++ Herzliche Glückwünsche gehen heute nach Mönchengladbach, wo Gerd Hillers seinen 75. Geburtstag feiert ++ ++ Heute: Vier PMU- und vier Rahmenprüfungen in Gelsenkirchen ab 11:18 Uhr ++ ++ Heute: Karin Walter-Mommerts vierjährige Debütantin Ada von Haithabu (v. Tiger Woods As), Lives Matter, Toamericaandback und Borgano mit Markus Waldmüller, Payday Vixi (Stefan Persson), Allstar (Tyler Mifsud) sowie Stall Cortinas Helina (Rick Ebbinge) in Kalmar - Beginn 12:20 Uhr - Stall Habos Hooper des Chasses mit Danny Brouwer in Cagnes-sur-Mer um 43.000 Euro (20:32 Uhr) ++ ++ Gävle: Fredrik Plassen mit SI RACING's Max Million nach Fehler 1. in 1:15,1/2140 Meter, mit Thorsten Tietz' Dahlia Brodda nach Fehler 5. in 1:14,4/2140 Meter - Åby: Karin Walter-Mommerts Mighty Mearas 4. in 1:17,5/2140 Meter Bänderstart, Stamsite (Stefan Persson) 2. in 1:14,6/2140 Meter, Sauron Zon (Björn Goop) 2. in 1:15,7/2140 Meter, Times Like These (Per Linderoth) 6. in 1:16,1/2140 Meter, Nigel Fortuna (Alex Persson) 1. in 1:14,0/1640 Meter, Game Changer (Joakim Lövgren) 3. in 1:16,3/2140 Meter Bänderstart, Camelia (Tyler Mifsud) 3. in 1:14,3/1640 Meter ++ ++ Straubing: Drei Gramüller- und zwei Schub-Sieger zum Abschluss des Wintermeetings ++ ++ Vincennes: Karin Walter-Mommerts Naikey mit Mathieu Mortier im Prix d'Albertville (41.000 Euro) für Sechsjährige nach Startfehler 7. in 1:14,9/2700 Meter ++ ++ Sonntag: Prix de Paris (400.000 Euro/4150 Meter) zum Abschluss der Amérique Races in Vincennes ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Karlshorst - Acht Rennen ab 13:45 Uhr - Sonntag: PMU-Rennen in Wien mit Crazy GaaGaa RL, Valesco, Ois Tschikago (Christoph Schwarz), Teatox, Iathenus Day (Christoph Fischer), Major Ass (Harald Sykora) und Miss Red Lady (Stefan Hiendlmeier) - Im Rahmen Dafna (Sascha Multerer) und Pearl Newport (Christop Schwarz) - Beginn 14:55 Uhr ++
Siegreicher Auftakt für den deutschen Goldhelm
06. Januar 2022

Jägersro, Mittwoch, 5. Januar 2022. Es läuft prima für die schwedische Equipe der deutschen Titelträger Wolfgang und Michael Nimczyk, die zum Auftakt des Rennjahres auf der schwedischen Derby-Bahn einen Sieg und zwei Ehrenplätze holten.

Mit der in Schweden geborenen Sangria Pellini legte der 35-jährige eine Fuhre cool bis ins Mark hin, verstaute die Chocolatier-Tochter über 1.640 Meter im dritten Paar außen, ließ sich dann von Nibali durch die dritte Spur voranziehen. Erst eingangs der Zielgeraden löste der Goldhelm die Bremse - mit frappantem Ausgang: Die für den Stall Tippel Tom laufende Schwarzbraune legte einen Gang zu, als sei sie vorher nur spazieren gegangen, und gewann drei Längen voraus derart unaufgefordert, dass ein weiterer Volltreffer nicht lange auf sich warten lassen sollte. 30.000 SEK (ca. 2.900 Euro) wurden ihr nach 1:13,5, mit denen sie ihre Bestmarke um 1,8 Sekunden eliminierte, gutgeschrieben.

Ganz dicht am zweiten Erfolg schnupperte Nimczyk unmittelbar darauf mit Chic Bi, die kurzfristig die Spitze innehatte, sie dann an Gunpowder abtrat und für die Schlussrunde in die Todeslage beordert wurde, um sich alle Optionen offen zu halten. Dort verkaufte sich die The-Bank-Tochter prächtig, doch gelang es ihr nicht, den gewöhnungsbedürftig trabenden Gunpowder (von Brillantissime) aus den Angel zu heben, der mit René Jonassen seinen Kopf um eine halbe Länge aus der Niederlagenschlinge zog. Statt durchaus möglicher 30.000 gab’s 15.000 Kronen für die Stute.

Nicht das Geringste zu löten gab’s zum Abschluss gegen Denarius, mit dem Per Nordström Start-Ziel wie ein Fürst regierte. Fünf Längen hinter dem von Readly Express gezeugten 14:10-Favoriten holte Nimczyk mit Cassiel Font aus vierter Position mit ähnlich großem Abstand zum Dritten Platz zwei und 25.000 SEK in diesem von lediglich sechs Vierjährigen unter die Hufe genommenen 2.140-Meter-Vergleich.

Als Catchdriver gelang Nimczyk für den in Jägersro lizensierten Ola Samuelsson außerdem mit Ready Häggenäs ein 12.500 SEK wertvoller fünfter Rang.

Mann des ersten Jägersroer Renntags 2022 war - Ehre, wem Ehre gebührt - Joakim Lövgren. Der 55-jährige, der ums 2021er Bahnchampionat der Fahrer wie der Trainer Conrad Lugauer mit 32 zu 29 bzw. 43 zu 38 Siegen ausgestochen hatte - Dritter wurde in beiden Kategorien Adrian Kolgjini mit 28 bzw. 30 Treffern -, konnte als Einziger doppeln: Zur Premiere der Saison zog er mit Tailored Arrival um 2½ Längen über Lugauers Ambras Vici hinweg und war später in der Klass II mit dem Lasbeker Schweden Piemonte (von Trixton) turmhoch überlegen. Der einstige Schützling von Josef Franzl bekam für seinen achten Volltreffer 110.000 SEK (ca. 10.600 Euro) aufs Sparbuch.