++ Heute: Die nächste PMU-Matinée in Karlshorst - Sieben Rennen ab 12:22 Uhr - Gastspiel von Michael Nimczyk ++ ++ Heute: Kirsten Kleinbrahms Sartre (Per Lennartsson), Karin Walter-Mommerts dreijähriger Debütant Irwin Fas (v. Zacon Gio) und Kerstin Walter dreijährige Debütantin Nutella (v. Power) mit Per Linderoth in Eskilstuna - Beginn 12:20 Uhr - Patrick Maleitzkes Summermusic'night S (Daniel Wäjersten) vs. Stall Franziskas Apollo Prophet Cal (Wim Paal) in Bergsåker (19:05 Uhr) ++ ++ Enghien: Heinz Bergers Neo (Robbin Bot) 5. in 1:15,4/2875 Meter, Stall Germanias Ready Hill (Matthieu Abrivard) 1. in 1:13,9/2875 Meter vor Duke of New York (Mario van Dooyeweerd - 1:14,0), Stall A+S 2003's Charmy Charly AS (Gabriele Gelormini) 4. in 1:14,5/2875 Meter, Stall TippelToms Trogir (Benjamin Rochard) gerät eingangs der Zielgeraden an der Spitze von den Beinen - Der Sieg geht in 1:11,3/2150 Meter an Hans Sinniges Mercedes Star ( Pierre Yves Verva) - Mario van Dooyeweerd mit Nicou Chak dis.rot ++ ++ Skellefteå: Dritter Sieg in Serie und der vierte in diesem Jahr für Gestüt Lasbeks Ultimus mit Örjan Kihlström in 1:13,4/2140 Meter ++ ++ Straubing: Doppelerfolg der Auszubildenden Pinja Mäkinen - Drei Treffer für das Team Lila - Augustiner bleibt mit Conny Schulz zum fünften Mal in Folge ungeschlagen ++ ++ Hooksiel: Hattrick für Jochen Holzschuh ++ ++ Samstag: Vier C-Bahn-Rennen in Erbach ++ ++ Sonntag: Sechs C-Bahn-Rennen in Arnstorf - Beginn 14:00 Uhr ++
Ibiki de Houelle mit Rennrekord
07. Juni 2026

Nicht weniger als vier mit jeweils 120.000 Euro dotierte Gruppe-II-Rennen standen am Samstag auf der Karte von Vincennes.

Der Prix Chambon P, das Rennen, das den besten älteren Pferden offenstand, entwickelte sich zu einem Showdown zwischen zwei Trabern, die es gewohnt sind, das Tempo vorzugeben und die Selektion zu dominieren.

In diesen Rollen waren Ibiki de Houelle, der schnellste am Start, und Koctel du Dain zu sehen. Letzterer übernahm vor Publikim die Führung. Nun konnte das Duell der „Großen“ beginnen. Dieses Szenario hatte sich Kévin Leblanc, Ibiki de Houelles Trainer, so vorgestellt.

In seiner Nachbesprechung erklärte er: „Wenn wir ihn jetzt aus der Position hinter einem anderen Pferd herausholen, versteht er, dass er nach vorne muss. Lange Zeit funktionierte das nicht. Aber wenn er so geschützt ist, spart er Kräfte und ist stärker. Letztes Mal zum Beispiel hat er in Führung liegend zu stark gepullt. Da heute ein Pferd (Koctel du Dain) das Tempo vorgab, sagte ich zu Alexis (Collette): ‚Kämpf nicht mit ihm. Lass ihn vorbei, er wird uns weit ziehen.‘ Und genau so kam es.“

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Foto: Paris Turf

So entwickelte sich das Szenario und löste ein erbittertes Duell zwischen den beiden starken Pferden aus. Es begann am Anstieg, 750 Meter vor dem Ziel, als Ibiki de Houelle neben Koctel du Dain aufzog. Die beiden musterten sich kurz, dann entfesselte Ibiki de Houelle sein volles Potenzial in der letzten Kurve, die die letzten 500 Meter markierte. Koctel du Dain war wie gewohnt auf der Hut.

David Thomain, Koctel du Dains Fahrer, beschreibt den Moment: „Ich hatte Mühe, ihn durch die Kurve zu bringen. Wir hätten Zweiter werden können, wenn er die Kurve besser genommen hätte, aber so oder so wurden wir heute von einem besseren Pferd geschlagen.“

Mit einem kraftvollen Endspurt lief Ibiki de Houelle zum Sieg. Er hatte kurz zuvor den Prix Jean Riaud (Gr. 3) gewonnen, etwas überraschend in seinem ersten Rennen nach einer Pause, nachdem ihm der Sieg kampflos zuerkannt worden war.

Diesmal war alles anders, und Kevin Leblanc genoss den Moment: „Ich bin überglücklich. Ich war nervöser als beim letzten Mal, und außerdem ist es ein echter Sieg (Anmerkung der Redaktion: Beim letzten Mal erbte Ibiki de Houelle den Erfolg, nachdem die Rennleitung eingegriffen und Horchestro, der Erster, disqualifiziert wurde). Ich freue mich umso mehr.“

Rennrekord

Die gemeinsame Leistung von Koctel du Dain und Ibiki de Houelle ermöglichte es Letzterem, eine beeindruckende Kilometerzeit von 1:11,2/2850 Meter zu erzielen. Dies ist ein neuer Rennrekord, der zuvor seit 2024 von Hooker Berry mit 1:11,3 gehalten wurde. Mit dieser Zeit kommt Ibiki de Houelle seinem eigenen Distanzrekord über die 2.850 Meter, aufgestellt beim bereits erwähnten Prix Jean Riaud am 22. Mai, sehr nahe. Damals war er 1:11,0 gelaufen.

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Foto: Paris Turf

Ein Trostpreis für Horchestro

Horchestros knapper Sieg im Prix Jean Riaud hinterließ verständlicherweise einen bitteren Nachgeschmack bei seinem Umfeld, insbesondere bei seinem Trainer Guillaume Huguet. Der neunjährige Wallach zeigte am Samstag erneut eine starke Leistung und sicherte sich den zweiten Platz vor Koctel du Dain.

Der Trainer bemerkte: „Er hat sich gut erholt und war ruhiger als zuletzt. Er hat hart gearbeitet, um zurückzukommen, und ist gegen den Wind gelaufen. Er liefert immer ab und gibt in Rennen alles. Die größte Herausforderung wird es sein, diese Form jetzt halten.“

Nicht annähernd so stark wie im Prix Jean Riaud, den er als Zweiter in 1:11,1 beendet hatte, lief Roger Wittmanns Idéal Ligneries. Der erneut Benjamin Rochard anvertraute Hengst besaß direkt hinter der Spitze ein Maßrennen, bog noch als Vierter in den Einlauf, wo er müde bis auf Rang sieben hinter Hooker Berry zurückfiel.

Ina du Rib leidet an Sehnenentzündung

Die bereits im letzten Jahr von gesundheitlichen Problemen geplagte Ina du Rib wurde von ihrem Trainer Joël Hallais aufgrund einer Sehnenentzündung aus dem Prix Chambon P gestrichen. Damit fällt die achtjährige Stute erneut für einige Zeit im Wettkampfgeschehen aus.

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/programme/2026-06-06/7500