++ Gelsenkirchen: Nina Baltromei gewinnt mit Herbie W das Gästefahren der Galopperfraktion - Drei Treffer für das Nimczyk-Quartier ++ ++ Halmstad: Markus Waldmüller mit Karin Walter-Mommerts dreijährigem Debütanten Seven Hills S (v. Broadwell) 6. in 1:17,7/2140 Meter Bänderstart, Sleipner Expess 2. in 1:16,9/2640 Meter, Look Down 5. in 1:15,3/2140 Meter, Ready for Party 11. in 1:16,1/2140 Meter, Pour Mea Double 2. in 1:13,1/2140 Meter ++ ++ Vincennes: Stall TippelToms Sangria Pellini hat mit Benjamin Rochard beim Saisoneinstand erst spät freie Fahrt und trabt als Sechste mit 1:12,3/2700 Meter neuen persönlichen Distanzrekord ++ ++ Odense: Ronald de Beer mit Inas Winner dis.rot, mit Flotte Lotte 3. in 1:15,9/2140 Meter - Rene Kjær mit Gany 4.GdZ., mit Logima Connancy 1. in 1:13,7/1640 Meter - Kornelius Kluth mit Venom of Magic 2. in 1:15,8/2140 Meter, mit Gadira 8. in 1:13,6/1640 Meter - Jeppe Juel mit Hoss Power 3. in 1:13,2/1640 Meter - Ronja Walter mit Gold Cap BR 8. in 1:15,1/1640 Meter - Birger Jørgensen mit Reginald Dwight 2. in 1:13,1/2140 Meter, mit Lugano 2. in 1:14,8/2140 Meter - Lars Schäfer mit Lotta 10. in 1:19,0/2160 Meter Bänderstart ++ ++ Mailand: Desiderio und Orlando Paladino gestrichen ++ ++ Samstag: Acht Prüfungen in Straubing ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Vierjährigen-Rennen und Silber-Serie um je 10.000 Euro in Berlin - Roberto Vecchione und Schwedens Shootingstar Fredrik Plassen zu Gast - Elf Rennen ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Marisa Bock mit Valkyria, Wilander und Hanke Palace Green, Robert Pletschacher mit Jolie Amour, Ontaria, Severina Venus, Favara Star, Big M Eck und Icelander, Andreas Geineder mit Mercedes AMG und Pamira, Hans Hellmeier mit Derby Winner, Benjamin Priller mit Excellent Grandcru und Dr. Conny Schulz mit Indy in Wels - Beginn 15:00 Uhr ++
„Schwarzer“ Tag für lila Team
06. April 2026

(dk) Während es am Vortag in Treviso mit Gazzaladra Font (306 Euro für Platz vier in 1:15,8/2.060 Meter) sowie den jeweils disqualifizierten Indiana Jones Treb sowie Crazy Gaagaa RL in Norditalien für das Team Lila gewiss nicht "al gusto" verlief und sich dieser Trend am Ostermontag in Turin durch die in einem 20.900-Euro-ANACT-Stakes für dreijährige Stuten im Schlussbogen in zweiter Position unvermittelt springende I Am Jet (Roberto Vecchione) fortsetzte, entwickelte sich die PMU-Matinée in der Krieau weit mehr nach dem Geschmack von Christoph Schwarz und seiner reisefreudigen Gramüller-Equipe, die mit drei Startern zwei Siege und einen Ehrenplatz erzielte.

Sowohl für Desiderio, der auf der Sprintdistanz von Meter eins an den Taktstock führte und am Ende in 1:11,8/1.600 Meter nur um eine Zehntelsekunde am vom ebenfalls deutschen Purple Rain gehaltenen Bahnrekord vorbeischrappte, als auch für den gleichfalls Marie Lindinger gehörenden Sokrates, dessen Jahresdebüt vor einer Woche in Gelsenkirchen bereits sehr imponierend ausgefallen war und der seine Gegner heute in 1:14,2/2.600 Meter zuletzt förmlich verlor, war es diesmal um die schmackhaften PMU-Töpfe ein einziges Schaulaufen, zu dem im ersten Fall der 19:10-Favorit Perfect Dream (Tom Karten) nach verlorenem Kampf um die Spitze nur Staffage ist und Rang drei mit seinem Speedeinsatz danach knapp verfehlte.

Die hundertprozentige Ausbeute für das Ensemble des deutschen Trainer-Vize verhinderte später um "normales Geld" Son of Crys (Wolfgang Ruth), der im Vergleich zum großgewachsenen Jahresdebütanten M Eck Gyver (Christoph Schwarz) zwar wie ein Pinguin wirkte, aber dessen ungeachtet Start-Ziel in 1:17,8/2.100 Meter dermaßen flink unterwegs war, dass der Alesi-OM-Sohn dem 25:10-Favoriten aus dessen Rücken nicht ans Zeug flicken konnte.

Ein wahrer Augenschmaus war der Sieg des Schub-Schützlings Iathenus Day zum Auftakt, dessen Doppelzulage sich aufgrund des von der an der Grundmarke sehr unkonventionell gestarteten Grace du Bisson (Mario Zanderigo) angeschlagenen Tempos zunächst sogar vergrößerte, bevor Christoph Fischer mit dem phänomenalen Fuchs des Stalles ViFa dessen 20. Karrieretreffer noch leicht unter Dach und Fach brachte.

Einigen Eindruck hinterließ im Rahmen der PMU-Profite auch Mr Konung, mit dem Thomas Royer ungeachtet des äußeren Startplatzes in der ersten Reihe beruhigt so lange das Gaspedal durchdrücken konnte, bis er ausgangs der ersten Gegenseite das Zepter übernahm, um bis zuletzt gegen die fortan die Außenspur anführende Co-Favoritin Dorothy BR (Steffi Mayr) in 1:15,4/2.100 Meter nach Belieben zu dominieren.