++ Bahrenfeld: Das 15.000-Euro-Finale zum Hamburger Stuten-Cup sieht eine überlegene Mille Fleurs in 1:14,9/2200 Meter - MIchael Nimczyk gewinnt vier weitere Rennen, u.a. mit dem starken Saisondebütanten Aladin - Geburtstags-Triumph für Emma Stolle ++ ++ Saint-Aubin-lès-Elbeuf: Thomas Reber mit der dreijährigen Debütantin Namia Sallaz dis.rot, mit Miriam Bansemers Man in the Mirror 6. o.Z./2750 Meter Bänderstart ++ ++ La Capelle: Dooyeweerd-Schützling Malaky Fafa Nichtstarter ++ ++ Baden: Bayerischer Erfolg durch Thomas Hierls Victory Ares (Christoph Fischer) in 1:15,2/2100 Meter ++ ++ Padua: Im Premio Ivone Grassetto (Gruppe II/66.000 Euro) wiederholt Dubhe Prav mit Santo Mollo in 1:10,9/1640 Meter seinen Vorjahreserfolg - Im Rahmen Doppelerfolg für die Italien-Abteilung von Karin Walter-Mommert durch Falchetto Jet in 1:14,8/2060 Meter Bänderstart und Giunone AMG in 1:14,1/1640 Meter (beide Roberto Vecchione) ++
CARLO zu forte für den Fond
18. Februar 2026

(dk) Der Grand Prix d'Hiver war einst an Mardi Gras auf der in Brüssels Peripherie gelegenen und 2004 geschlossenen Bahn von Sterrebeek, später dann in Kuurne ein Fixpunkt des belgischen Rennkalenders. Jenseits des Austragungstermins am die Karnevalssession abschließenden Veilchendienstag ist davon nicht viel geblieben.

Auch bei der Premiere auf dem Hippodrome de Wallonie in Mons lockte die 1992 von einem gewissen Sea Cove und Jos Verbeeck gewonnene Prüfung um mittlerweile nur noch 15.000 Euro kaum mehr internationale Stars in das Beneluxland, in dem zumindest ordnungspolitisch weiterhin viele Weichen für Europa gestellt werden, und kam solchermaßen erneut einem Veteranentreffen gleich.

Nachdem der Vincennes-gestählte Vorab-Favorit Justin Bold (Philippe Masschaele), mit sieben Jahren Jüngster der Starterliste, erst in den Nachmittagsstunden gestrichen wurde und die Wetter hernach lange den in den heimischen Farben des Union Stable von Piet Van Pollaert antretenden zwölfjährigen Elvis du Vallon (Jules van den Putte) - einziger Millionär in der Starterliste - zu ihrem "Darling" erklärten, schlug das Pendel kurz vor dem Start doch noch zugunsten des auch hierzulande bestens bekannten Carloforte Font aus.

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Die Situation zur Halbzeit

Der wie eigentlich immer von Jaap van Rijn gesteuerte Engwerda-Schützling erwies sich, nachdem ihm der holländischen Champion in der ersten Gegenseite am Regiepult installiert hatte, in der Folge als zu "forte" (stark) für alle, die in seinem "Fond" (Rücken) folgten, und erteilte der vom eingangs der letzten Gegenseite zu ihm vorgerückten Elvis du Vallon angeführten 13-köpfigen Konkurrenz in 1:12,8/2.300 Meter in durchaus beeindruckender Manier eine klare Abfuhr.

Andreas Vergos' nunmehr von Jens Bergmann betreute Neuerwerbung Toto Barosso, mit dem Robbin Bot aufgrund eines in der Startphase unmittelbar vor ihm springenden Konkurrenten aus der zweiten Reihe alles andere als optimal wegkam, tauchte nach einem Vorstoß letztmals gegenüber in sechster Position auf und wusste auch bei seinem Schlussakkord, der ihn vor dem unterwegs innen geschonten Gericault (Jos Verbeeck) noch locker auf Platz drei trug, ebenfalls für sich einzunehmen.

Dem holländischen Champion, der in einer ebenfalls mit üppigen 15.000 Euro dotierten TF-Prüfung im Sulky von Katyusha im toten Rennen mit Karla Pagerie (Floris Vandenabeele) noch ein Ehrenplatz hinter der Favoritin Kaline de Lahaye (Hanna Huygens) errang, verbuchte später um schmalere 4.000 Euro auch noch einen zweiten Treffer, als er mit Modric Renka den auf der Schlussrunde ebenso dauerhaft wie vergeblich attackierenden Favoriten Jameson K.W. (Jules van den Putte) immer auf Abstand hielt, wofür der Veranstalter kaum zu glaubende 1:11,5/2.300 Meter (!) gemessen haben will, während sich Robbin Bot mit Stall For Pleasures in der Distanz augenscheinlich etwas wackelndem Villeneuf auf das Sicherstellen des dritten Ranges (1:11,7) konzentrieren musste.

Ergebnisse und Videos: https://www.trotting.be/races/HIPP0025/2026-02-17