Gleich auf zwei verschiedenen Pisten Frankreichs und dies binnen nur 40 Minuten war das Team Nimczyk am Mittwochmittag im Einsatz.
Den Anfang machte Waldgeist, der auf dem 1300-Meter-Rechtskurs von Straßburg sein Anfang Februar in Paris gecanceltes Frankreich-Debüt nachholte und im Prix du Muguet (32.000 Euro/2800 Meter), einem Course D für Ältere (25 Meter Zulage ab 139.000 Euro) im ersten Band günstig unterkam.
Michael Nimczyk brachte den Wallach aus dem Gestüt IDEE, der abgesehen von zwei Wolvega-Starts in jungen Jahren noch nie im Ausland angetreten war, blendend ab und übernahm nach rund 700 Metern das Kommando, das er postwendend dem favorisierten Ferox Brick überließ.
In seiner Traumlage konnte Waldgeist wertvolle Reserven sparen, die er im Einlauf, wo der Goldhelm mit ihm punktgenau freikam, voll ausspielte. Der Pilot war rasch zu den Akten gelegt und auch der Widerstand von Iluce de Beaucamps kurz vor der Linie knapp, fürs Auge aber sicher gebrochen.
In 1:14,9/2800 Meter verdiente Waldgeist 14.400 Euro, was sein Konto auf fast 90.000 Euro schnellen ließ.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-05-13/6701/5
Eine ungleich anspruchsvollere Aufgabe hatte in Vincennes Brothers in Arms vor der Brust, der in der mit 90.000 Euro dotierte Quinte+ (Gruppe III bis 251.000 Euro) eine knapp dreimonatige Pause beendete.
Wie Waldgeist in Straßburg kam auch der Hengst der Besitzergemeinschaft Werner Pietsch/Stall Germania hervorragend aus dem Band, bemühte sich für einen Moment sogar um die Führung, bevor ihn Robbin Bot in dritter Position innen einparkte.
In der Senke, nach rund 1000 Metern, geriet der Sechsjährige ohne erkennbaren Grund unvermittelt von den Beinen und war nicht mehr auszuparieren.
So bleibt es Spekulation, ob Brothers in Arms in der vom Face-Time-Bourbon-Sohn Lord Delo (Jean-Michael Bazire) in 1:11,6/2700 Meter gewonnen Prüfung eine reelle Chance gehabt hätte.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-05-13/7500/1





