++ Herzliche Glückwünsche gehen heute nach Kalkar, wo Axel Siebert seinen 75. Geburtstag feiert ++ ++ Heute: 13 Rennen in Gelsenkirchen - BILD-Pokal mit Vorjahressieger Zoom Diamant (Robin Bakker) - 4 x PMU - Beginn 13:40 Uhr - Elf Prüfungen in der Karlshorster Wuhlheide ab 12:35 Uhr ++ ++ Heute: Karin Walter-Mommerts Ready for Party, Ivar von Haithabu (Alice Johansson), Star Cash, John Carpenter (Max Säker Lysell) und First Wise L. (Bernardo Grasso) in Tingsryd - Beginn 11:10 Uhr - Karin Walter-Mommerts dreijähriger Debütant Nex Level Mearas (v. Bar Hopping) mit Anders Eriksson in Lindesberg (14:49 Uhr) - Karin Walter-Mommerts Kaltblüter Haws Oddvar mit Mats Djuse in Dannero (16:06 Uhr) - Fulmine Degli Dei mit Fredrik Plassen für Florian Marcussen/Stall Gesvea in Rättvik (20:56 Uhr) ++ ++ Åby: Karin Walter-Mommerts Ottens Meteor (Björn Goop) 2. in 1:12,6/2140 Meter, Countess (Johan Untersteiner) 3. in 1:14,5/2140 Meter, Money Honey M.I. (Markus Waldmüller) 8. in 1:17,1/2140 Meter - Herbert Schützes Conquistador (Marc Elias) beim Saisoneinstand als 300: 10-Außenseiter 1. in 1:14,3/2140 Meter Bänderstart ++ ++ Gävle: Karin Walter-Mommerts German Kaiser (Anders Eriksson) nach Fehler 10. in 1:18,6/2140 Meter Bänderstart - Olaf Beeks Power of Greenwood (Robin Bakker) nach Fehler 12. in 1:19,1/2140 Meter Bänderstart - DJ Masi für Florian Marcussen/Stall Gesvea 6. in 1:14,7/2160 Meter Bänderstart - Charming Laura für Patrick Schwenke/Erich Rothe (Fredrik Plassen) 3. in 1:12,5/1640 Meter ++ ++ Paris: Dr. Christian Ziegeners Larimar mit Esteban de Jesus beim Vincennes-Einstand im Prix de Fontenay-sous-Bois (41.000 Euro) für Fünfjährige 3. in 1:13,9/2850 Meter ++ ++ Sonntag: Neun Linkskurs-Rennen in Gelsenkirchen ab 13:40 Uhr ++ ++ Mittwoch: PMU-Matinee in Mariendorf - Sechs Rennen ab 11:00 Uhr ++
Die Nimczyks verlängern
19. Februar 2022

Jägersro, Donnerstag, 17. Februar 2022. Es läuft wie geschmiert für Nimczyk Vater & Sohn in ihrer schwedischen Zweigstelle. Die Beiden haben als Trainer bzw. Fahrer neben zahlreichen deutschen auch etliche Bahnchampionate eingesackt.

Was auf den ersten Blick beim Studieren des Rennprogramms von Jägersro am Dienstag (15. Februar) manch einem nur so als verrückte Idee durch den Kopf geschossen ist, könnte einem Interview zufolge, dass Deutschlands Goldhelm auf der schwedischen Derby-Bahn gegeben hat, so abwegig durchaus nicht sein: Es „droht“ das erste ausländische Bahnchampionat, denn momentan führen sie sowohl bei den Fahrern wie bei den Übungsleitern die entsprechenden Jägersroer Ranglisten an.

Michael Nimczyk zog eine glasklare Bilanz, die die deutschen Veranstalter und Rennsekretäre mit höchst gemischten Gefühlen sehen werden: „Wir wollten eigentlich nur bis Ende Februar in Schweden bleiben. Doch es läuft derart brillant, das wir die Filiale noch eine ganze Zeit auf dem Kolgjinischen Trainingszentrum in Vomb weiterbetreiben werden - womöglich übers gesamte Jahr. Die vertragliche Seite ist mit Adrian und Lutfi Kolgjini dahingehend überhaupt kein Problem. Die Trainingsmöglichkeiten sind exzellent, es ist alles da, was Trainer- und Pferde-Herz begehren, und ich habe das Gefühl, dass die ohnehin guten Pferde, die hier stehen, sich nochmals um 10 bis 20 Prozent verbessert haben."

"Wir trainieren auf der Kolgjinischen Anlage, doch nicht mit den Kolgjini-Pferden gemeinsam, sondern verwirklichen unser eigenes Konzept, und das klappt bisher so grandios, wie ich es mir nicht hätte träumen lassen. Spielen die Besitzer und mein Team vor Ort mit, können dort durchaus zehn bis 20 Pferde auf Dauer stationiert sein, die je nach Form und Lage ausgetauscht werden.“ Das Hauptstandbein der Nimczyks bleibt in Deutschland, doch als Profis müssen sie auch danach schauen, was unterm Strich an Gewinnen herauskommt.

Ins „Filial-Konzept“ passt zudem, dass Tetrick Wania Mitte März zu den Nimczyks in Training kommen wird. Der von Karin Walter-Mommert vor dem Sieg im Svensk Uppfödningslöpning erworbene Muscle-Hill-Sohn, einer von Schwedens hoffnungsvollsten Wechseln auf eine glorreiche Zukunft, hat absprachegemäß bei seiner Züchterin, Trainerin und Vorbesitzerin Riina Rekilä in Finnland überwintert. „Es macht natürlich Sinn, ihn in Schweden zu belassen, wo wir aus einer Fülle von Aufgaben wählen können, während er in Deutschland als Dreijähriger mit einer Gewinnsumme von rund 230.000 Euro praktisch keine vernünftige Startmöglichkeit hätte und ohnehin nach Schweden reisen müsste“, so der elffache Goldhelm.

Was für exzellente Arbeit von den beiden Deutschen geleistet wird, ist bei den schwedischen Traberfans längst angekommen. 37 Mal sind 2022 Pferde unter Wolfgang Nimczyks Regie in Schweden gestartet, haben 15 Síegerschleifen ergattert, dazu sieben zweite und drei dritte Plätze sowie ein Inkasso von 756.700 Kronen (rund 72.000 Euro) zu verzeichnen; fast durchweg zählten sie zu den Favoriten. Der entsprechende „Score“ von Michael, der krankheitsbedingt eine Weile ausgefallen war, lautet 22 Starts, elf erste, fünf zweite Plätze und 573.800 Kronen an „Einfuhren“.