(dk) Nachdem Heinz Bergers über den Winter erworbener dreijähriger Franzose Navaki Planchette Anfang April schon einmal für seinen neuen Besitzer in Straßburg gewonnen und beim darauffolgenden Start in La Capelle in einer gegenüber dem vorherigen Sieg deutlich anspruchsvolleren Partie im Schlussbogen mit Chancen auf eine kleinere Platzierung schwer aus dem Tritt gekommen war, versuchte sich der Sohn des einstigen Mollema-Schützlings Vramdao am Montag in Amiens in einer 20.000 €-Prüfung der Kategorie E, in der sich 13 dreijährige Kandidaten hinter dem Startauto versammelten, die bislang noch keine 8.900 € verdient hatten.
Chancen wurden dem Wallach diesmal eigentlich keine zugebilligt - 505:10 sprachen diesbezüglich eine recht deutliche Sprache. Doch Tim Schwarma, der den von Stefanie Möller betreuten Braunen seit dem Besitzwechsel stets steuerte, belehrte die Turfistes gründlich eines Besseren.
Dabei hatte es lange nicht nach einem besseren Resultat ausgesehen, nachdem Schwarma mit seinem Schützling, der zwar gut begonnen hatte, in vierter Spur aber keine Lage gefunden und sich dann an die Innenkante verkrümelt hatte, zu Beginn der letzten Gegenseite gar am Ende des zu diesem Zeitpunkt noch zehn Teilnehmer umfassenden Feldes auszumachen war.
Dann aber konnte er sich nicht nur im Sog anderer in zweiter Spur bis an Position fünf verbessern, sondern aus dem Schlussbogen heraus auf kürzesten Wegen über die freiwerdende Innenspur sogar ganz durchstoßen und die Partie in 1:16,4 / 2.400 m klar gewinnen.
Die für den Sieg ausgelobten 9.000 € sorgten dafür, dass sich das Konto Navaki Planchettes auf einen Schlag gleich mehr als verdoppelte.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-06-08/8002/2






