++ Halmstad: SprinterMästaren um 3 Mio. Kronen - Karin Walter-Mommerts Nicolai Hanover (Adrian Kolgjini) im schnellsten Vorlauf 2. in 1:10,9/1609 Meter - Emon Face scheidet als 5. in 1:11,8/1609 Meter aus - Im 220.000-Euro-Finale triumphiert der Day-Or-Night-In-Sohn Nightlife In mit Carl Johan Jepson leicht in 1:11,0/1609 Meter vor Variegated und Golden Boy - Nicolai Hanover aus zweiter Reihe fehlerhaft - Das mit rund 185.000 Euro dotierte Stuten-Finale gewinnt die Six-Pack-Tochter Gourmet d'Arc mit Robin Bakker für die Gerrits Trading GmbH in 1:10,5/1609 Meter - Im Rahmen KWM's Countess (Johan Untersteiner) 7. in 1:15,1/2140 Meter, Graffiti Brodda (Tyler Mifsud) 3. in 1:14,7/2140 Meter, Kind of Magic (Adrian Kolgjini) 1. in 1:12,9/2140 Meter, Kit Kat Mearas (Stefan Persson) 5. in 1:15,1/3140 Meter Bänderstart, Vancouver Tile (Björn Goop) 2. in 1:15,9/2140 Meter Bänderstart - Stall Cortinas Lugano Cortina (Björn Goop) 3. in 1:14,7/2140 Meter - Stall Adamas Staro Steven (Thomas Linder) 2. in 1:13,2/1640 Meter ++ ++ Seltenes Triple: Nach Berlin (Neuf du Pape) und Montecatini (Gino) gewinnt Ronja Walter mit dem Jeppe-Juel-Schützling Grantorino Font in Ålborg binnen drei Tagen in drei Ländern ihr drittes Reiten ++ ++ Hamburg: Doppelerfolg für Michael Nimczyk mit den Lasbekern Uberlandia und Tonga beim Comeback der Traber in Horn ++ ++ Samstag: 112. Magyar Ügetöderby (14 Mio. Forint = ca. 40.000 Euro/2500 Meter) in Budapest - Christoph Schwarz mit dem Favoriten Greenback und weitere sechs Mal im Rahmen - Beginn 13:00 Uhr ++ ++ Samstag: Fragolino Rosso mit Robin Bakker im TCT Derby der Vierjährigen (44.000 Euro) in Wolvega über 2600 Meter erneut gegen Hollands Derbysieger Paranoh Newport - Michael Nimczyk mit Brownie Diamant im TCT Stutenderby (30.250 Euro) - Beginn 16:45 Uhr ++ ++ Sonntag: Buddenbrock-Rennen (25.000 Euro) mit Blizzard Diamant und der 2. Lauf zum Super Trot Cup (15.000 Euro) in Berlin - Acht Rennen ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU-Rennen in Baden mit Sheldrake, Aconcagua (Rudi Haller), Postillion (Peter Platzer) und Hulken Sisu (Hans Hellmeier) - Im Rahmen Rudi Haller mit Gersh Win und L'Amour, Marcus Gramüller mit Debütantin Filippchen - Ab 15:45 Uhr ++ ++ Sonntag: Elf C-Bahn-Rennen in Drensteinfurt ab 14:00 Uhr ++
Toto-Schocker durch Johanna Plankl
23. Oktober 2020

(MTZV-press) Insgesamt sieben Rennen standen im Rahmen der PMU-Matinee am Donnerstagvormittag in Daglfing auf der Karte. In den meisten Rennen sah es rein von der Papierform nach mehr oder weniger klaren Angelegenheiten aus. Allerdings kommt es zumeist ein wenig anders als man denkt, und so wurde es ein Vormittag der kleinen und großen Überraschungen. 

Schon im ersten Rennen entwickelten sich die Dinge anders als man es vermuten konnte, denn nach einem aufreibenden Auftakt gegen den scharf attackierenden Russel Yankee, konnte sich Agayev d’Anerol zwar das Kommando sichern, musste aber bereits ausgangs der Gegenseite passen und hatte so mit dem Ausgang der Partie überraschend nichts zu tun. Toto-Favorit Usher Diamant kam in der zügig gefahrenen Prüfung zu spät und konnte sich lediglich Rang vier sichern.

