Vier Mal hintereinander avancierte Hooper des Chasses in den Jahren 2022 bis 2025 zum gewinnreichsten Trotteur Français in deutschem Besitz. Stets Ende November durften Hans Ulrich Bornmann und Ute Deiters (Stall Habo) in Paris hierfür die Auszeichnung des französischen Verbandes entgegennehmen.
Dabei waren es vor allem die lukrativen Börsen beim Wintermeeting in Cagnes-sur-Mer, mit denen sich Hooper des Chasses Jahr für Jahr an der Spitze dieser Statistik festsetzte. Und nach dem Triumph des mittlerweile neunjährigen Dauerbrenners am Freitagabend auf dem 1400-Meter-Oval an der Côte d’Azur sieht es schon jetzt nach dem fünften Titel aus.
Vorangegangen war nämlich ein mit knapp 11.000 Euro dotierter Ehrenplatz im Prix Jag de Bellouet am 16. Januar. Frische 19.350 Euro kamen am Freitag im Prix Ucleo hinzu, einem Course C für Sieben- bis Elfjährige bis 284.000 Euro Gewinnsumme.
Danny Brouwer ging mit Hooper des Chasses, den er im vergangenen Herbst von Henk Grift übernommen hatte, sofort offensiv zu Werke, benötigte aber 600 Meter, um Hescort Love (Christophe Martens) aus dem Kommando zu verdrängen. Im nächsten Bogen ließ Brouwer den Co-Favoriten Herode du Corta (Yannick Alain Briand) vorbei und sich bis in den Einlauf ziehen.
Den Zeitpunkt des finalen Angriffs konnte der jungen Holländer frei wählen und wartete noch bis zur Mitte der langen Zielgeraden, wo Hooper des Chasses prächtig anfasste, ungefordert an Herode de Corta vorbeizog und in 1:13,5/2925 Meter seinen insgesamt zehten Frankreich-Sieg unter Dach und Fach brachte.
Addiert man die jeweils sechs Treffer in Deutschland und Schweden sowie die beiden Siege in Wolvega und Wien hinzu, steht der Quaker-Jet-Sohn bei mittlerweile 24 Erfolgen (und 289.832 Euro).
Dramatisches spielte sich indes ausgangs der Schlusskurve hinter der Spitzengruppe ab. Bruno Marie vermochte den beim Angriff in dritter Spur nicht mehr durchziehenden Hermes d'Ecroville nicht auf gerader Linie zu halten, kollidierte mit Feu de Revolte (Jean Charles Feron) und löste eine folgenschwere Kettenreaktion aus, an deren Ende drei Fahrer, darunter Henk Grift und Léo Abrivard, unsanft zu Boden mussten. Die Rennleitung belegte Bruno Marie mit einem zweiwöchigen Fahrverbot.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-02-20/601/5





