(dk) ... war das Statement von Seppi Franzl nach dem zweiten Rennen zum Wochenauftakt auf der Galopprennbahn in Riem, in dem sich die Traber nach dem Rentrée im Vorjahr nach 14 Jahren Abstinenz erneut ein Stelldichein gaben.
Die Sulkysportler, die wie schon zuletzt mal eben aus dem benachbarten Daglfing "rübergemacht" hatten, waren von der Atmosphäre und Kulisse - kurzerhand musste ein zweiter provisorischer Parkplatz her, um dem Besucherandrang Rechnung zu tragen - neuerlich sehr angetan und sich weitgehend einig, dass die in Bayerns Landeshauptstadt schon allein geographisch unter äußerst günstiger Konstellation stehende Partnerschaft zwischen Galopp und Trab wieder intensiviert werden sollte.
Nach 4.000 Euro im Vorjahr waren es heuer gar 5.000 Euro, die über dem »Frei für Alle« standen, das von Rennleiter Stefan Spieß per Megaphon mit Anfahren auf die 2.200-Meter-Reise geschickt wurde.
Seppi Franzl verlor mit seinem bei 32:10 co-favorisierten My Way Fortuna zwar zur Hälfte der Distanz sein Führpferd, als Christoph Fischer mit Hello Sport einmal kurz das Gaspedal durchdrückte und das Kommando an sich riss, beschränkte sich aber in der Folge darauf, das Rennen aus der Todesspur zu kontrollieren.
Erst weit nach Erreichen der für Traber-Verhältnisse schier endlosen Zielgerade in Riem wurde es richtig schnell. Doch die für Grasbahnen wahrlich nicht alltäglichen 1:08, die der Siebenjährige der Besitzergemeinschaft Dürr, Reber und Werner für dieses letzte Teilstück abzurufen wusste, ließen ihn dennoch recht souverän die Oberhand behalten.
Teatox (Marisa Bock) verdiente sich Bestnoten, weil er trotz des enorm hohen Tempos in der Schlussphase aus vorletzter Position noch auf den Ehrenplatz vorspurtete und Hello Sport um Silber noch sicher abfing.
Auch Vorjahressieger Desiderio (Christoph Schwarz) machte vom Ende des Feldes noch reichlich Boden gut, reichte an das vordere Trio, dessen Klasse allerdings die seiner Gegnerschaft aus dem Vorjahr mutmaßlich überstieg, jedoch nicht ganz heran.
Der fast gewinnärmste Grahish Cash (Martin Geineder) indes schnitt dahinter solchermaßen als Fünfter beachtlich und als bester Vertreter der dreiköpfigen Geineder-Streitmacht ab.