Sehr umsichtig agierte dagegen Anne Lehmann, die Ida Swagerman früh an die Siegerlage beorderte, im Schlussbogen zum Angriff überging und letztlich in der Distanz sicher gegen Sir Gustav und den tapferen Russel Yankee bestehen konnte. Belohnt wurde dieser Sieg am Toto mit einer Quote von 11,7:1, womit bereits zum Auftakt der V6 zahlreiche Tipp-Kombinationen zum Opfer fielen. 

Eine klare Sache wurde nach fünf Fehlstarts, die zu Teilen auch der mangelnden Disziplin an der Startstelle zuzuschreiben waren, der Prix de Rome für Popeye Diamant. Der vor dem Start in den alleinigen Besitz von Max Schwarz gewechselte Neunjährige übernahm trotz Zulage mit Gerhard Biendl im Sulky schon früh im Rennen des Kommando, zeigte sich bis in den Einlauf bestens disponiert und hatte so keine Mühe, Samir und Man in Black, die 25 Meter vor dem Love-You-Nachkommen ins Rennen gegangen waren, auf die Verliererstraße zu schicken. 

Den Paukenschlag schlechthin gab es im darauf folgenden Amateurfahren zu beobachten, denn nachdem Ocean Blue weit hinter dem restlichen Feld das Rennen aus chancenloser Lage aufnahm, präsentierte Johanna Plankl ihrer Partnerin Flying Wings einen mustergültigen Rennverlauf an der Innenkante, kam durch den Angriff von Samanta Hawai im Schlussbogen ideal auf freie Bahn und sorgte für eine kaum für möglich gehalten 184:1- Sensation am Toto, wobei die junge Amateurfahrerin ihren ersten Sieg im Sulky feiern konnte, der ihr in jeder Hinsicht unvergesslich bleiben wird.

Samantha Hawai und die etwas zu spät eingesetzte La Condesa, konnten dahinter auf den Plätzen zwei und drei punkten. Die Viererwette komplettierte schließlich Belmont. Angesichts von drei Außenseitern auf den ersten vier Plätzen, waren weder die Dreier- noch die Viererwette getroffen, so dass an einem der nächsten Renntage in beiden Wettarten Jackpots zur Ausspielung kommen. 

Deutlich formgemäßer lief die vierte Prüfung ab, denn Italiano KP übernahm nach dem Start zunächst das Kommando, ließ kurze Zeit später Zucchero kampflos vorbei, kam durch die Verschärfung des Tempos durch den Piloten im Einlauf ideal auf freie Bahn und blieb so sicher vor dem Trainingsgefährten und dem noch sehr gut aufkommenden Far West. 

Einen Sieg für Andreas Geineder gab es in der Klasse bis 1.000 EUR durch SJ’s Bianco. Der Wallach, der beim letzten Start in guter Lage durch eine Störung um bessere Chancen gebracht wurde, zeigte eine Leistung aus einem Guss und hatte so keine Mühe, Lieserl und Dream of Action auf die Plätze zwei und drei zu verweisen. 

Den nächsten Toto-Schocker erlebten die Wetter im abschließenden Rennen der V6-Wette, denn trotz Zulage marschierte Elan du Gollier, Neuzugang im Stall von Daniel Müller-Terbille, bis zur Linie gefällig vorne weg und konnte so Dream Gibus und Flamme Prior in die Niederlage zwingen. Die zahlreichen Außenseitertreffer führten dazu, dass die V6-Wette nicht getroffen war, womit demnächst ein Jackpot von etwas mehr als 7.000 EUR in dieser Wettart ausgespielt werden kann. 

Formgemäß verlief die Abschlussprüfung, denn Giacomo Pastor übernahm kurz nach dem Start das Kommando, wobei im Kampf um die Spitze Airborne ohne Fremdverschulden ansprang. Nach dem Ausfall des zweiten Favoriten, hatte Rudi Haller keine Mühe, den Wieserhofer zum sechsten Sieg in Serie zu steuern. 

Anzumerken bleibt schließlich auch noch die empfindliche Strafe der Rennleitung für Alexander Kelm, der wegen des Tatbestands des wiederholten, unvorschriftsmäßigen Peitschengebrauchs für 28 Tage an den Zaun gestellt wurde. 

Weiter geht es in Daglfing Mitte November, wenn am 15.11. eine Sonntags-Renntag gemeinsam in einer Konferenz mit Berlin-Mariendorf durchgeführt wird.