++ Heute: PMU-Abend in Wolvega ab 18:10 Uhr ++ ++ Åby: Kerstin Walters Ebba nach Fehler 8. in 1:15,8/2140 Meter - Karin Walter-Mommerts Frankie Godiva (Markus Waldmüller) dis.rot, Eugenius Face 2. in 1:14,9/2140 Meter, Don Quijote Face (Adrian Kolgjini) ++ ++ Treviso: Stall M.S. Diamantens Yucatan Diamant (Pietro Gubellini) 4. in 1:16,6/2060 Meter Bänderstart - Karin Walter-Mommerts Gaudi' Bi (Roberto Vecchione) dis.rot ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr - Utkieker bereits gestrichen ++ ++ Sonntag: Prix Comte Pierre de Montesson (Critérium des Jeunes), Gruppe I um 200.000 Euro für Frankreichs Dreijährige in Vincennes - Zum Auftakt greift Stall Germanias Staccato HL mit Benjamin Rochard nach seinem ersten Monté-Sieg im Wintermeeting - Beginn 12:48 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++ ++ Donnerstag: Abschluss des Straubinger Wintermeetings mit fünf PMU- und einem Rahmenrennen ab 11:00 Uhr ++
Sybille Tinters Blitzstart
09. Januar 2021

Romme, Freitag, 8. Januar 2021. Über das „sportliche“ neue Jahr kann Sybille Tinter bislang nicht meckern. Mehr noch - sie hat allen Grund zur Freude, denn besser hätte Klaus Kerns Tochter kaum aus den Trainer-Blöcken kommen können. Drei Siege und ein Ehrenplatz samt 99.500 SEK an Einfuhren stehen nach fünf Auftritten ihrer Schützlinge für die in Romme lizenzierte 38-jährige zu Buche. „Nur“, möchte man einschränken, denn die gestrige Veranstaltung auf ihrer Heimatbahn hätte sie durchaus als „Mrs. 100 Prozent“ verlassen können.  

Beim ersten Auftritt unter ihren Fittichen kannte Hans Ulrich Bornmanns Hooper des Chasses, der sich unter der Regie der Nimczyks als ebenso laufstark wie fehleranfällig gezeigt hatte, keinen Wackler, wobei ihm der Start aus der zweiten Reihe über 2640 Meter zupass gekommen sein könnte. Von Rikard Skoglund dezent im vierten Paar außen untergebracht, legte sich der Franzose zur Halbzeit mit einem kernigen Zwischenspurt an die Flanke des Piloten Make it Rain und rang ihn in einem horrenden Dreikampf um einen „Kopf“ ebenso knapp nieder, wie er dem Endspurt Håna Ams widerstand.

Mit 30.000 Kronen gab’s für den fünften Treffer des Quaker-Jet-Sohnes die höchste Prämie „lifetime“, mit der er nun 83.512 Kronen reich ist. Bei 24:10 war er König des Wettmarkts.

Eigentlich war bei 14:10 45 Minuten später ein zweiter Punkt ausgemachte Sache. Doch Volare Gar gewann dem äußersten Startplatz „8“ offensichtlich keinen Geschmack ab und verlor bei seinem Fehler auf den ruckzuck in Front stürmenden In Love Boko, mit dem Rikard Skoglund diesmal Gegner war, rund 40 Meter. Von letzter Stelle des paarweisen Achter-Feldes ließ Erik Adielsson den Fuchs ab 900 Meter vorm Ziel in dritter Spur marschieren, was der Varenne-Sohn anstandslos wegsteckte. Den 22. Sieg vermasselte ihm nur In Love Boko, der in 1:14,6 zu 1:14,7 eine Länge Vorsprung eisern festhielt; in barer Münze ergab dies 35.000 bzw. 17.500 Kronen Gage.