++ Berlin: Im Vierjährigen-Rennen, das nur drei Pferde bestreiten, bezwingt Pushin P YB mit Danny Brouwer in 1:13,8/1900 Meter Pirate Newport und Velten Manhattan - Im 4. Lauf der Silber-Serie ist Sheldrake mit Rudi Haller in 1:16,0/1900 Meter gegen Duke of New York und Mark Schermer überlegen voraus ++ ++ Wels: Marisa Bock mit Hanke Palace Green 6. in 1:18,9/2100 Meter - Robert Pletschacher mit Jolie Amour 2. in 1:21,1/2100 Meter, Ontaria 7. in 1:20,1/2100 Meter, Severine Venus 3. in 1:19,2/2100 Meter, Favara Star 4. in 1:19,8/2100 Meter, Big M Eck 7. in 1:19,5/2100 Meter, Icelander 6. in 1:17,0/2100 Meter - Andreas Geineder mit Mercedes AMG 2. in 1:18,5/2100 Meter, Pamira 7. in 1:20,1/2100 Meter - Hans Hellmeier mit Derby Winner 4. in 1:17,8/2100 Meter - Benjamin Priller mit Excellent Grandcru dis.rot ++ ++ Donnerstag: Fünf PMU- und zwei Rahmenrennen in Gelsenkirchen ab 11:10 Uhr ++
Stuten-Tag zum Saisonstart
23. Januar 2024

(HTZ-press/cb) Hoffentlich kein Omen für das Rennjahr 2024! Das Wetter hätte nämlich wesentlich angenehmer sein können zum Saisonauftakt in Hamburg. Regen, starker Wind und eine leicht aufgeweichte Piste nach dem Wetterumschwung von Frost zu Tauwetter – das waren die äußerlichen Begebenheiten der PMU-Matinée in Bahrenfeld.

Lediglich vier Rennen kamen zur Austragung, doch immerhin fand eine Veranstaltung statt, was in diesen Tagen ja alles andere als selbstverständlich ist. Und sicher nicht selbstverständlich ist, dass ausschließlich Stuten in den Winner-Circle einzogen.

Erste Siegerin

Josef Franzl hieß der erste Siegfahrer des neuen Jahres. Mit der Lasbekerin Tirana trotzte er den Witterungsbedingungen, denn genau zum Rennauftakt wechselte der Niederschlag von normal auf heftig, und den sechs Gegnern. Start-Ziel „schwamm“ sich die Stute frei und erzielte nach 13-monatiger Pause beim zweiten Lebensstart den ersten Sieg. Die speedige My Girl und Misty Dragon aus dem Windschatten der Siegerin gefielen dahinter.

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Tirana und Seppi Franzl im Starkregen (Foto: Uwe Stelling)

Gadira gewann beim zweiten Auftritt nach längerer Pause in sehr ansprechender Manier. Die Stute wurde erneut auf Warten gefahren und setzte sich aus der letzten Ecke herauskommend mit Kornelius Kluth souverän durch. Hinter der Stute gefiel der ebenfalls auf Abwarten gelenkte Hanni Holmsminde als Zweiter vor dem Totofavoriten Kenzo Express, der mit einem Zwischenspeed nach einer Runde an die Tête gezogen war.

Stuten auch nach der Halbzeit

Thomas Panschow bot mit Mylie Scott eine Klassefahrt, denn er machte wohl wirklich alles richtig, verschaffte der zuweilen etwas diffizilen Stute ein Traumrennen im Rücken, setzte sie dann punktgenau ein, um den vom Fleck weg führenden Außenseiter Ile de Narmont passend abzufangen. Dritte wurde die offenbar „unsiegbare“ Rita, die allerdings schon im letzten Bogen nicht mehr siegverdächtig wirkte.

Leonella beschloss diesen Kurz-Renntag mit einem gut gelaunten Thomas Maaßen, der nach dem Triumph bester Dinge die Heimreise antreten konnte. Im ersten Bogen wurden die beiden durchgewinkt nach vorn, wo sie das Tempo verschleppten und niemals wirklich in Gefahr gerieten gegen die noch einmal attackierende Heavenly Dreamgirl und Lynx Dragon.