++ Åby: Karin Walter-Mommerts Ottens Meteor (Björn Goop) 2. in 1:12,6/2140 Meter, Countess (Johan Untersteiner) 3. in 1:14,5/2140 Meter, Money Honey M.I. (Markus Waldmüller) 8. in 1:17,1/2140 Meter - Herbert Schützes Conquistador (Marc Elias) beim Saisoneinstand als 300: 10-Außenseiter 1. in 1:14,3/2140 Meter Bänderstart ++ ++ Gävle: Karin Walter-Mommerts German Kaiser (Anders Eriksson) nach Fehler 10. in 1:18,6/2140 Meter Bänderstart - Olaf Beeks Power of Greenwood (Robin Bakker) nach Fehler 12. in 1:19,1/2140 Meter Bänderstart - DJ Masi für Florian Marcussen/Stall Gesvea 6. in 1:14,7/2160 Meter Bänderstart - Charming Laura für Patrick Schwenke/Erich Rothe (Fredrik Plassen) 3. in 1:12,5/1640 Meter ++ ++ Paris: Dr. Christian Ziegeners Larimar mit Esteban de Jesus beim Vincennes-Einstand im Prix de Fontenay-sous-Bois (41.000 Euro) für Fünfjährige 3. in 1:13,9/2850 Meter ++ ++ 1. Mai: 13 Rennen in Gelsenkirchen - BILD-Pokal mit Vorjahressieger Zoom Diamant (Robin Bakker) - 4 x PMU - Beginn 13:40 Uhr ++ ++ 1. Mai: Elf Prüfungen in der Karlshorster Wuhlheide ab 12:35 Uhr ++ ++ Sonntag: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Matinee in Mariendorf - Sechs Rennen ab 11:00 Uhr ++
Tausender-Klub - wegen Überfüllung geschlossen
05. Januar 2021

Solvalla, Samstag, 2. Januar 2021. Alles neu macht das Jahr 2021. In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung, die Vieles im statistischen Bereich einfacher machen sollte, wartet Svensk Travsportens Centralförbund mit dem Ende einer liebgewordenen Tradition auf. Natürlich wird der Tusenklubben (Tausender-Klub), jene seit Jahrzehnten gepflegte exklusive Gesellschaft, zu der all jene Fahrer und Trainer zählen, die mindestens 1.000 Rennen gewonnen haben, nicht wegen Überfüllung geschlossen. Digital ist schließlich Platz für alle da.

Johanna Unghanse, Leiterin für Marketing und Kommunikation beim STC, erklärte die zumindest gewöhnungsbedürftige Maßnahme. „In den letzten 64 Jahren hat sich der Trabrennsport in unserem Land wesentlich verändert. Früher fuhren Trainer ihre Pferde meist selbst und bedienten sich nicht Catchdrivern, die fast in jedem Profirennen im Wagen sitzen, manche gar auf zwei Rennbahnen an einem Tag.“ Auslandsstarts waren eine Seltenheit, nur einige Wenige fuhren zehn Rennen pro Jahr in fremden Landen, was die Nachverfolgung auswärtiger Starts und Siege wesentlich erleichterte. Uno Swed war 1961 der erste Schwede, der bei den Fahrern mit 122 Saisonerfolgen die 100-Siege-Grenze sprengte. Es dauerte elf Jahre, dann knackte Olle Goop die 200er Marke. Seit 2006 hält dessen Sohn mit 488 Treffern den Allzeit-Rekord der Tre Kronors. Der erste schwedische Fahrer, der 1.000 Siege „lifetime“ erreicht hat, war der unvergessene Gösta Nordin anno 1956.

Früher wurde dieses Jubiläum groß gefeiert: Es gab ein Ehrenbuch, in dem alle tausend Siegfahrten verzeichnet waren, einen großen Bahnhof und so manches Match der „Tausend-Klubber“ auf der Heimatpiste des neuen Mitglieds. Ein wenig mit Kopfschütteln muss man registrieren, dass es für den STC „zu komplex und zeitaufwändig ist, alle Auslandseinsätze zu verfolgen und zeitgerecht zu notieren, um genau sagen zu können, wann die Marke erreicht ist. Es ist noch immer eine fantastische Leistung, 1.000 Rennen als Trainer oder Fahrer zu gewinnen, und wir werden weiterhin diese Marken hervorheben, wenn wir von ihnen erfahren, und mit Geschichten würzen, die sich darum ranken. Aber es gibt andere Möglichkeiten und Konzepte, die Marke Trabrennsport zu stärken, bei denen es nicht unbedingt um die Anzahl von Siegen geht“, so Unghanse weiter.

Claes Sjöström wird der 100. und nunmehr Letzte sein, der am 13. November 2020 in den elitären Zirkel aufgenommen worden ist. Den Klub der 56 Trainer, deren Schützlinge mindestens 1.000 Mal die Linie als Erste gekreuzt haben, führt Stig Johansson mit mehr als 8.000 Siegen an.

Ein europäisches Renntagebuch - zumindest was den Bereich der UET betrifft - würde die statistische Arbeit wesentlich erleichtern. Vor einem Jahr für Juli 2020 angekündigt, scheint es der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen zu sein.

Umso mehr muss man drei deutsche „Perlensucher“ hervorheben, die 2007 und 2008 während Heinz Wewerings italienischer Ära Tag für Tag alle dortigen Rennberichte durchforstet haben, um nur gar keinen Auftritt des ewigen Goldhelms zu verpassen und bei der korrekten Siegzahl des damals weltweit führenden Münsterländers stets up to date zu sein.