++ Donnerstag: Goop, Orkan von Haithabu und Cassiel Font in Åby - Brady im Nachwuchsfahren mit Tyler Mifsud - Beginn 18:20 Uhr ++ ++ Freitag: Robbin Bot (mit Everest Vedaquais im Willem H. Geersen Memoriaal, Heavy Enemy, Colonel, Konan Greenwood und in der Quali Icebear Newport) , Jochen Holzschuh (Grietje, Fifi du Gassel) und Maximilian Schulz (Filou de Bez) beim PMU-Abend in Wolvega (ab 17:20 Uhr) ++ ++ Samstag: Sybille Tinters Neuzugang Halva von Haithabu mit Claes Sjöström in der Gulddivision von Fjärestad von Startplatz 3 (17:05 Uhr) ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Dinslaken mit zahlreichen Gästen aus dem Norden und Bayern - 1. Lauf der Rheinfels-Serie um 3.500 Euro - Beginn 13:45 Uhr - Zehn Rennen auf der Derbybahn - Rudi Haller und Jos Verbeeck zu Gast - Beginn 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Andreas Geineder mit Olivia Venus, Cocktail CG und Escada, Peter Platzer mit Samir bei den PMU-Rennen in Wien (ab 15:20 Uhr) ++ ++ Sonntag: Prix de Cornulier (700.000 Euro/2700 Meter) mit Vorjahressiegerin Bahia Quesnot (Matthieu Abrivard) ++ ++ Montag: PMU-Lunch in Straubing mit acht Prüfungen ab 11.35 Uhr ++
Die Gruppe-I-Sieger der Saison 2021
06. Januar 2022

Samstag, 1. Januar 2022. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer war 2021 der Beste im ganzen Land? Keine Frage - natürlich Face Time Bourbon, der gemeinhin als bester aktiver Traber der Welt bezeichnet wird. Wie 2020 schrieb er sich in die Siegerlisten von sechs Prüfungen der höchsten Kategorie I ein, doch anders als im Jahr zuvor zog es den vom Hamburger Geschäftsmann Rainer Engelke auf seinem normannischen Haras Saint Martin gezüchteten Super-Star in die Welt hinein.

Neben drei Titeln in seiner Heimat (Prix d’Amérique, Prix de Sélection, Prix René Ballière) obsiegte er in Finnland (Mikkeli, St. Michels Race), Belgien (wie 2020 im Grand Prix de Wallonie zu Mons), und Italien (Neapel, Gran Premio della Lotteria). Elf Starts, acht Siege, drei zweite Plätze, 1.244.940 Euro, dazu den Bahnrekord von Vincennes auf 1:09,1 geschraubt (Prix René Ballière, 27. Juni) - besser geht’s (fast) nicht für den Ready-Cash-Sohn, der am 30. Jänner trotz seiner jüngsten verblüffenden Niederlage im Prix du Bourbonnais gegen Etonnant seinen dritten Amérique-Titel als Favorit in Angriff nehmen dürfte.

Verteilung der 96 Gruppe-I-Rennen in Europa 2021

Schweden                         31

Italien                                 25

Frankreich                         23

Finnland                              7

Norwegen                           6

Dänemark                           2

Belgien, Deutschland       1

Die 96 Gruppe-I-Rennen wurden von 72 verschiedenen Pferden gewonnen. Hinter dem uneingeschränkten Leader „FTB“ holten die Italiener Callmethebreeze (von Trixton), Vernissage Grif (von Varenne), Vivid Wise As (von Yankee Glide) sowie der Schwede Önas Prince (von Chocolatier) die begehrten Lorbeerkränze.

Liegt Schweden bei der Zahl dieser Klassiker vorn, so untermauerten die Trotteurs Français ihren Status als Nummer eins in Europa. 22 ins französische Gestütbuch eingetragene Traber holten 29 Titel; neben Face Time Bourbon (6) waren Flamme du Goutier und Délia du Pommereux zweimal erfolgreich. Acht Siege holten die Franzosen-Traber im Ausland:

Billie de Montfort (Jasmin de Flore)  Premio Costa Azzurra (Italien)

Blé du Gers (Quinoa du Gers)            Oslo Grand Prix (Norwegen)

Ce Bello Romain (Jam Pridem)         Kymi Grand Prix (Finnland)

Délia du Pommereux (Niky)               Paralympiatravet (Schweden)

Face Time Bourbon (Ready Cash)    St-Michel Race (Finnland), Grand Prix de Wallonie (Belgien), Grand Premio della Lotteria (Italien)

Ivensong (Ready Cash)                       Championnat Européen des 3 Ans (Schweden)

Siege nach Nationalitäten

Frankreich                  29 (22 verschiedene Sieger)

Schweden                  25 (17)

Italien                           24 (17)

Norwegen                     7 (6)

Finnland                        3 (3)

Dänemark                    3 (3)

USA                               3 (2: Fifty Cent Piece & Milligan's School)

Deutschland                 1 (Berlin-Mariendorf: Derby - Lorens Flevo)

Niederlande                 1 (Solvalla: Breeders Course Finale I/Dreijähr. - Love You Too)

Die Liste der beteiligten Stallions birgt wenig Überraschendes. Sie wird - auch dank Face Time Bourbon - angeführt von Ready Cash, dessen Kinder zwölfmal klassischen Lorbeer holten, verteilt auf sechs diverse Schultern. Es folgen Nordamerikas langjähriger Star-Vererber Muscle Hill (6 durch 5 Pferde) vor Love You (5 / 5), Maharajah (5 / 4), Readly Express (5 / 3), Orlando Vici (4 / 3), Yanke Glide (4 / 2), Chocolatier (4 / 2). Drei Sieger stellten Varenne und Trixton, je zwei Bold Eagle, Booster Winner, Brillantissime, Jasmin de Flore, Nad Al Sheba, Niky, Oropuro Bar, Triton Sund und Father Patrick.

Der Sieger der inoffiziellen Sprinter-Weltmeisterschaft in Solvalla war auch der rasanteste Gruppe-I-Triumphator: Der 2016 geborene Halbpacer Don Fanucci Zet - Mutter des „Zuchtexperiments“ von Daniel Redén ist die Pacer-Stute Kissed by the West - gewann den Elitloppet in 1:08,9.

Europas Schnellster 2021 war der Maharajah-Sohn Bengurion Jet aus dem großen Reservoir des Alessandro Gocciadoro, der am Tag des Hugo Åbergs Memorial in Malmö-Jägersro die 1.640 Meter des „klassenlosen“ Prix Cagnes-sur-Mer in 1:08,8 herunter schmetterte und sich auch als Gruppe-I-König ausgezeichnet hat: Der Prix Tino Triossi in Rom ging auf die Kappe des damals Vierjährigen.

Insgesamt wurde bei acht Gruppe-I-Prüfungen die Schallmauer von 1:10 durchbrochen. Wieder war Face Time Bourbon der Primus inter pares, der zwei Matches - den Prix René Ballière (1:09,1) und das St. Michel Race (1:09,7) - unterhalb dieser Barriere gewann.