++ Donnerstag: Goop, Orkan von Haithabu und Cassiel Font in Åby - Brady im Nachwuchsfahren mit Tyler Mifsud - Beginn 18:20 Uhr ++ ++ Freitag: Robbin Bot (mit Everest Vedaquais im Willem H. Geersen Memoriaal, Heavy Enemy, Colonel, Konan Greenwood und in der Quali Icebear Newport) , Jochen Holzschuh (Grietje, Fifi du Gassel) und Maximilian Schulz (Filou de Bez) beim PMU-Abend in Wolvega (ab 17:20 Uhr) ++ ++ Samstag: Sybille Tinters Neuzugang Halva von Haithabu mit Claes Sjöström in der Gulddivision von Fjärestad von Startplatz 3 (17:05 Uhr) ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Dinslaken mit zahlreichen Gästen aus dem Norden und Bayern - 1. Lauf der Rheinfels-Serie um 3.500 Euro - Beginn 13:45 Uhr - Zehn Rennen auf der Derbybahn - Rudi Haller und Jos Verbeeck zu Gast - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Andreas Geineder mit Olivia Venus, Cocktail CG und Escada, Peter Platzer mit Samir bei den PMU-Rennen in Wien (ab 15:20 Uhr) ++ ++ Sonntag: Prix de Cornulier (700.000 Euro/2700 Meter) mit Vorjahressiegerin Bahia Quesnot (Matthieu Abrivard) ++ ++ Montag: PMU-Lunch in Straubing mit acht Prüfungen ab 11.35 Uhr ++
Rätselraten nach dem Vorexamen
10. Januar 2022

(nn) Vincennes, Sonntag, 9. Januar 2022. Nicht sonderlich ins Grübeln gekommen sein dürfte Joël Hallais, Trainer von Hirondelle du Rib, die tags zuvor den Fünfjährigen vorgehaltenen Prix Emile Riotteau eingeklinkt hatte, nach dem letzten ernsthaften Test für die älteren Sattel-Recken auf den am 23. Januar anstehenden Prix de Cornulier.

Wenn der 74-jährige „Monsieur Cornulier“ noch Zweifel haben sollte, ob seine „Schwalbe“ gut genug sei, im wertvollsten Trabreiten des Globus mit Aussicht auf ordentliche Beute mitzufliegen, dürften die nach diesem Prix du Calvados gründlich ausgeräumt sein, an dessen 150.000 Euro nach der Absage Jerry Moms ohnehin nur Acht ran wollten.

Die Gruppe-II-Aufgabe warf mehr Fragen auf, als sie Antworten gab, sah die Ärmste, die erst ihr viertes Gruppe-Rennen bestritt, vorn vor einem Italiener aus Schweden, der erst das zweite Mal in dieser Disziplin antrat. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Fantaisie mit 1:12,8 nur um 0,4 Sekunden über dem 2019er Rennrekord Bilibilis anschlug, seit der Prix du Calvados über 2850 Meter ausgetragen wird (ab 2010).

Genau jener Bilibili, der diese Prüfung 2018, 2019 und 2020 an seine Fahnen geheftet und im Vorjahr auf dem Weg zu seinem vierten Triumph wegen eines Schadens am Hinterbein eine ewige Pause hatte einlegen müssen, stand erstmals auf dem ernsthaften Prüfstand. Der Monté-Gigant, der das Kunststück fertiggebracht hat, nicht einen seiner 1.879.600 Euro in den gar nicht so seltenen Fahr-Prüfungen zu verdienen, hatte nach elf Monaten Auszeit wie üblich in den Prix de Bretagne und du Bourbonnais zwei völlig nichtssagende öffentliche Trainingseinheiten absolviert.

