++ Heute: Karin Walter-Mommerts Fausto Jet (Conrad Lugauer), Kirsten Kleinbrahms Sartre (Kaj Widell), Stall Habos Noosa Heads Boko und Wiktoria Kopecs Crowd Surfer (Alexander Kelm) in Eskilstuna - Beginn 12:20 Uhr - Karin Walter-Mommerts Donovan Face mit Jeppe Juel in Århus (16:47 Uhr) - Olaf Beecks Power of Greenwood mit Fredrik Plassen in Bollnäs (20:36 Uhr) ++ ++ Heute: Ronja Walter mit der italienischen Stute Euphoria Roc in einem 7.700-Euro-Monté in Mailand (17:15 Uhr) ++ ++ Cagnes-sur-Mer: Danny Brouwer mit Stall Habos Hooper des Chasses unplatziert, mit Horst Müller-Terbilles Lady Black Rochel 3. in 1:14,9/2925 Meter Bänderstart ++ ++ Halmstad: Karin Walter-Mommerts Allstar (Tyler Mifsud) 1. in 1:17,3/2140 Meter, Euron Face dis.rot, Star Cash (Dante Kolgjini) 8. in 1:16,6/2640 Meter ++ ++ Samstag: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) und Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) in Treviso - Beginn 15:18 Uhr ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++
De Jong weiter in Topform
22. November 2021

(GelsentrabPR) – Der Niederländer Jan Thijs de Jong ist mit seinen Pferden regelmäßig Teil der Veranstaltungen auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn. Er liegt in der Trainer-Jahreswertung von Gelsentrab sogar auf dem zweiten Rang hinter dem einmal mehr dominierenden Wolfgang Nimczyk und festigte diesen am Montag mit einer bärenstarken Performance. De Jong steuerte als Fahrer höchstselbst gleich drei von vier Siegern der vergleichsweise gut dotierten PMU-Rennen.

Form schlägt Klasse

Den wichtigsten Treffer landete der 33-jährige direkt zu Beginn des Mittags-Programms im »Preis von La Teste« für die beste Tagesklasse. Mit dem sechsfachen Jahressieger Mr Blitzer Byd (3) hatte er hier den formstärksten der acht Teilnehmer zur Hand und setzte sich gegen zwei erstaunlicherweise deutlich häufiger gewettete Konkurrenten durch.

In zweiter Spur orientierte sich das Gespann zunächst an dem Außenseiter Amiral de Retz (7/Jan Thirring), bevor im Schlussbogen TomNJerry Diamant (8/Michael Nimczyk) für den Windschatten sorgte und damit seine eigenen Chancen wohl bereits verspielte. Dem trockenen Schlussspurt von Mr Blitzer Byd jedenfalls hatte der mit seiner Gewinnsumme günstig untergekomme Mommert-Traber am Ende noch weniger entgegenzusetzen als Velten Red Red Red (4/Niels Jongejans), der sich trotz zweieinhalb Monaten ohne Wettkampf für ein Rennen von der Spitze aus entschieden hatte und dort im entscheidenden Moment noch nicht ausreichend zulegen konnte.

Zwei starke Stuten

Ungefährdet war auch der nächste Volltreffer von Jan Thijs de Jong, dessen Schützlinge offensichtlich vom Umzug des Trainers aus dem Süden der Niederlande ins friesische Ureterp profitiert haben. Prächtig entwickelt hat sich dort bspw. Keep Flying (3), die nach langer Pause bereits im Oktober bei Gelsentrab imponiert hatte und nach einem guten Ehrenplatz in Wolvega am Montag erneut klar über den Gegnern stand. Aus dem Rücken von Grietje (10/Jochen Holzschuh) wechselte die Vierjährige zu Beginn der Zielgeraden die Spur und spazierte grußlos an der tapferen Pilotin vorbei zu ihrem zweiten Saisonsieg.

Deren drei hat Altersgefährtin Rita (12) nach dem leichten Erfolg im »Preis von Graignes« auf dem Konto. Die zuletzt in der »Breeders Crown« unplatzierte Muscle Massive-Tochter fand aus der zweiten Reihe hervorragend in die Partie, übernahm im zweiten der drei Bögen mit Autorität die Führung und behauptete sich letztlich souverän gegen den außen herum immer wieder anpackenden Haut En Couleur (4/Jens-Holger Schwarma), den Totofavoriten Maestro Stardust (8/Michael Nimczyk) und Velten Cavallino (10/Niels Jongejans). Die Sensationsquote für diesen keinesfalls unvorhersehbaren Viererwette-Einlauf lautete 22.080:10.

Michael Nimczyk mit zwei Treffern

Insgesamt wurden zum Wochenbeginn am Nienhausen Busch fünf Partien ausgetragen, von denen »Goldhelm« Michael Nimczyk die beiden übrigen für sich entschied. Der amtierende und zukünftige Champion der Berufsfahrer landete zunächst einen sicheren Speed-Erfolg mit dem von einiger Hoffnung begleiteten dreijährigen Midsommer records (6) und führte in der abschließenden Anfängerklasse den ein Jahr älteren Beachcomber (8) beim zweiten Engagement zum zweiten Sieg gegen überforderte Konkurrenten.

Wer den Love You-Sohn und Nimczyk erneut bei Gelsentrab in Aktion sehen möchte, bekommt dazu frühestens am 17. Dezember Gelegenheit. Eine Woche vor Heiligabend stehen dann wieder zumindest vier PMU-Lunch-Races auf der Karte.