++ Åby: Karin Walter-Mommerts Ottens Meteor (Björn Goop) 2. in 1:12,6/2140 Meter, Countess (Johan Untersteiner) 3. in 1:14,5/2140 Meter, Money Honey M.I. (Markus Waldmüller) 8. in 1:17,1/2140 Meter - Herbert Schützes Conquistador (Marc Elias) beim Saisoneinstand als 300: 10-Außenseiter 1. in 1:14,3/2140 Meter Bänderstart ++ ++ Gävle: Karin Walter-Mommerts German Kaiser (Anders Eriksson) nach Fehler 10. in 1:18,6/2140 Meter Bänderstart - Olaf Beeks Power of Greenwood (Robin Bakker) nach Fehler 12. in 1:19,1/2140 Meter Bänderstart - DJ Masi für Florian Marcussen/Stall Gesvea 6. in 1:14,7/2160 Meter Bänderstart - Charming Laura für Patrick Schwenke/Erich Rothe (Fredrik Plassen) 3. in 1:12,5/1640 Meter ++ ++ Paris: Dr. Christian Ziegeners Larimar mit Esteban de Jesus beim Vincennes-Einstand im Prix de Fontenay-sous-Bois (41.000 Euro) für Fünfjährige 3. in 1:13,9/2850 Meter ++ ++ 1. Mai: 13 Rennen in Gelsenkirchen - BILD-Pokal mit Vorjahressieger Zoom Diamant (Robin Bakker) - 4 x PMU - Beginn 13:40 Uhr ++ ++ 1. Mai: Elf Prüfungen in der Karlshorster Wuhlheide ab 12:35 Uhr ++ ++ Sonntag: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Matinee in Mariendorf - Sechs Rennen ab 11:00 Uhr ++
Richtung deutsches Derby mit Aplomb
15. Mai 2020

(nn) Solvalla, Freitag, 15. Mai 2020. Seinen ersten Auftritt hatte Global Lover mit Oskar Andersson am 15. April gründlich in den Galopp-Sand von Solvalla gesetzt. Für den zweiten Versuch des schmucken Fuchses in einem Dreijährigen-Vergleich bis maximal 25.000 Kronen Gewinnsumme nahm Thorsten Tietz die Leinen selbst in die Hand.

Prompt war der erste Nachkomme der Stuten-Derby-Zweiten 2014 und Breeders-Crown-Siegerin 2015 Emma di Quattro nicht wiederzuerkennen, auch wenn er sich beim Aufcantern reichlich verspielt zeigte und einige Hüpfer einlegte. Beim Bänderstart war er dann allerdings ganz Profi. Von der „Springspår 7“ legte der Love-You-Sohn aus Klaus Bockhoffs Zucht und Besitz sofort den großen Gang ein, bog mit 30 Meter Vorsprung in die erste Kurve und baute den allein vorneweg bis ins Ziel auf „många längder“ aus, was in diesem Fall tatsächlich den halben Einlauf, nämlich fast 100 Meter bedeutete.

Über Zwischenzeiten von 1:17,3, 1:18,0 und 1:17,2 sackte Tietz‘ ins deutsche Derby eingeschriebener Schützling, für den offiziell Sybille Tinter zeichnet, nach 1:16,0/2140m „Fahne hoch“ die erste echte Prämie von 60.000 Kronen ein; der Totalisator hatte ihn bei 51:10 als zweite Kraft ausgemacht.

Auch Tietz‘ Avena Jet, die es 2019 ins Finale des italienischen Stuten-Derbys geschafft hatte, präsentierte sich in der Hand ihres Ausbilders im Vergleich zu den beiden enttäuschenden Vorstellungen mit Jörgen Sjunnesson und Oskar Andersson deutlich verbessert. Der Berliner verschrieb ihr von der „11“ gezwungenermaßen einen defensiven Part, kam im fünften Paar außen unter und koppelte sich 600 Meter vorm Pfosten an die in dritter Spur Programm machenden Got to Dash und Mas Capacity. Nur diese beiden, von denen sich Mas Capacity mit Jorma Kontio trotz eines frühen Fehlers sehr sicher durchsetzte, waren von der Maharajah-Tochter nicht zu packen, die für ihre solide 1:14,2/2140m-Vorstellung 11.000 SEK erhielt.

Deutlich über den Erwartungen zumindest des Wettmarkts blieb Tietz‘ dritter Kandidat: Mit dem aus Ungarn übernommenen Schweden Victory Knick verließ er mit der „1“ die Innenspur keinen Augenblick. Lange innerer Dritter, machte sein „Vorläufer“ im Schlussbogen brav Platz, so dass der Cantab-Hall-Sohn bis in den Rücken von Tempomacher Mr Southwind/Kim Eriksson vorzustoßen vermochte. Gegen diesen, Wingmaster und den durch einen Startfehler enorm gehandicapten Favoriten Amazing Warrior hatte der 422:10-Outsider nicht den Hauch einer Chance, hielt jedoch Platz vier und 7.500 Kronen eisern fest.

Hans Ulrich Bornmanns Payet kam in einer rasanten Tempoprüfung, die trotz Todesspur Sir Henry P.Hill und Jörgen Westholm in 1:12,1/2140m souverän gegen den nach 500 Metern in Front gezogenen Better Boss für sich entschieden, trotz Ideallage hinter dem Leader am Ende etwas unter die Räder, musste drei weitere Gespanne vorbeilassen und bekam als Sechster für 1:12,9 - so schnell war der Main-Wise-As-Sprössling über die Mitteldistanz noch nie - 5.400 Kronen angeschrieben.

Klaus Kern hatte sich für seinen zweifachen Saisonsieger Puketorps Ikaruz die Dienste Erik Adielssons gesichert, der den siebenjährigen Hengst im dritten Paar außen verstaute. Der Ausflug in Spur drei ab 600 Meter vorm Ziel fiel dem Hengst allerdings schwer. Mit Mühe kämpfte er sich zu Platz vier und 7.500 SEK, hatte aber in 1:14,8/2140m rund elf Längen Rückstand auf den Sieger Digital Pro/TorbjörnJansson, der 1:13,7 benötigte.