++ Amiens: Grift-Schützling Prosperous mit Dominik Locqueneux beim Sieg von Cleangame (1:11,1/2400 Meter) mit Jean-Michel Bazire im Grand Prix Fédération Régionale du Nord (100.000 Euro) fehlerhaft - Officer Stephen (Franck Nivard) in einem 40.000er Course Européenne Dritter in 1:12,9/2400 Meter, Gustafson (Rick Ebbinge) Achter in 1:13,1 - Im Rahmen Stall Habos Hooper des Chasses mit Yoann Lebourgeois disqualifiziert ++ ++ Donnerstag: Stutenderby-Siegerin Lumumba kurzfristig aus dem Prix de Taverny (66.000 Euro/2700 Meter) in Vincennes gestrichen ++ ++ Freitag: PMU-Lunch in Wolvega (ab 11:45 Uhr) - Frei für Alle mit Falco (Dion Tesselaar), Gold Cap BR (Cees Kamminga), Jason Dragon (Rick Ebbinge), Norton Commander (Michael Nimczyk) und Mister F Daag (Robin Bakker) - Der Goldhelm auch mit Gustav Simoni - Breeders Crown für die Älteren (18.000 Euro) mit Ids Boko (Robin Bakker), Juan Les Pins (Micha Brouwer) und Inspector Bros (Rick Ebbinge) - Filou de Bez (Maximilian Schulz) über 3100 Meter ++ ++ Sonntag: Zehn Prüfungen in Berlin-Mariendorf mit dem 4. Lauf der Gold-Serie - Beginn 14:00 Uhr - Mönchengladbach bietet acht Rennen ab 14:12 Uhr ++ ++ Sonntag: Derby-Finals in Holland (Duindigt) und Belgien (Mons) ++ ++ Montag: PMU-Lunch in München mit sechs Rennen ab 11:10 Uhr ++ ++ München: Richard Haselbeck, Helmut Obermeier, Max Schwarz und Erich Speckmann sowie Vielliebchen, Violine, Ejadon, Siegel und Campo Ass wurden am Samstag während eines Festakts in die Hall of Fame des deutschen Trabrennsport aufgenommen ++
Erster Gelsentrab-Erfolg für Durk M Boko
13. September 2021

(GelsentrabPR) – Bereits um 11.20 Uhr ertönte im GelsenTrabPark am Sonntag das erste »Ab«. Die als einstige Austragungsstätte bspw. des international top-besetzten »Elite-Rennens« auch außerhalb der Grenzen Deutschlands noch immer gut bekannte Bahn in Gelsenkirchen steuerte vier Prüfungen zum Programm des französischen Wettanbieters PMU bei und konnte dadurch überdurchschnittliche Prämien an die Starter verteilen.

Dominant vom Start bis ins Ziel

Der hochklassigste Sport wurde den Traberfans auf der einen wie auf der anderen Seite gleich zu Beginn im »Wettstar-September-Pokal« geboten. Nach der Streichung des nicht startberechtigten Urbanio traten hier noch sieben Pferde mit bis zu über 100.000 Euro Gewinnsumme gegeneinander an, wobei die Wetter die Favoritenrolle erwartungsgemäß Mister Ed Heldia (7/Robbin Bot) zuordneten.

Der Derby-Vierte von 2017 zog jedoch schon am Start eindeutig den Kürzeren und musste Top-Herausforderer Durk M Boko (6/Frans van der Blonk) aus den Niederlanden den Vortritt lassen. Der hatte es an der Spitze zunächst überhaupt nicht eilig, drosselte das Tempo auf für diese Klasse gemächliche 1:19,0 für die zweiten 500 Meter und schaltete erst nach der Hälfte der 2.000 Meter-Distanz einen Gang höher.

Aus dem Windschatten setzte Mister Ed Heldia erst rund 250 Meter vor dem Ziel zur Schlussattacke an, konnte den Piloten bei 1:11er-Tempo für den Schlussabschnitt jedoch überhaupt nicht beeindrucken und musste klar zurück letztlich auch noch den Trainingsgefährten TomNJerry Diamant (4) eindeutig vor sich anerkennen. Wolfgang Nimczyk, der den Außenseiter in Vertretung seines in Duindigt in einem Vorlauf zum niederländischen Traber-Derby engagierten Sohnes Michael selbst steuerte, fuhr aus der Lage hinter dem Toto-Favoriten auf der Zielgeraden einfach geradeaus und hatte schlussendlich das stärkere Pferd zur Hand.

Gekommen um zu siegen

Ebenso überzeugend wie der erste Gelsentrab-Erfolg des bereits elfjährigen Durk M Boko fiel im Anschluss der erste Deutschland-Sieg des fünf Jahre jüngeren Fado de Padd (7/John Dekker) aus. Der französisch gezogene inzwischen aber ebenso in den Niederlanden beheimatete Wallach hinterließ beim ersten Auftritt hierzulande einen wuchtigen Eindruck, stiefelte an der keinesfalls schwachen Gegnerschaft nach einem Schlussbogen in dritter Spur auf der Zielgeraden mühelos vorbei und war damit der erste Sieger für die V7-Wette. In dieser gilt es alle Sieger von sieben aufeinander folgenden Prüfungen vorherzusagen.

20.155:10 mit Nyx Hillperon

Wem das sechsmal gelungen war, der hatte in Rennen acht, einem Amateurfahren, richtig gute Aussichten, einen dicken Fisch zu fangen. Schließlich hatte der Veranstalter eine Mindestauszahlung von 15.000 Euro garantiert und es gab nur noch drei realistische Anwärter auf den letzten V7-Erfolg. Einer davon war die Feelders-Stute Nyx Hillperon (5), die bekanntlich über gutes Laufvermögen verfügt aber immer wieder mal an Fehlern scheitert.

Das wusste natürlich auch Fahrerin Silvia Raspe, die die Vierjährige zu Beginn dementsprechend ruhig eintreten ließ und dann früh den Weg nach vorne suchte, um ein möglichst ungestörtes Rennen zu bekommen. Der Plan ging auf. An der Spitze angelangt blieb Nyx Hillperon weitestgehend unbehelligt, absolvierte einen gut dosierten Steigerungslauf und hielt den gut endenden Herausforderer Esprit d’Albigny (7/Maurice Musga) wie die lange an dritter Position innen zur Tatenlosigkeit verdammte Toto-Favoritin Ann Boleyn (6/Samantha Stolker) bis zum Pfosten souverän in Schach. Quote in der V7 - 20.155:10.

Rita mit Samantha nicht aufzuhalten

Sehr viel magerer aber auch leichter erreichbar war die Beute in der im sechsten Rennen angebotenen Viererwette, die durch eine 3.000 Euro-Garantieauszahlung aufgewertet war.  »Tipp des Tages« Rita (5) hatte beim ersten gemeinsamen Auftritt mit Samantha Stolker, der nach wie vor amtierenden Europameisterin der Amateurfahrer/innen, erwartungsgemäß keinerlei Schwierigkeiten mit der Konkurrenz, verabschiedete sich bereits vor Erreichen des Schlussbogens von dieser und vergrößerte den Vorsprung bis zum Ziel auf volle acht Längen. Mit dem Russen Urengoy Lok (7/Stefanie Möller), Narvick Eck (8/Marco Schindler) und Außenseiterin Secret Lobell (4/Laura Mühling) auf den nächsten Plätzen zahlte die Viererwette 951:10.