Wie bei seinen vorigen Triumphen im „Calvados“ rundum mit Eisen aufgeboten, „gelang“ es Alexandre Abrivard, den Niky-Sohn bei acht Teilnehmern keinen Augenblick in der Innenspur verweilen zu lassen. Munter ging’s - mit der ebenfalls rundum beschlagenen Gladys des Plaines „huckepack“ - durch die Todesspur. Weiter als bis Position drei kam der Elfjährige nicht und legte, als es darauf ankam, den Rückwärtsgang ein.

Es war ein trauriges Bild, wie der braune Hüne als ausgepumpter Letzter durchs Ziel schlich. Ob dies sein letzter Auftritt war? „Wir haben noch 15 Tagen Zeit, das zu überlegen“, knurrte Abrivard junior eine Stunde nach dem Desaster - wobei die Starterangabe ja schon am 20. Januar ist. Vater Laurent-Claude wird sicherlich intensive Ursachenforschung betreiben…

Überzeugend wirkte auch der Schlusspart jener Gladys des Plaines‘ nicht, bei der Gilles Curens jedoch die Karte des „déferré“ ausspielen kann: In dieser Aufmachung gewann die Opus-Viervil-Tochter beispielsweise den Prix de Normandie.

Weil auch die vorjährige Cornulier-Dritte Etoile de Bruyère schon weitaus erfolgreichere Tage gesehen hat, Freeman de Houëlle (beide ebenfalls rundum beschlagen) wenig mit jenem Typen des vorigen Winters gemein hat, der den Monté-Cracks schneidig vorneweg die Märsche blies, und Fado du Chêne, dessen Entourage als Einzige dieses Rennen ernsthaft anging, nach 1.200 Metern 25 Meter vor dem kleinen Pulk von den Rennrichtern wegen Gangartschwächen ausgemustert wurde, schlug zwangsläufig die Stunde des zweiten Hiebs.

Fantaisie, die Monté-Spezialistin, die sich mit sechs Siegen am Stück den Auftritt in diesem letztlich gar nicht so großen „Riesen“ redlich verdient hatte, erbte ausgangs des Bogens von Joinville die Spitze vom disqualifizierten Fado du Chêne. Ihr folgte Zarenne Fas wie ein Schatten, an den wiederum sich Etoile de Bruyère, Bilooka du Boscail und der ganz gegen sonstige Usancen verdeckt vorgetragene Freeman de Houëlle koppelten. Außen hatte Bilibili vor Gladys des Plaines ein hartes Brot zu kauen, an dem er sich wie beschrieben schwer verschluckte.

Als François Lagadeuc mit seiner Schwarzbraunen ab der Einmündung der kleinen Bahn die Schlagzahl erhöhte, blieb ihm nur Zarenne Fas ernsthaft auf den Fersen. Mit dem Sieger des Großen Preises von Deutschland 2019 versuchte Guillaume Martin gar einen Angriff, den die Un-Mec-d’Héripré-Tochter, von ihrem „Obmann“ eher sanft am Hals gestreichelt denn ernsthaft gefordert, viel sicherer abwimmelte, als der Abstand von einer knappen Länge vermuten lässt.

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(Foto: canalturf.com)

Sieben Längen zurück machte Bilooka du Boscail, in diesem Metier nicht unbedingt eine Koryphäe und nur sporadisch gesattelt, das Waterloo der Arrivierten perfekt und schnappte sich kurz vor Toresschluss einer bemerkenswerten Laufbahn, die sie zu 22 Siegen aus 143 Auftritten und 818.230 Euro geführt hat, noch mal ein üppiges Zubrot für die baldige Mutterschaft. Natürlich wird sie im Prix de Cornulier antreten, für den sie sich wohl auch über die Gewinnsumme qualifiziert hätte.

Für den mit Lorbeeren bisher nicht überschütteten Nicolas Bridault war dieser 320. Erfolg seiner Trainerlaufbahn der wertvollste. Man braucht nicht viel Phantasie für die Vorstellung, wie seine Gemütslage nach dieser überzeugenden Vorstellung war. „Ich habe im Vorfeld geglaubt, dass wir die Quali für den Cornulier schaffen würden, denn von Fantaisies erzielten Zeiten schien es durchaus machbar. In der letzten Kurve dachte ich allerdings, Zarenne Fas würde uns weghauen. Aber meine Stute hat richtig gut gekontert. In 14 Tagen sehen wir uns wieder“, zog der 39jährige total happy Bilanz.

