++ Modena: Im Gran Premio Tito Giovanardi (165.000 Euro) für Italiens Dreijährige bleibt der El-Ideal-Sohn Ideal Turdance aus dem Gocciadoro-Quartier in 1:13,0/2080 Meter zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen - Siegfahrer Antonio di Nardo gewinnt im Rahmen auch mit dem Van-Dijk-Schützling Billy Ferro BR unter Rekordverbesserung auf 1:12,4/1600 Meter - Stallgefährte Jimmy Ferro BR im Frei für Alle nach einem Fehler im Schlussbogen dis.rot ++ ++ Wels: Ehrenplätze für Hulken Sisu (Hans Hellmeier) und Chantielle (Andreas Geinder), dritte Ränge für Dream of Action, Pamira (Christoph Fischer), Global Player S (Thomas Pribil), Kian (Robert Pletschacher) und Indy (Christoph Schwarz) ++ ++ Mittwoch: PMU-Soiree in Straubing - Acht Rennen ab 17:20 Uhr - Starke Gäste aus Österreich ++ ++ Donnerstag: Fünf Trabrennen mit 64 Startern in Magdeburg - Beginn 13:15 Uhr ++
Die Farbe Lila
07. Januar 2026

(ztvsr-press) Beim Saisonstart auf der Straubinger Trabrennbahn dominierten am Dreikönigstag vor allem zwei Farben: Lila und Bordeauxrot. Die großen Abräumer zum Start des Straubinger Wintermeetings waren die Trainer Robert Gramüller und Andreas Geineder. Das Team Lila holte nicht weniger als fünf Siege bei acht Rennen. Dem amtierenden deutschen Silberhelm Christoph Schwarz gelang ein Hattrick, Amazone Dr. Conny Schulz holte ein Double.

Bahnchampion Christoph Fischer machte mit Iathenus Day gleich klar, dass mit ihm im neuen Jahr wieder zu rechnen ist. Während vorne Stallgefährte Fan d’Arifant das Franzosenrennen diktierte, nahm „Fischi“ den Fuchs eine Runde vor Schluss heraus, wurde mit ihm in der finalen Phase immer zwingender und war zur Stelle, als Fan d’Arifant einen Fehler machte. Gold and Green und In Love Burois komplettierten die Dreierwette.

Das war aber auch schon der einzige „Einzelsieg“ an diesem Renntag. Sonst wurden Rennen in Serie gewonnen. Der erste Sieger des Jahres heißt Valesco. Chantielle und Eberhard Truppo hielten sich nach harter Ouvertüre auf den Plätzen bestens, auch Valesco musste sich sein Rennen außen selbst machen. Dr. Conny Schulz, die bis zum Schluss beim Kampf um das deutsche Amateurchampionat mitmischte, brachte ihren Wallach noch einmal richtig auf Touren und konnte danach mit Forrest Big Effe gleich den zweiten Treffer in trockene Tücher bringen. Der Italiener siegte vor Rozmarin und Mon Amie.

Im dritten Amateurfahren des Tages musste Schulz mit Negresco passen. Dies nutzte Martin Geineder aus. Er schaltete mit Mercedes AMG einen Gang höher und kam gegen Gri Barack und It’s Me sorglos nach Hause. Sein Bruder Andreas machte es ihm umgehend nach, ließ Fly Home an der Spitze schalten und walten und wehrte gerade noch die Attacken der zudringlichen Unfinished Business, Straubings „Pferd des Jahres“, ab. Maneli und Saluki machten die Viererwette komplett.

Bei den Profis zeige Christoph Schwarz seine Dominanz. Desiderio läuft nach wie vor in der Form seines Lebens. Hinter dem überlegenen Sieger sendete der „Geldschrank“ Hulken Sisu ein deutliches Lebenszeichen. Miss Red Lady empfahl sich nach der Krankheitspause für kommende Aufgaben. Einen erbitterten Fight lieferten sich die beiden Christophs mit Magicblue und Mateo KS. Magicblue behielt einen hauchdünnen Vorteil. Überlegen startete auch Pearl Newport ins neue Rennjahr und verabschiedete sich von Pamira und Great Darkness Fire. 

Nächster Renntag ist am Donnerstag, 15. Januar, ab 17 Uhr. Dann wird – vorausgesetzt es finden mindestens sechs Rennen statt – auch der V6-Jackpot von über 5.600 Euro ausgespielt.