++ Heute: Zehn Prüfungen bei Gelsentrab ab 16:30 Uhr ++ ++ Heute: Franz-Josef-Stamers Smilla (Mats Djuse) und Stall Gesveas Hera Eck (Andre Schiller) in Lindesberg (13:04 Uhr) - Stall Habos Hooper des Chasses mit Franck Nivard in Chatelaillon (19:50 Uhr) ++ ++ Samstag: "Amerikaanse Dag" in Wolvega mit sieben Meilensprints und einer 3100-Meter-Prüfung ab 19:15 Uhr - Michael Nimczyk mit Norton Commander und Free Bird, Marciano Hauber mit TomNJerry Diamant - Sieben deutsche Zweijährige in den Qualis, darunter der erste Jahrgang von Indigious ++ ++ Sonntag: Großer Preis von Bayern (15.000 Euro) in München mit Pit-Pan-Sieger Bayard (Robbin Bot) - Dazu die Daglfinger Dreijährigen-Offensive III um 10.000 Euro - Beginn 14:00 Uhr - Parallel veranstaltet Hamburg zehn Rennen, u.a. zwei 5.000-Euro-Läufe zum Marion-Jauß-Pokal - Beginn 14:12 Uhr ++ ++ Sonntag: Team Lila im 49. Badener Zucht-Preis (15.000 Euro/2100 Meter) - Joana mit Christoph Fischer u.a. gegen den Ehlert-Schützling Charmy Charly AS mit Roberto Vecchione - Im Rahmen Pralla Michi mit Erich Kubes für das Münchner Quartier ++
Klares Votum für Cindy Truppo
11. Januar 2021

30 Jahre nach Sir Action wurde erstmals wieder ein (im Leistungszeitraum) zweijähriges Pferd zu Deutschlands Traber des Jahres gewählt. Nach fulminantem Schlussspurt vereinte Cindy Truppo beim Online-Voting 39 % der Stimmen auf sich und ließ Dreambreaker (21 %) und Derbysieger Wild West Diamant (10 %), die lange mit der Stute gleichauf lagen, in der Endabrechnung noch klar hinter sich.

Überwältigend war die Wahlbeteiligung, die mit mehr als 2.000 gültigen Stimmen (Mehrfachnennungen mit einer Email-Adresse wurden nicht gewertet) beinahe das Rekordniveau des Vorjahres erreichte, obwohl dieses Mal coronabedingt ausschließlich online abgestimmt werden konnte.

Traber des Jahres 2020 Cindy Truppo

Die Anhänger von Cindy Truppo würdigten eine überragende Saison der Maharajah-Tochter, die 2020 mit ihrem Entdecker Thorsten Tietz bei vier Starts ungeschlagen blieb, in Serie das Gerhard-Krüger-Memorial, den Jugend-Preis, den Hamburger Winterfavorit und - als Krönung - den Gran Premio MIPAAF Allevamento (Europagruppe I/220.000 Euro) in Neapel gewann und insgesamt mehr als 110.000 Euro verdiente.

Dass ein Import-Schlager - Cindy Truppo besitzt italienische Wurzeln - zu Deutschlands Traber des Jahres gewählt wird, ist indes kein Novum. Charles Grendels Amérique-Sieger Sea Cove, ein Kanadier, errang den Titel in den Jahren 1992 bis 1994 gleich drei Mal, mit Nuke it Linsay stand 1999 eine US-Stute in der Gunst des Publikums ganz vorne.

Den ewartet großen Anhang fand der seit langem in Frankreich mit bemerkenswertem Erfolg aktive Dreambreaker, der sich aber wie 2018 (von Zauni) geschlagen geben musste. Dessen Mitbesitzer Florian Marcussen (Stall Oberkracher) war bei den drei deutschen Siegen immerhin auch Anteilseigner von Cindy Truppo, bevor die Stute in den Besitz von Thorsten Weck und Roger Wittmann wechselte.

Ob und wann eine Ehrung vor Publikum von Cindy Truppo stattfinden kann, steht in den Sternen. Zum einen lässt Corona eine solche Präsentation derzeit nicht zu, zum anderen ist die jetzt Dreijährige im Moment bei Fabrice Souloys Schwager Philippe Billard in der Normandie stationiert und wird auf mögliche Starts im Wintermeeting vorbereitet.

Die Gewinner der Preise werden per Mail informiert.