++ Donnerstag: Goop, Orkan von Haithabu und Cassiel Font in Åby - Brady im Nachwuchsfahren mit Tyler Mifsud - Beginn 18:20 Uhr ++ ++ Freitag: Robbin Bot (mit Everest Vedaquais im Willem H. Geersen Memoriaal, Heavy Enemy, Colonel, Konan Greenwood und in der Quali Icebear Newport) , Jochen Holzschuh (Grietje, Fifi du Gassel) und Maximilian Schulz (Filou de Bez) beim PMU-Abend in Wolvega (ab 17:20 Uhr) ++ ++ Samstag: Sybille Tinters Neuzugang Halva von Haithabu mit Claes Sjöström in der Gulddivision von Fjärestad von Startplatz 3 (17:05 Uhr) ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Dinslaken mit zahlreichen Gästen aus dem Norden und Bayern - 1. Lauf der Rheinfels-Serie um 3.500 Euro - Beginn 13:45 Uhr - Zehn Rennen auf der Derbybahn - Rudi Haller und Jos Verbeeck zu Gast - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Andreas Geineder mit Olivia Venus, Cocktail CG und Escada, Peter Platzer mit Samir bei den PMU-Rennen in Wien (ab 15:20 Uhr) ++ ++ Sonntag: Prix de Cornulier (700.000 Euro/2700 Meter) mit Vorjahressiegerin Bahia Quesnot (Matthieu Abrivard) ++ ++ Montag: PMU-Lunch in Straubing mit acht Prüfungen ab 11.35 Uhr ++
Ulf Ohlsson mit den Bahn-Championaten 118 bis 120
07. Januar 2022

Solvalla, Samstag, 1. Januar 2022. Zu Beginn des neuen Jahres erfolgt stets der Blick zurück - bei einigen mit, bei anderen ohne Zorn - auf die verflossene Saison. Nichts wirklich Überraschendes ergibt sich in Schweden, wie die ATG fein säuberlich aufgeschlüsselt hat. 20 Fahrer holten sich die Bahn-Championate, die die 32 Rennbahnen zu vergeben haben.

An der Spitze dieser Liste prangt der Name Ulf Ohlssons, der zum fünften Mal in Folge den schwedischen Goldhelm in Empfang nimmt, bei der Zahl der Bahn-Titel jedoch kein Alleinherrscher ist. Die Jugend drängt gewaltig nach, was für den Sport bedeutet, dass er seine Anziehungskraft nicht verloren hat und für junge Leute attraktiv ist. Wie der 57-jährige, der in früheren Zeiten den Norden abgegrast und dort die Mehrzahl seiner nunmehr 120 Bahn-Titel gewonnen, inzwischen sein Basislager in Solvalla aufgeschlagen hat und von dort die schwedischen Lande bereist, haben Mats Djuse, Daniel Wäjersten, Johan Untersteiner und Stefan Persson drei Titel gewonnen.

Die Spanne an Siegen, die für eines der begehrten Championate eingefahren werden mussten, ist immens. Reichten für Lycksele, hoch im Norden im Landesinneren gelegen, wo nur ein paar Rennen in der warmen Jahreszeit ausgetragen werden, deren drei, mit denen Hanna Olofsson dank der mehr erzielten Ehrenplätze vor Sandra Eriksson - die hielt sich dafür auf den Nachbarbahnen Boden (29) und Skellefteå (16) schadlos - zur Championesse wurde, so ging das renommierteste des Königreichs mit 106 Siegen weg.

Kihlström Örjan Travronden

5.130 Euro pro Fahrt: Örjan Kihlström (travronden.se)

Örjan Kihlström, der gute Chancen hat, zum x-ten Mal zu Schwedens Fahrer des Jahres gekürt zu werden, war auf der „Nationalarena“ Solvalla deutlich vor Jorma Kontio (82) und Björn Goop (59), der ein höchst durchwachsenes Jahr erlebt hat: Höhepunkt war der neuerliche Amérique-Triumph mit Face Time Bourbon, Tiefpunkt die Degradierung als dessen Steuermann nach dem „verknallten“ Prix de France. Und auch in seiner Heimat, wohin es ihn wieder häufiger gezogen hat, gaben seine fahrerischen Vorstellungen lange Zeit einige Rätsel auf. Der Titel auf seiner Hausbahn Färjestad dürfte da nur ein Mini-Trostpflaster sein.

Den Titel auf Schwedens „Derby-Banan“ Jägersro holte sich Joakim Lövgren (32) vor Conrad Lugauer (29) und Adrian Kolgjini (28) - so lautet auch die Rangfolge bei den Trainern. In Åby grüßt Johan Untersteiner (65) vor Robert Bergh (53) und Stefan Persson  (25) von ganz oben.

Drei Titel errangen:

Ulf Ohlsson                   Bollnäs, Eskilstuna, Romme

Daniel Wäjersten        Bergsåker, Dannero, Solänget

Mats Djuse                   Hagmyren, Umåker, Östersund

Johan Untersteiner    Åby, Halmstad, Tingsryd

Stefan Persson            Åmål, Kalmar, Vaggeryd

 

Schwedens Bahnchampions 2021 (alphabetisch)

Åby                         Johan Untersteiner           65

Åmål                      Stefan Persson                    7

Årjäng                   Carl Johan Jepson           12

Arvika                   Paw Mahony                        5

Axevalla               André Eklundh                   37

Bergsåker           Daniel Wäjersten              36

Boden                   Sandra Eriksson                29

Bollnäs                 Ulf Ohlsson                        31

Dannero               Daniel Wäjersten              11

Eskilstuna            Ulf Ohlsson                        18

Färjestad             Björn Goop                         29

Gävle                     Oskar Kylin Blom              23

Hagmyren            Mats Djuse                         21

Halmstad             Johan Untersteiner           29

Hoting                   Micael Melander                  6

Jägersro              Joakim Lövgren                32

Kalmar                  Stefan Persson                  22

Lindesberg          Mika Forss                            9

Lycksele               Hanna Olofsson                  3

Mantorp                Carl Johan Jepson           20

Örebro                  Rikard Skoglund                17

Östersund            Mats E Djuse                      25

Oviken                  Peter Eriksson                      5

Romme                 Ulf Ohlsson                        34

Rättvik                  Jörgen Westholm              17

Skellefteå             Sandra Eriksson                16

Solvalla                 Örjan Kihlström               106

Solänget               Daniel Wäjersten              12

Tingsryd               Johan Untersteiner             6

Umåker                Mats Djuse                         26

Vaggeryd              Stefan Persson                  12

Visby                     Claes Sjöström                  26

Bei gleicher Siegzahl zählt die Majorität der zweiten Plätze; das war in Lycksele und Oviken der Fall.

 

Top Ten Schwedens 2021 (Fahrten - Siege - Gewinnsumme in SEK; Quelle: travsport.se)

1.      Ulf Ohlsson                    2.205         329       34.681.983

2.      Rikard Skoglund           1.662         215       20.707.245

3.      Örjan Kihlström             1.021         213       53.981.400

4.      Mats Djuse                     1.707         209       23.950.619

5.      Magnus Djuse               1.417         206       25.895.500

6.      Jorma Kontio                 1.384         196       25.805.233

7.      Björn Goop                    1.200         190       33.564.904

8.      Johan Untersteiner         914         172       20.954.219

9.      Carl Johan Jepson       1.354         166       20.594.249

10.    Stefan Persson             1.393         147       16.323.721

Uneingeschränkter „money winning champ“ war Örjan Kihlström, der zum dritten Mal in Folge die 50-Millionen-Kronen-Grenze „überfuhr“.