++ Herzliche Glückwünsche gehen heute ins niederbayerische Aham, wo Klaus Albrecht seinen 60. Geburtstag feiert ++ ++ Heute: Fünf PMU- und zwei Rahmenrennen in Gelsenkirchen ab 11:10 Uhr ++ ++ Solvalla: Don Fanucci Zet (Örjan Kihlström) gewinnt mit dem Nuncios Lopp (235.000 Kronen) in 1:11,2/2140 Meter sein zweites E-Loppet (von insgesamt sieben) - Gio Cash kommt im Speed gegen Außenseiter Parveny einen Tick zu spät, fängt aber Hades de Vandel (Robin Bakker) in 1:11,4 noch knapp ab - Im Rahmen Stall Cortinas Lugano Cortina (Björn Goop) 7. in 1:14,2/2140 Meter, Karin Walter-Mommerts Fibonacci Font (Jennie Ek) 2. in 1:15,4/2140 Meter, DJ Masi (Fredrik Plassen) für Florian Marcussen/Stall Gesvea dis.rot ++ ++ Åby: Karin Walter-Mommerts Kentucky Buck 5. in 1:15,9/2140 Meter, Mighty Mearas (Stefan Persson) 2. in 1:15,8/2140 Meter, Camelia (Joakim Lövgren) 8. in 1:15,3/2140 Meter, Logan Huntzberger (Kevin Oscarsson) 6. in 1:14,2/1640 Meter, Elroy Face 4. in 1:16,0/2140 Meter, Euron Face dis.rot, Einstein Face (Adrian Kolgjini) 2. in 1:13,2/2140 Meter ++ ++ Châteaubriant: DIe 4. Etappe des Grand National du Trot sichert sich die favorisierte Joyce Delto mit Aymeric Thomas in 1:12,8/2975 Meter - Jentil Dieschoot (Alexandre Abrivard) wird hinter Ialto d'Hertals Dritter und bleibt im gelben Trikot - Roger Wittmanns Idéal Ligneries (Jean-Philippe Monclin) scheitert beim Comeback nach achtmonatiger Pause an einem frühen Fehler ++ ++ Wolvega: Siegreiches Saisondebüt von Familie Heitmanns Derbyhoffnung Aurelio mit Dion Tesselaar in 1:13,2/2100 Meter ++ ++ Sonntag: Sieben Prüfungen in Hamburg mit dem Frühjahrspreis der Pferdepfleger - Beginn 14:00 Uhr ++
Die Niederlande gewinnen 5:1
22. November 2024

(hamburgtrab.de) Der Winter war nach Hamburg gekommen, doch neben Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt war es an diesem Donnerstagvormittag während der Rennen zumindest trocken. Sechs Rennen wurden ab 11.35 Uhr abgelassen, die dann doch etwas zerrupft daherkamen, da die Nimczyk-Armada aufgrund von Krankheit die Reise nach Hamburg nicht angetreten hatte.

Damit war zweifellos die Qualität, aber auch die Quantität der Veranstaltung beeinträchtigt. Für die übrigen Teilnehmer ergaben sich somit Chancen, die sie denn auch nutzten. Vor allem taten dies die Gäste aus den Niederlanden, die sich vier der fünf Profirennen sicherten, wobei das verbleibende an einen vierjährigen Trotter aus dem Nachbarland ging.

Plötzlich Profi

Zweimal war Marco Spin mit Ulaya bereits zusammen unterwegs gewesen, und es hatte jeweils zum Volltreffer gereicht. Diesmal stand der Hattrick an, den Spin mit der Lasbekerin ohne unnötige Hast realisierte. Aus dem Kampf um das Kommando zwischen Ganea und Ragazzaccio hielt er sich heraus, ging nach einer Runde zum Angriff über und stellte bereits 700 Meter die Weichen auf Sieg gegen den gut laufenden Ragazzaccio und Demonio. Für den jungen Marco Spin war der Treffer ein besonderer, denn es war Nummer 30, damit ist der Niederländer nach den Regularien seines Landes nun offiziell Berufsfahrer.

Doppelschlag

Ihrer Maidenschaft entledigte sich Capella beim zweiten Versuch ihres Lebens. Die Fuchsstute biss beim ersten Versuch, an Nimrod Greenwoood vorbeizukommen, zwar auf Granit, doch eine gute Runde später wurde der Pilot dann abgelöst. Marciano Hauber gab Capella den Kopf frei, es langte zum souveränen Treffer gegen eine gefällig nachsetzende Uberlandia und Nimrod Greenwood.

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Capella (Foto: Uwe Stelling)

Ohne Probleme gestaltete sich der zweite Sieg. Habibii ging bereits auf der ersten Überseite an die Spitze und kontrollierte fortan das Geschehen nach Belieben. Bel Massive verteidigte trotz der harten Eröffnung den Ehrenplatz gegen Velten von Steven.

Verdient

Vom Fleck weg dominierte Mario van Dooyeweerd mit Duke of New York seine PMU-Prüfung, Der Dreijährige bekam das Tempo nach Gusto eingeteilt und war früh außer Gefahr, so dass der Fahrer ebenfalls frühzeitig jubeln konnte. Die geschonte Grace und der wackere Loric Runancy belegten die Plätze dahinter.

Ziemlich bald vorn zu sehen war Laith H Boko, mit dem Björn Spangenberg nichts anbrennen lassen wollte. Der Wallach spulte an der Tête sein Tempo herunter und kam in keine Bedrängnis mehr. Huppel de Pup gefiel als Runner-up ebenso wie der im Schlussbogen mächtig aufkommenden Robert Streamline. Auch wenn diesmal kein niederländischer Fahrer triumphierte, so war es doch zumindest ein Pferd aus dem Nachbarland, das reussierte.

Geradezu frenetisch feierte Amateurchampion Tom Karten im Sulky von Gotta be Brilliant in der Abschlussprüfung, als er nachsetzend It’s Me in der Distanz einen Fehler abrang und so zum ungefährdeten Erfolg gegen Hoss Power und Amigo Moor kam. Karten selbst lieferte die Auflösung für den gen Himmel gestreckten Arm, denn er widmete den Sieg seiner tags zuvor gestorbenen Großmutter.

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Foto: Uwe Stelling