Nicht nur Karin Walter-Mommert schloss die schwedische Saison mit neuen Rekordwerten ab, auch einer ihrer zahlreichen Trainer blickt auf ein überragendes 2025 zurück.
Im zweiten Jahr seiner Selbständigkeit verdoppelte Markus Waldmüller die Zahl der Starts (322) und Siege (49), während sich die Einnahmen seiner aktuell 77 Schützlinge mit 4.627.354 Kronen beinahe verdreifachten.
Der letzte schwedische Sieger 2025 an Silvester in Axevalla war zugleich der mit Abstand größte Triumph in der Laufbahn des 47-Jährigen.
Mit dem Up-and-Quick-Sohn Shadow Moon gewann der Cousin von Conrad Lugauer zum Abschluss der V85 den Sylvesterloppet, der mit einer Dotation von 900.000 Kronen sogar Gruppe-II-Status genoss.
Markus Waldmüller brachte den vierjährigen Wallach aus dem ersten der vier Bänder optimal ab, übernahm sofort die Führung und teilte die Reserven des 204:10-Außenseiters auf den zweieinhalb Runden so ein, dass es am Ende so gerade in 1:14,4/2640 Meter reichte.
Stolze 448.000 Kronen (rund 42.000 Euro) wanderten auf das Konto des Stalles Tirol des Dachauers Werner Eder, der schon zu bayerischen Lugauer-Zeiten treuer Besitzer war und praktisch mit auswanderte.
Waldmüller schob sich damit in der Statistik der in Jägersro lizensierten Trainer noch auf Rang vier hinter Adrian Kolgjini, Per Nordström und Joakim Lövgren. Nach Siegen ist er dort sogar die Nummer 3.
Wasser in den süßen Waldmüller-Wein goss Axevallas Rennleitung, die das übermäßige Finish mit 26.800 Kronen (rund 2.500 Euro) und einem fünftägigen Fahrverbot ahndete.