Prix du Calvados - Monté - (Gruppe II int., fünf- bis elfj. Stuten & Hengste)
2850 Meter Bänderstart o.Z.; 150.000 Euro
1.    Fantaisie    12,8    François Lagadeuc    69
    7j.schwbr. Stute von Un Mec d‘Héripré a.d. Quita d‘Eronville von Quito de Talonay
    Be: Tanguy de la Bourdonnaye; Zü: S.N.C. Jean Levesque; Tr: Nicolas Bridault
2.    Zarenne Fas    12,8    Guillaume Martin    140
3.    Bilooka du Boscail    13,3    Nathalie Henry    660        
4.    Gladys des Plaines    13,3    Mathieu Mottier    42
5.    Etoile de Bruyère    13,4    Adrien Lamy    410
6.    Freeman de Houëlle    13,5    Eric Raffin    120
7.    Bilibili    13,7    Alexandre Abrivard    42
    Fado du Chêne    dis.r.    Paul-Philippe Ploquin    26
Sieg: 69; Richter: sicher ¾ - 7 - ½ - 1 - 2½ - 2½ Längen; 8 liefen (NS Jerry Mom)
Zw-Zeiten: 13,0/1350m - 13,0/1850m - 13,1/2350m
Wert: 67.500 - 37.500 - 21.000 - 12.000 - 7.500 - 3.000 - 1.500 Euro

Video: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2022-01-09/7500/6

Der Gigolo im Sieges-Takt

Deutlich zufriedener als tags zuvor nach dem Match für die dreijährigen Stuten, das seine in Italien geborene Danish Melody nur auf Platz sieben beendet hatte, war Philippe Allaire nach dem Prix Maurice de Gheest für die 2019 geborenen Hengste, auch wenn sich seine Hoffnung auf einen im Vorfeld durchaus möglichen Doppeltreffer seiner dreiköpfigen Armada nicht erfüllte.

Dafür klappte die Stallregie ausgezeichnet. Sein Trio drehte unisono weit außen ein, begann mit viel Elan und war im Gegensatz zu Jazzy Dancer, der nach wenigen Metern ausfiel, sofort in vorderster Gefechtslinie zu finden. Allerdings fand auch Jag Stryck wie ein Wiesel auf die Beine und gab den Anführer der ersten 600 Metern. Dann löste ihn Allaires dritte Waffe Just For Lova, der zu Beginn der Zielgeraden springen sollte, ab und reichte, als es in den Bogen von Joinville ging, das Zepter an die Nummer zwei Joyner Sport weiter.

Natürlich trat der Dollar-Macker-Sohn, mit 85.160 Euro zweitbester Verdiener seines Jahrgangs, den Staffelstab an die Nummer eins Just A Gigolo ab, als der zu Beginn der Steigung angestiefelt kam. Damit wehte dessen bislang einzigem Bezwinger Juninho Dry der äußere Fahrtwind um die rote Nase, was dem schmächtigen Fuchs nicht sonderlich gut bekommen sollte. Hinter dem Guarato-Eleven reihten sich dessen Trainingskamerad Deus Zack, Jasmin Mérité, Jourdam Seven und Jaguar Wit auf, während Dardo Zack innen die rote Laterne trug.

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(Foto: letrot.com)

Im Einlauf kontrollierte Just A Gigolo, hinter dem Franck Nivard entspannte Minuten verlebte, Zeit, Raum und vor allem die Gegner und baute mit dem sechsten Sieg aus sieben Ausfahrten sein Konto auf stolze 174.750 Euro aus. Juninho Dry, aber auch Joyner Sport hatten überraschend wenig zu verkaufen.

