Längen auf Ocean Blue. Diese zog dann aber die Speedkarte und flog auf den letzten Metern mit einem unwiderstehlichen Spurt am Gegner vorbei zum fünften Sieg der Saison. Timberlake Diamant zeigte sich nach seinem Straubinger Start fein gesteigert und überzeugte auf dem Ehrenplatz. Die Überraschung im Rennen schaffte Wirbelwind, der sich Rang drei sicherte. 

Canyon Castelets trotz den 50 m 

Spannend verlief auch das Rennen für die Trotteur Francais, das aus drei Bändern gestartet wurde. Nachdem Fétiche Mourotais lange Zeit alleine an der Spitze agieren durfte, wurde es mit Erreichen des Einlaufs spannend, denn neben Fly to the Top attackierte nun auch Canyon Castelets, der die 50 m Zulage nach dem Start schnell aufholen konnte.

Dank seiner Klasse bekam der Wallach den Gegner nach Kampf bis zur Linie mit einer halben Länge sicher zu fassen und bescherte Alexander Kelm den Sieg. Fétiche Mourotais blieb dahinter auf dem Ehrenplatz, wogegen Fly to the Top mit dem dritten Rang vorliebnehmen musste. 

Neben den guten Platzierungen von Fly to the Top und Timberlake Diamant gelang Christoph Schwarz an diesem Sonntag auch ein Sieg. Mit einer umsichtigen Fahrt steuerte er Everywanna aus dem Besitz von Stephanie Schulz und trainiert von Geburtstagskind Gerhard Biendl zum ersten Erfolg des Jahres, wobei der Wallach den Bandvorteil gegenüber Gri Di Caprio und Ibracadabra optimal nutzte und nach Kampf die Oberhand behielt.

Tyron Hill glänzt zum Abschluss

Eine lange Pause hinter sich gebracht hat Tyron Hill, der im vergangenen Jahr eigentlich die Derby-Route hätte bestreiten sollen, ehe ihn ein Chip zur Pause zwang. Dieses Jahr schickt sich der Schützling von Josef Franzl an, versäumtes nachzuholen. Jedenfalls dominierte der Hengst die Abschlussprüfung nach Belieben, legte im Einlauf unaufgefordert spielend zu und sorgte dafür, dass Alexander Kelm nach dem Catchdriver-Sieg mit Canyon Castelets zum zweiten Punkt des Tages kam. Giorgio Armani und Hour of Daylight belegten dahinter die Plätze zwei und drei. 

Weiter geht es in Daglfing am Sonntag, 21. März, wenn der zweite Renntag der Saison auf dem Programm steht.