++ Donnerstag: Goop, Orkan von Haithabu und Cassiel Font in Åby - Brady im Nachwuchsfahren mit Tyler Mifsud - Beginn 18:20 Uhr ++ ++ Freitag: Robbin Bot (mit Everest Vedaquais im Willem H. Geersen Memoriaal, Heavy Enemy, Colonel, Konan Greenwood und in der Quali Icebear Newport) , Jochen Holzschuh (Grietje, Fifi du Gassel) und Maximilian Schulz (Filou de Bez) beim PMU-Abend in Wolvega (ab 17:20 Uhr) ++ ++ Samstag: Sybille Tinters Neuzugang Halva von Haithabu mit Claes Sjöström in der Gulddivision von Fjärestad von Startplatz 3 (17:05 Uhr) ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Dinslaken mit zahlreichen Gästen aus dem Norden und Bayern - 1. Lauf der Rheinfels-Serie um 3.500 Euro - Beginn 13:45 Uhr - Zehn Rennen auf der Derbybahn - Rudi Haller und Jos Verbeeck zu Gast - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Andreas Geineder mit Olivia Venus, Cocktail CG und Escada, Peter Platzer mit Samir bei den PMU-Rennen in Wien (ab 15:20 Uhr) ++ ++ Sonntag: Prix de Cornulier (700.000 Euro/2700 Meter) mit Vorjahressiegerin Bahia Quesnot (Matthieu Abrivard) ++ ++ Montag: PMU-Lunch in Straubing mit acht Prüfungen ab 11.35 Uhr ++
Einmal pfui, einmal huiiii!
11. Januar 2022

Halmstad, Montag, 10. Januar 2022. Leid und Freud‘ lagen dicht beieinander für Michael Nimczyk, der nur rund 24 Stunden nach seinem mauen Gastspiel auf der deutschen Derby-Bahn jenseits der Ostsee in Halmstad schon wieder auf Achse war.

Es begann mit Leid, denn in einem wahren Fehlstart-Festival durfte er nach zwei von ihm mitverursachten Fehlstarts mit dem zum Favoriten erkorenen Dänen Goop, der mit der „1“ die Kameraden anführte, unverrichteter Dinge heimfahren und musste zum Glück nur 1.000 Kronen Buße berappen. Kurios: Kaum im Stall angekommen, bekam er „Besuch“ von Lets be Ruthless (2), mit dem Kent Andersson die Lichtschranke ebenfalls ein zweites Mal zu früh passiert hatte.

Eine Stunde später war dann Freude auf Seiten des deutschen Goldhelms - dank einer überragenden Vorstellung seines Lancaster. Wie angekündigt scheute er sich über die Sprintstecke von 1.640 Metern nicht, trotz des miesen Startplatzes „8“ zügig loszufahren und „dann mal zu sehen, wo wir eventuell unterkommen können“. Das war, nachdem sich Dixie Dick (7) gegen Ninepoints Coolman (1) die Führung erkämpft hatte, nach 650 Metern die Spitzenlage.

Dieser aufwändige Part war dem von Jean-Pierre Dubois fürs deutsche Gestütbuch gezüchteten Bold-Eagle-Sohn keineswegs zu viel, der sich im Einlauf bestechend wuchtig auf sechs Längen absetzte. Nach 1:12,8 waren für Karin Walter-Mommert und Ute Brocker 35.000 Kronen (rd. 3.400 Euro) im Sack; weniger spendabel war der Totalisator, der für den neunten Treffer des fünfjährigen Halbbruders von Le Miracle, Larry Joe, Laurel Park und Look of Love nur 1,5-fachen Sieg-Einsatz auswarf.