++ Straubing: Mit Karin Walter-Mommerts George Gentley Mo und Mr. Sheffield Mo steuert die Auszubildende Lena Franzl ihre ersten Sieger - Weitere KWM-Treffer durch Carrie B. und Joie de Vivre - 250. Sulkyerfolg für Dr. Conny Schulz mit Augustiner ++ ++ Enghien: Idao de Tillard ist wieder da - Mit Clément Duvaldestin gewinnt der bald dreifache Millionär den Prix de l'Atlantique (200.000 Euro) in 1:10,1/2150 Meter - Go On Boy belegt zum dritten Mal im Atlantique den Ehrenplatz vor Keep Going, Frank Gio und Harmony du Rabutin - Stall A+S 2003's Charmy Charly AS wird mit Benjamin Rochard in einem 68.000er nach langer Führung erst auf den letzten Metern überlaufen und starker Dritter in 1:12,7/2150 Meter ++ ++ Bollnäs: Das Bengt Ivarssons Minne (Gulddivision), die nächste Vorausscheidung für den Paralympiatravet, gewinnt die zweite Wäjersten-Farbe H.C.'S Crazy Horse mit Magnus Djuse in 1:11,5/2140 Meter - Summermusic'night S mit Mats Djuse in der Silverdivision 4. in 1:11,4/2140 Meter ++ ++ Århus: Emma Stolle mit Omia Boszorg 4. in 1:17,8/1820 Meter Bänderstart, mit Lelle A.T.M. 1. in 1:16,7/2320 Meter Bänderstart ++ ++ Tingsryd: Karin Walter-Mommerts First Wise L. (Bernardo Grasso) nach Fehler 8. in 1:16,1/1609 Meter ++ ++ Sonntag: Vierjährigen-Rennen und Silber-Serie um je 10.000 Euro in Berlin - Roberto Vecchione und Schwedens Shootingstar Fredrik Plassen zu Gast - Elf Rennen ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Marisa Bock mit Valkyria, Wilander und Hanke Palace Green, Robert Pletschacher mit Jolie Amour, Ontaria, Severina Venus, Favara Star, Big M Eck und Icelander, Andreas Geineder mit Mercedes AMG und Pamira, Hans Hellmeier mit Derby Winner, Benjamin Priller mit Excellent Grandcru und Dr. Conny Schulz mit Indy in Wels - Beginn 15:00 Uhr ++
Fantaisie mit Jubiläumssieg
07. September 2022

Vincennes, Dienstag, 6. September 2022. Finanzieller Hingucker des Vincenner Programms, das mit „gehobene Hausmannskost“ am besten umschrieben ist, war am späten Nachmittag der mit 90.000 Euro honorierte Prix Alfred Lefèvre der Kategorie A.

Das international konzipierte Monté für fünf- bis zehnjährige Satteltraber, die keine 500.000 Euro auf der hohen Kante hatten, entpuppte sich wie bei 15:10 allseits erwartet als gefundenes Fressen für Fantaisie.

Trotz der 2.850 Meter ließ sich Standardreiter François Lagadeuc mit der seit 15 Monaten rigoros nach oben strebenden Un-Mec-d’Héripré-Tochter auf keinerlei Vabanque-Spielchen ein, rauschte früh nach vorn und erstickte nach einem Kilometer den halbherzigen Angriffsversuch Fly Speeds rigoros im Keim.

Das kratzte keineswegs an Fantaisies Reserven, die sich aus der Schlusskurve heraus wuchtig auf sechs Längen zum 22. Sieg aus 50 Starts verabschiedete, mit dem ihr Konto bei 459.850 Euro angelangt ist. Zugleich war’s Nummer 13 aus 15 Auftritten seit 22. Mai 2021. In dieser Spanne hat die von Nicolas Bridault geformte Rappstute nur ein echtes Streichergebnis im Fahrtenbuch stehen - jenes vom Prix de Cornulier 2022, den sie als abgeschlagene Zwölfte beendet hatte.

Hart umkämpft war Platz zwei, den 560:10-Außenseiter Disco des Molands knapp vor Egao Jénilou (100) und der bei ihrem dritten Versuch in diesem Gewerbe von letzter Stelle mit höllischem Endspurt glänzenden Freyja du Pont (210) festhielt.

Video: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2022-09-06/7500/4

Nicht nehmen ließ sich Philippe Allaire, der Maître der jungen Pferde, mit dem Prix des Géraniums um 42.000 Euro einen mit dem Auto gestarteten Vergleich über 2.100 Meter für zweijährige Hengste und Wallache, die keine 16.500 Euro verdient hatten.

Sein hinter dem bei 24:10 notierten Tucson-Sprössling Kansas de la Cour (III.) zur zweiten Chance ausgerufener Knockonwood war auch beim zweiten Auftritt nicht zu ballern, obwohl seine Anhänger und Monsieur Allaire in der Startphase mächtig auf Holz geklopft haben dürften. Beim Anrollen des Autos zeigte sich der vom 62-jährigen selbst gezüchtete Ready-Cash-Sohn alles andere als willig und kasperte im Galopp herum.

Da der Wagen in Frankreich jedoch eher betulich beschleunigt, gelang es David Thomain, den Braunen mit der großen Blesse rechtzeitig zur Räson zu bringen, der mit dem „Ab“ alle Marotten vergaß, rasch nach vorn zog und sich auch bei der anstandslos abgewickelten Rochade mit Koncord Délo durch den Bogen von Joinville als komplettes Rennpferd erwies.

Den Bergauf-Angriff des markant aussehenden Fuchses Kamehamela der Ecurie Hunter Valley parierte er mit Leichtigkeit und setzte 2½ Längen voraus mit 1:13,5 zu 1:13,7 ein sehr deutliches Signum, dass dies nicht sein letzter Erfolg gewesen sein dürfte. Nach zwei Siegen aus ebenso vielen Versuchen steht er mit 33.300 Euro blendend da.

Video: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2022-09-06/7500/5