++ Heute: Acht Prüfungen in Straubing ab 13:00 Uhr ++ ++ Heute: Saisonauftakt auf Schwedens Meilenbahn Tingsryd mit Karin Walter-Mommerts First Wise L. (Bernardo Grasso) - Ab 11:10 Uhr - V85 in Bollnäs: Bengt Ivarssons Minne (Gulddivision) als nächste Vorausscheidung für den Paralympiatravet - Summermusic'night S mit Mats Djuse in der Silverdivision - Beginn 14:35 Uhr - Emma Stolle mit Omia Boszorg und Lelle A.T.M. in Århus (ab 14:00 Uhr) ++ ++ Heute: Prix de l'Atlantique (200.000 Euro/2150 Meter) in Enghien mit allen französischen Stars um Go On Boy und Idao de Tillard - Stall A+S 2003's Charmy Charly AS mit Benjamin Rochard in einem 68.000er aus erster Reihe - Beginn 13:23 Uhr ++ ++ Vincennes: Stall TippelToms Sangria Pellini hat mit Benjamin Rochard beim Saisoneinstand erst spät freie Fahrt und trabt als Sechste mit 1:12,3/2700 Meter neuen persönlichen Distanzrekord ++ ++ Halmstad: Markus Waldmüller mit Karin Walter-Mommerts dreijährigem Debütanten Seven Hills S (v. Broadwell) 6. in 1:17,7/2140 Meter Bänderstart, Sleipner Expess 2. in 1:16,9/2640 Meter, Look Down 5. in 1:15,3/2140 Meter, Ready for Party 11. in 1:16,1/2140 Meter, Pour Mea Double 2. in 1:13,1/2140 Meter ++ ++ Odense: Ronald de Beer mit Inas Winner dis.rot, mit Flotte Lotte 3. in 1:15,9/2140 Meter - Rene Kjær mit Gany 4.GdZ., mit Logima Connancy 1. in 1:13,7/1640 Meter - Kornelius Kluth mit Venom of Magic 2. in 1:15,8/2140 Meter, mit Gadira 8. in 1:13,6/1640 Meter - Jeppe Juel mit Hoss Power 3. in 1:13,2/1640 Meter - Ronja Walter mit Gold Cap BR 8. in 1:15,1/1640 Meter - Birger Jørgensen mit Reginald Dwight 2. in 1:13,1/2140 Meter, mit Lugano 2. in 1:14,8/2140 Meter - Lars Schäfer mit Lotta 10. in 1:19,0/2160 Meter Bänderstart ++ ++ Sonntag: Vierjährigen-Rennen und Silber-Serie um je 10.000 Euro in Berlin - Roberto Vecchione und Schwedens Shootingstar Fredrik Plassen zu Gast - Elf Rennen ab 13:00 Uhr ++ ++ Sonntag: Marisa Bock mit Valkyria, Wilander und Hanke Palace Green, Robert Pletschacher mit Jolie Amour, Ontaria, Severina Venus, Favara Star, Big M Eck und Icelander, Andreas Geineder mit Mercedes AMG und Pamira, Hans Hellmeier mit Derby Winner, Benjamin Priller mit Excellent Grandcru und Dr. Conny Schulz mit Indy in Wels - Beginn 15:00 Uhr ++
Franck Nivard ganz cool mit Hokkaido Jiel
25. Januar 2026

Um den Prix d'Amérique zu gewinnen, braucht man ein Klassepferd, eine optimale Vorbereitung, eine entsprechende Tagesform, natürlich das nötige Rennglück und nicht zuletzt einen abgebrühten Fahrer, der das Millionen-Rennen in Vincennes kennt und vielleicht sogar schon einmal gewonnen hat.

Nachdem David Thomain, der Hokkaido Jiel seit Dezember 2022, also mehr als drei Jahre lang, ununterbrochen gefahren hat, im Amérque Koctel du Dain und Philipp Allaire treu blieb, musste sich Trainer Jean Luc Dersoir einen neuen Piloten suchen. Er löste das Problem pragmatisch und verpflichtete Franck Nivard, mit Meaulnes du Corta, Ready Cash (2x) und Bold Eagle (2x) fünffacher Amérique-Sieger.

Man nennt den 46-Jährigen nicht ohne Grund "Francky mit der kalten Hand". Nichts und niemand bringt den Mann aus der Normandie, der vor wenigen Wochen noch schwer gestürzt war, aus der Ruhe. Schon gar nicht die Fahrt mit einem vermeintlichen Außenseiter, der seit Juni 2023 (Prix René Ballière) kein Rennen mehr gewonnen hatte, im Prix d'Amérique.

Nivard versteckte den neunjährigen Hengst, der sich als Vierter des Prix de Bourgogne für das Legend Race qualifiziert hatte, im Mittelfeld und sah sich das Geschehen vor ihm gelassen an. Im Schlussbogen überschlugen sich die Ereignisse, als der führende Go On Boy unter dem Druck von Josh Power in Pass verfiel und von Romain Derieux fair nach innen aus dem Feld gesteuert wurde.

Die freigewordene Innenspur nutzte Franck Nivard und stieß mit dem geschonten Hokkaido Jiel in die Passage. Kurz vor der Linie bekam er den sich tapfer wehrenden Josh Power zu fassen, der seinerseits die außen stark aufkommenden Epic Kronos und Frank Gio knapp auf Distanz hielt.

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Foto: Le Parisien

Dicht dabei endete auch Harmony du Rabutin, die gewinnärmste und einmal mehr über sich hinauswachsende Neunjährige, mit der David Bekaert im Finish verzweifelt freie Fahrt suchte, in eine zu enge Lücke stieß und wegen der daraus resultiernden Zielgaloppade im Nachgang eliminiert wurde. Damit gingen die Prämien fünf, sechs und sieben an Just Love You, Immortal Doc und Lovino Bello.

Während Franck Nivard den Prix d'Amérique also zum sechsten Mal gewinnt, muss der französische Champion Éric Raffin weiter auf seinen ersten Triumph im Rennen der Rennen warten. Dabei schien die Verbindung mit Iroise de la Noé nach dem überzeugenden Triumph im Prix de Belgique derart vielversprechend, dass man die beiden am Wettmarkt sogar zur Nr. 1 machte. 

Doch kaum war der Start, der übrigens auf Anhieb klappte, erfolgt, war der Traum vom Amérque-Erfolg auch schon wieder ausgeträumt, begann die Levesque-Stute mit wilden Galoppsprüngen und landete wie J'Aime le Foot sofort am Turm.

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Foto: Paris Normandie

Unangetastet blieb indes der Rennrekord von Face Time Bourbon (1:10,8) aus dem Jahr 2021. Hokkaido Jiel trabte mit 1:11,4/2700 Meter so schnell wie Bold Eagle bei seinem ersten Amérique-Triumph vor zehn Jahren.

Ergebnis und Rennvideo (inkl. Enquête): https://www.letrot.com/courses/2026-01-25/7500/6

Podium

Foto: France Sire