++ Heute: Karin Walter-Mommerts German Kaiser mit Anders Eriksson in Solvalla (13:07 Uhr) - Fulmine Degli Dei mit Fredrik Plassen für Florian Marcussen/Stall Gesvea in Bollnäs (19:30 Uhr) - Karin Walter-Mommerts fünfjähriger Debütant Adverse Weather (v. Scarlet Knight) und Under Contract mit Stefan Persson, Game Changer mit Bernardo Grasso, Dimaggio Face und Langli mit Adrian Kolgjini in Kalmar (Beginn 18:30 Uhr) ++ ++ Heute: Ronald de Beer mit Inas Winner, Rene Kjær mit Twin Peak in Århus (Beginn 15:45 Uhr) - Heinz Bergers Kitty des Sources mit Jeffrey Mieras in Wolvega (21:00 Uhr) ++ ++ Örebro: Karin Walter-Mommerts Debütantin Ex Nihilo (v. Face Time Bourbon) mit Johan Untersteiner in einem E3 Bonuslopp für dreijährige Stuten 3. in 1:17,2/2140 Meter Bänderstart ++ ++ Samstag: Zwei stark besetzte Trabfahren in Zweibrücken - Ab 14:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Sieben Prüfungen in Mönchengladbach ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Zwölf Rennen unter dem Motto „22 Jahre Pferdesportpark Berlin-Karlshorst“ mit drei Wertungsläufen zur Karlshorster Amateuer-Meisterschaft - Beginn 13:38 Uhr ++ ++ Sonntag: Saisonauftakt in Wels - Christoph Schwarz mit Simply Joker, Valkyria, Indy und Valesco, Marisa Bock mit Favara Star, Nena Greenwood und Ribanna, Christian Höbart mit Hanke Palace Green, Christoph Fischer mit Dream of Action - Beginn 15:00 Uhr ++
Schneekönig Fourteenth of July
24. Februar 2026

Am Sonntag endete das vor allem beim Jetset geschätzte White Turf-Meeting auf dem gefrorenen St. Moritzersee. Dieses seit 1907 stattfindende Spektakel ist eine Weltexklusivität. Galopprennen, Trabrennen mit Kufensulkys und - für die ganz Mutigen - Skijöring, umgeben von der einzigartigen Schönheit der Oberengadiner Berglandschaft.

In besonderer Erinnerung wird das Meeting 2026 Marisa Bock bleiben, die mit dem familieneigenen Franzosen Fourteenth of July zu allen drei Renntagen anreiste und mit einem dritten Platz sowie zwei Siegen groß abräumte und 19.237 Franken bzw. 20.562 Euro mit nach Pfarrkirchen brachte.

Dabei gilt der elfjährige Wallach, der es in seiner Heimat bis auf Course-B-Ebene gebracht hatte, als absoluter Spezialist für die Schneebahn. Selbst die infolge steigender Temperaturen schwierigen Verhältnisse am Finaltag konnten Fourteenth of July, der nach dem französischen Nationalfeiertag benannt ist, nichts anhaben.

Moritz Marisa

Fourteenth of July mit Marisa Bock in St. Moritz (Foto: horseracing.ch)

Der im Gegensatz zu den zahlreichen Barfußläufern wie immer mit Stolleneisen aufgebotene Senior zog in der Schlussphase des Grand Prix Pontresina (25.000 CHF) auf und davon und gewann mit Weilevorsprung in 1:31,7/1700 Meter vor Allegra Racing Clubs Harper Seabrook, der bei der Auftaktveranstaltung am 8. Februar noch siegreich war.

Für Fourteenth of July, der seit 2025 in deutschen Farben läuft, war es beim zehnten Start in St. Moritz der acht volle Erfolg.

Die starke Bilanz der Pletschacher-Schützlinge rundete als Dritter Stall Gesveas Icelander ab, der nach zwei Ehrenplätzen mit Marisa Bock diesmal im "Frei für Alle" antrat und mit St.Moritz-Debütantin Dr. Conny Schulz gut harmonierte.

Icelander

Icelander mit Conny Schulz (Foto: horseracing.ch)

Keinen Gefallen am weichen und schweren Untergrund fand Marion Dinzingers Gamichel Ludois, der nach zwei feinen zweiten Rängen diesmal nach anfänglicher Führung im Finish regelrecht auf der Stelle trat und als Vierter abgeschlagen einkam.

Gamichel

Gamichel Ludois mit Marion Dinzinger (Foto: horseracing.ch)

Wie im Vorjahr wird Fourteenth of July nach St. Moritz eine ausgedehnte Pause einlegen und frühestens im Oktober wieder an den Ablauf kommen, zur Vorbereitung auf White Turf 2027.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=f2r8ls_Hh08&list=PLWWcHC3rpsaiXsPjM81FzZ8q94vbEmqjW

thumb_white-turf-2018

Mut und Geschick braucht es für das Skijöring