Umso deftiger mischte sich trotz der aufwändigen Anfangsphase Jag Stryck ein, der sich haarscharf an Deus Zack vorbeiraufte. Auch Dardo Zack überzeugte aus hinterster Lage mit feinem Endspurt und fing Joyner Sport für Platz vier knapp ab.

Prix Maurice de Gheest (Gruppe II int., dreij. Hengste)
2700 Meter Bänderstart o.Z.; 120.000 Euro
1.    Just A Gigolo    14,9    Franck Nivard    18
    3j.br. Hengst von Boccador de Simm a.d. Blue Valentine von Ready Cash
    Be / Zü / Tr: Philippe Allaire
2.    Deus Zack    15,0    Matthieu Abrivard    430
3.    Jag Stryck    15,0    Franck Ouvrie    780
4.    Dardo Zack    15,2    Andrea Guzzinati    740
5.    Joyner Sport    15,2    David Thomain    62
6.    Jasmin Mérité    15,2    Julien Raffestin    290
7.    Jourdam Seven    15,2    Jean-Michel Bazire    54
8.    Jaguar Wit    15,3    Eric Raffin    96
9.    Juninho Dry    15,5    Paul-Philippe Ploquin    200
    Jazzy Dancer    dis.r.    Björn Goop    1240
    Just For Lova    dis.r.    Anthony Barrier    240
Sieg: 18; Richter: leicht 1½ - k.Kopf - 1½ - Hals - Hals - k.Kopf - 1½ Längen; 11 liefen
Zw-Zeiten: 16,0/1200m - 15,4/1700m - 14,4/2200m
Wert: 54.000 - 30.000 - 16.800 - 9.600 - 6.000 - 2.400 - 1.200 Euro

Video: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2022-01-09/7500/5

Des Meisters Maßarbeit

Der sich an vierjährige Hengste und Stuten wendende Prix Charles Tiercelin war der Qualifikationslauf für den neugeschaffenen Prix Ourasi, der - Mitte Dezember mal eben um 100.000 auf 300.000 Euro aufgestockt - am Tag des Prix d’Amérique entschieden wird.

Den Länderkampf der sechs Trotteurs français und mit den ebenso vielen italienischen Traber, die mit großer Kapelle, nämlich Derby-Sieger Charmant de Zack, Orsi-Mangelli-Primus Callmethebreeze sowie den Derby-Zweiten bzw. -Vierten Capital Mail und Chuky Roc angerückt waren, entschied in einem furiosen Finish eine fliegende Finnin für sich, die erst seit kurzem bei Jean-Michel Bazire untergestellt ist und wie zum Frankreich-Debüt bei Rang drei am 30. Dezember mit kapitalem Endspurt glänzte.

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(Foto: morocco.dayfr.com)

500 Meter vorm Ziel noch an zehnter Position des kompakten Pulks liegend, knatterte Dusktodawn Boogie diese Partiale ganz außen in 1:06,7 herunter, überflog Gegner um Gegner und putzte genau auf der Linie auch Idéal Ligneries, für den es in Abwesenheit der Idylle Speed, Izoard Védaquais und Italiano Vero nichts mit dem längst verdienten siebten Volltreffer wurde.

In einem trotz einer Endzeit von blanken 1:12 taktisch gelaufenen Match hatte sich der Schützling von Fabrice Souloy zu Beginn des Anstiegs vor Infant Perrine gesetzt, der im Sauseschritt hinterm Auto weggeschnellt war. Den ihn bergauf begleitenden Callmethebreeze hielt er sich sicher vom Leib und durfte sich so lange als Sieger fühlen, bis die Gewinnerin des finnischen Stuten-Kriteriums den ganz großen Gang gefunden hatte.

