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Liebestrip nach Hamburg

Für gewöhnlich unternimmt man eine Voyage d'Amour nach Paris. Mike Lenders und Marina Vietgen, die seit Jahren in der Normandie leben und arbeiten, wählten indes die Abzweigung Richtung Hamburg, wo am Ostermontag mit dem Schwarzer-Steward-Rennen die klassische Saison begann. Es sollte die erste große Aufgabe für die von Mike Lenders selbst gezogene und auf dem geschichtsträchtigen Utah Beach an der Atlantikküste vorbereiteten Voyage d'Amour sein.

Die Quick-Wood-Tochter, die einer erfolgreichen italienischen Mutterlinie entstammt, bestritt bei der Gelegenheit erstmals zwei Rennen an einem Tag. Das anspruchsvolle Pensum steckte die Vierjährige mühelos weg, gewann ihren Vorlauf durch die Todesspur gegen den wackeren Chuckaluck (Lea Ahokas), legte im 20.000-Euro-Finale eine deutliche Schippe drauf, steigerte sich um eineinhalb Sekunden auf starke 1:14,8 / 2200 Meter und zwang den vom Fleck weg führenden Vorlaufsieger Humble Hill (Robin Bakker) am Ende noch leicht in die Knie.
Als Dritte entschädigte sich die von Catchdriver Rudi Haller optimal vorgetragene Arendelle für ihre hauchdünne Niederlage im Vorlauf durch April Classic (Victor Gentz), die im Finale - dann mit Heinz Wewering - keine Rolle mehr spielte. Die beiden letzten Prämien gingen an Nordmann (Rob de Vlieger) und Night Star Sam (Michael Nimczyk), die wie in der Qualifikation weite Wege gehen mussten. In der Gesamtzeit sogar noch einen Tick schneller als Voyage d'Amour war im Finale B Sandsturm. Der im Vorlauf fehlerhafte Igor-Font-Sohn legte mit Michael Larsen einen ambitionierten Tempolauf hin, den er bis zur Linie durchstand.

(02.04.2018 Fotos: Uwe Stelling)