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Vom Breddlopp-Sieger zum Goldjungen
04. April 2021

Halmstad, Samstag, 3. April 2021. Nach fünf Nullnummern in Folge, bei denen dreimal der Galopp-Teufel im Spiel war, hatte sich Harran Boko am 20. März in einem „Breddlopp“ zu Åby mit seinem Mitbesitzer Simon Mitman als mit lediglich 10.000 Kronen belohnter Sieger frischen Mut geholt und war mit den dabei gesammelten Punkten quasi auf den letzten Drücker ins Feld des Yngve Larssons Memorial gerutscht.

Die zehnfache Prämie für Platz eins gab’s im sportlichen Hauptereignis der dritten V75-Spring-Race-Station, die also nicht ganz als Gulddivisionen daherkam, und dieser Batzen ging dank einer Glanzfahrt Conrad Lugauers auf die Kappe des Maharajah-Sohnes, der von „himmelhoch jauchzend“ - souveräner Erfolg im Silverdivisionen-Finale am 8. Februar 2020 bis „zu Tode betrübt“ - unzählige Disqualifikationen - alles auf seiner Palette hat.

Startnummer „9“ und damit der innerste Startplatz in Reihe zwei kann Segen oder Fluch sein. Lugauer gelang es, derweil vor ihm der Kampf um die Spitze zugunsten von Tycoon Conway Hall gegen die hinter dem von Jürgen Hanke gezüchteten Dänen eingeparkten Generaal Bianco und Eldorado B. entschieden wurde, ihn in Spur zwei zu lavieren, wo er bald in Stoletheshow den besten Vordermann erhielt, den er sich wünschen konnte.

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Foto: hallandsposten.se

Nicht nur trug der Anführer des norwegischen Triumvirats - dazu gehörten zudem Hickothepooh und Kick off Classic - Favoritenehren, sondern wurde dieser Rolle auch vollauf gerecht und machte dem Tycoon mächtig Dampf. Das zügige Tempo war Wasser auf Harrans Mühlen, der alle Flausen vergaß. 350 Meter vorm Ziel befand es sein Trainer an der Zeit, ihn in die dritte Linie zu beordern, wo er eisern durchzog.

Während Stoletheshow die Todesspur tatsächlich die Show stahl - der Dream-Vacation-Sohn wurde kläglicher Vorletzter -, wehrte sich Tycoon Conway Hall mit allem, was er hatte. Erst 50 Meter vorm Ziel begann sich die Waage eindeutig in Richtung des Angreifers zu neigen, der sich um eine halbe Länge vorbeiraufte und auch den sehenswerten Endspurt Hickothepoohs verdaute, den der aus dem vierten Paar angezettelt hatte.

Sieg Nummer 19 und 100.000 Kronen waren nach guten 1:10,2 unter Dach und Fach und nährten bei Mitman die vage Hoffnungen auf eine Einladung zum Elitloppet: „Harran gibt uns - ich besitze ihn gemeinsam mit meinem Vater - unendlich viel. Wir haben Höhen und Tiefen mit ihm durchgemacht, waren in Vincennes und im Silver-Finale von Solvalla. Ich glaube, er hat uns sein gesamtes Potential noch nicht verraten.“

Yngve Larssons Memorial (int.)

1640m Autostart, 226.500 SEK

1.      Harran Boko                  10,2     Conrad Lugauer                93

         7j.br. Wallach von Maharajah a.d. Zilan Boko von Muscles Yankee

         Be: JimMIt AB & Simon Mitman; Zü: Boko Stables Holland BV, NL/SE; Tr: Conrad Lugauer

2.      Hickothepooh                10,2     Johan Untersteiner         164

3.      Tycoon Conway Hall   10,2     Thomas Uhrberg               98

4.      Speedy Face                 10,7     Wilhelm Paal                   111

5.      Diamanten                     10,7     Björn Goop                       127

6.      Generaal Bianco          10,9     Peter Untersteiner             41

7.      Kick off Classic             11,0     Christoffer Eriksson       453

8.      Mellby Drake                 11,0     Kim Eriksson                   674

9.      Adde S.H.                       11,3     Sören Boel                       372

10.    Stoletheshow                11,3     Rikard Skoglund                33

11.    Eldorado B.                    11,6     Joakim Lövgren                75

Sieg: 93; Richter: sicher ½ - Kopf - 3½ - k.Kopf - 1 - 1 - ½ Länge; 11 liefen (NS Vacqueyras / Transportprobleme)

Zw-Zeiten: 09,0/500m - 10,8/1000m - 09,4/letzte 500m

Wert: 100.000 - 50.000 - 29.000 - 17.500 - 11.500 - 9.000 - 5.500 - 4.000 SEK

Dick belegen konnte sich Peter Untersteiner die Brötchen in seinem Wohnzimmer. Schon vor der V75-Serie zeigte er mit zwei Treffern, wer auf der ehemaligen Open-Stretch-Piste Herr im Hause ist, und punktete mit Global Cashflow und Milles Mulle. Ein drittes Mal reckte der gebürtige Österreicher in seiner typischen Geste die Peitsche gen Himmel mit der brillant vorneweg marschierenden Darah Bibo, die in der an Cruzado dela Noche erinnernden Sto-Serie in 1:11,5/1640m um 60.000 SEK reicher wurde. Verlass war dann auch auf seine Partnerin im abschließenden Stutenlauf, den er mit der Ready-Cash-Tochter Kirsi Boko gleichfalls vorneweg beherrschte.

Erneut „Neese“ waren die ATG-Oberen. Nichts kam in den erhofften Multi-Jackpot, der zum Abschluss des Spring Race am Ostersonntag ausgespielt wird; er verharrte bei den früh akquirierten 4.944.307 Kronen in Rang eins.

V75-1 (Sto):              Darah Bibo / Peter Untersteiner               33

V75-2 (-):                   Happy Few / Joakim Lövgren                  92

V75-3 (-):                   Quite Special / Hanna Lähdekorpi          66

V75-4 (-):                   Scorpion’s Madness / Bo Örberg          265

V75-5 (Sprint):         Zlatan Knick / Christoffer Eriksson          29

V75-6 (-):                   Harran Boko / Conrad Lugauer               93

V75-7 (Sto):              Kirsi Boko / Peter Untersteiner                 36

Umsatz V75: 56.004.518 SEK

1. Rang: 95,45 Systeme à 152.540 SEK

2. Rang: 1.634 SEK

3. Rang: 171 SEK

Umsatz Top-7 (Sprint): 1.202.666 SEK