++ Gelsenkirchen: Tyron Hill (Josef Franzl) und Charmy Charly AS (Michael Nimczyk) teilen sich in 1:13,3/2000 Meter den Sieg im BILD-Pokal ++ ++ Karlshorst: Drei Fahrer- und vier Trainererfolge für Victor Gentz ++ ++ Tingsryd: Karin Walter-Mommerts Ready for Party nach Fehler 4. in 1:14,8/1609 Meter, Ivar von Haithabu (Alice Johansson) 1. in 1:16,1/1609 Meter, Star Cash 1. in 1:12,2/1609 Meter, John Carpenter (Max Säker Lysell) 6. in 1:15,2/1609 Meter, First Wise L. (Bernardo Grasso) dis.rot ++ ++ Lindesberg: Karin Walter-Mommerts dreijähriger Debütant Nex Level Mearas (v. Bar Hopping) mit Anders Eriksson 4. in 1:18,9/2160 Meter Bänderstart ++ ++ Dannero: Karin Walter-Mommerts Kaltblüter Haws Oddvar mit Mats Djuse nach Fehler 6. in 1:33,1/2140 Meter Bänderstart ++ ++ Rättvik: Fulmine Degli Dei mit Fredrik Plassen für Florian Marcussen/Stall Gesvea 10. in 1:14,8/2140 Meter ++ ++ Sonntag: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Matinee in Mariendorf - Sechs Rennen ab 11:00 Uhr ++
Urban Africa eröffnet Breeders Course
28. April 2022

Solvalla, Mittwoch, 27. April 2022. Pekuniär wertvollste Prüfung des von Sovalla und Jägersro gemeinsam bestrittenen V86-Abends war der nominell zweite, tatsächlich jedoch erste Vorlauf der ersten Breeders-Course-Runde für die Dreijährigen, zu dem sieben Kandidaten, die heuer sämtlich eine Nennung für die europaweit konzipierte Rennserie haben mussten, in den 2.140 Meter weiten Ring stiegen.

Die Anhänger des bei vier Auftritten nur einmal wegen eines Fehlers bezwungenen Favoriten Pure Atlas konnten sich nur kurz freuen. Kaum hatte der von Jerry Riordan vorbereitete Father-Patrick-Sohn die Nase in Front gesteckt, sprang er sich um Kopf und Kragen. Umso besser lief’s für die Oscarssons: Filius Kevin riss mit Dont touch me wie der Wind die Führung an sich, Vater Jim begleitete ihn mit Urban Africa.

Innen reihten sich Pure Attack und Hurlyburly ein, außen Point of View und Williamsburg, ein Wallach aus dem ersten Jahrgang des 2017er Trav-Kriterium- und 2018er Grand-Prix-de-l’UET-Siegers Villiam. Lag im Schlussbogen ein gepflegter Doppelschlag der Oscarssons durchaus im Bereich des Möglichen, so zerstob dieser Traum kurz vor Erreichen der Zielgerade wegen Dont touch mes Galoppade.

Urban Africa indes zog prima durch, holte sich beim elften Versuch die dritte Ehrenschleife und nahm die eine Länge hinter ihm einkommende Point of View, eine von Jean-Pierre Dubois fürs deutsche Gestütbuch gezüchtete Ready-Cash-Tochter, mit in den am 29. Mai stattfindenden Endlauf.

278572437_5444294438917080_4575449979453834388_n

Breeders Course 3years old - (int., Dreijährige)
2140m Autostart, 217.000 SEK
1.    Urban Africa    15,8    Jim Oscarsson    39
    3j.br. Hengst von Mosaique Face a.d. Kerstin of Africa von Joke Face
    Be: Jim Oscarsson & G. Johansson; Zü: Urban Lindberg; Tr: Jim Oscarsson
2.    Point of View    15,9    Erik Adielsson    316
3.    Williamsburg    16,0    Jorma Kontio    246
4.    Hurlyburly    16,2    Carl Johan Jepson    266
5.    Pure Attack    16,8    Anders Svanstedt    167
    Dont touch me    dis.r.    Kevin Oscarsson    133
    Pure Atlas    dis.r.    Örjan Kihlström    14
Sieg: 39; Richter: sicher 1 - 1 - 1½ - 6 Längen; 7 liefen
Zw-Zeiten: 16,6/500m - 18,3/1000m - 17,1/1500m - 13,3/letzte 500m
Wert: 100.000 - 50.000 - 29.000 - 17.500 - 11.500 - 9.000 SEK

Die Vorläufe der ersten Breeders-Course-Runde (fürs Finale qualifizieren sich jeweils die ersten Beiden):
Vermo    13. April    ausgefallen
Solvalla    27. April    Urban Africa, Point of View
Jägerso    11. Mai
Solvalla    11. Mai
Wolvega    13. Mai
Åby    18. Mai
Finale    Solvalla, 29. Mai (Håkan Wallner Memorial)

Das halbe Dutzend voll

Nichts wurde in Jägersro aus dem geplanten Engagement der Nimczyks: Emilion blieb wegen Fiebers, Izzi’s Newport wegen schlechter Blutwerte im Stall; beide haben nun mindestens bis zum 7. Mai Pause.

Im Vårstayern über 2.640 Meter kreuzte der von Hans Ulrich Bornmann ins schwedische Register eingetragene Natorp Bo zum sechsten Mal in seinem 34 Versuche umfassenden Arbeitsleben im Winner Circle auf. Nach 700 Metern Spitzenlage ließ Trainer und Fahrer Per Nordström sich von Moses ziehen und saß dahinter in der Falle.

Die ging erst auf, als Moses 120 Meter vorm Pfosten in Galopp fiel und dank der inneren Ausweichspur, die inzwischen auf allen schwedischen Pisten Pflicht ist, den Weg frei machte. Es reichte für den schwarzbraunen Andover-Hall-Sohn, den schon mit dem Sieg liebäugelnden Arvid S.H. in 1:13,8 zu 1:13,9 um eine halbe Länge abzufangen. Natorp Bo erhielt 60.000 Kronen gutgeschrieben; seine Anhänger durften sich über Sieg-Odds von 78:10 freuen.

Screenshot 2022-04-28 at 10-46-32 Facebook

(Foto: Facebook Jägersro)