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(Foto: hevosurheilu.fi)

Hinter diesem Trio reichte es für Infant Perrine gerade so zu Platz vier vor Chuky Roc und Capital Mail. Der Rest durfte mit dem Schicksal hadern, hinter dieser Doppelmauer vergeblich nach einer Passage suchen zu müssen. Das galt insbesondere für Inoubliable und Charmant de Zack, die in erster bzw. zweiter Spur hoffnungslos im Stau steckten.

„Sie scheint sich ohne Eisen in Vincennes sehr wohl zu fühlen und ist voller Tatendrang, während einige ihrer Rivalen wohl etwas rennmüde waren“, griente „JMB“ über die gelungene Flugshow seines Neuzugangs.

Prix Charles Tiercelin (Gruppe II int., vierj. Hengste & Stuten)
2100 Meter Autostart, 120.000 Euro
1.    Dusktodawn Boogie    12,0    Jean-Michel Bazire    50
    4j.Rappstute von Lexus Font a.d. Pine Top Boogie von Pine Chip
    Be: First Ready Cash, FI; Zü: Häijään Oriasema Oy, FI; Tr: Jean-Michel Bazire
2.    Idéal Ligneries    12,0    Franck Nivard    27
3.    Callmethebreeze    12,1    Andrea Guzzinati    48
4.    Infant Perrine    12,1    Paul-Philippe Ploquin    110
5.    Chuky Roc    12,1    Gabriele Gelormini    220
6.    Capital Mail    12,2    Mario Minopoli jr    910
7.    I Love Me    12,3    Tony Le Beller    440
8.    Illusive Artist    12,3    Gilles Alain Lachemi    2240
9.    Inoubliable    12,3    Jean-Philippe Dubois    92
10.    Coco Chanel Effe    12,3    Björn Goop    520
11.    Charmant de Zack    12,3    Matthieu Abrivard    140
12.    Condor Bar    12,5    Alexandre Abrivard    770
    Idylle à Vie    dis.r.    Jean-Philippe Monclin    250
Sieg: 50; Richter: Kampf Kopf - ¾ - 1 - k.Kopf - Hals - 1 - Kopf; 13 liefen
Zw-Zeiten: 09,9/600m - 11,3/1100m - 13,1/1600m
Wert: 54.000 - 30.000 - 16.800 - 9.600 - 6.000 - 2.400 - 1.200 Euro

Video: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2022-01-09/7500/7

Feydeau Seven überlegene Ware

Der mit dem  Auto gestartete, auf 90.000 Euro aufgestockte und dennoch nur zur Kategorie A gezählte Prix de Lille für sechs- bis elfjährige Europäer, die keine 505.000 Euro gewonnen hatten, wurde zu einer überlegenen Beute des 30:10-Favoriten Feydeau Seven. Der in diesem Meeting nicht unbedingt vom Glück verfolgte Jean-Michel Bazire verpasste dem Rédéo-Josselyn-Sprössling einen größtenteils verdeckten Run in zweiter Spur, während Björn Goop mit Global Trustworthy vor Johan Untersteiners Dear Friend und Fric du Chêne das Zepter schwang.

Musste man zwischenzeitlich fürchten, Bazire würde hinter dem die zweite Spur anführenden Dexter Chatho nicht wegkommen, weil in dritter Linie Baron Daïdou sein Messerchen wetzte, so zerstreute der 20-fache „Sulky d’Or“ die Befürchtungen seiner Anhänger an der letzten Ecke. In vierter Spur kam Feydeau Seven mörderisch auf Touren und kassierte lässig-locker vier Längen voraus für den 16. vollen Erfolg aus 47 Versuchen den über 40.500 Euro ausgestellten höchsten Scheck ein.

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(Foto: canalturf.com)

Genau auf der Linie wurde der für italienische Interessen angetretene Global Trustworthy von der speedigen Dear Friend abgefangen. Ähnlich knapp ging’s eine Länge dahinter zwischen der Norwegerin Calina und Dexter Chatho um Platz vier zur Sache - auch hier mit einem hauchdünnen Vorteil für die Stute.

Video: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2022-01-09/7500/4