Am Samstag treffen Brasilien und Marokko im MetLife Stadium in New Jersey aufeinander, das nur einen Steinwurf von The Meadowlands entfernt liegt. Dort spürt man die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft.
„Man merkt schon vor der Rennbahn, dass die WM bald beginnt“, erzählt der schwedische Trainer Marcus Melander in einem Videocall mit Travronden.
Auch das WM-Finale am 19. Juli steigt im MetLife Stadium, das 82.500 Plätze fasst und in dem sonst NFL-Teams New York Giants und New York Jets ihre Heimspiele ausgetragen.
„Wenn man hinter der Rennbahn entlang fährt, kann man das Stadion sehen. Die Anlagen liegen direkt nebeneinander“, sagt Marcus Melander.
Normalerweise finden auf The Meadowlands jeden Samstag Rennen statt, aber während der Weltmeisterschaft fallen mehrere Veranstaltungen aus, da WM-Spiele im benachbarten Stadion ausgetragen werden.
„Ich glaube, vier Tage wurden verschoben. Das liegt am Verkehr, damit es nicht zu Kollisionen kommt. Es wird eng, wenn die Leute in die öffentlichen Verkehrsmittel einsteigen, und ich denke, sie wollten es allen erleichtern“, sagt Melander.
„Draußen vor dem Stadion merkt man deutlich, dass die WM unmittelbar bevorsteht. Es wurden viele Zelte aufgebaut, alles ist gut vorbereitet. Die Highway-Ausfahrten zum Stadion wurden optimiert, was für uns von Vorteil ist, wenn wir nach The Meadowlands fahren. Ansonsten war es bisher recht ruhig, aber das wird sich wahrscheinlich ändern, sobald es losgeht.“
„Die alte Tribüne von The Meadowlands, die sich auf der gegenüberliegenden Seite befand, wurde abgerissen, um Platz für zusätzliche Parkplätze für die Weltmeisterschaft zu schaffen. Die Tribüne stand viele Jahre leer und wäre ohnehin nicht genutzt worden, aber der Abriss hat Geld gekostet.“






