(dk) »Hopp oder Top« war hierzulande vor rund 35 Jahren einmal eine Spielshow bei Tele 5 und später DSF, deren Konzept damals bunt über den Globus umgesetzt wurde und in Australien unter dem Titel »Great Temptation« mit über 4.500 Folgen in 21 Jahren die bis dato erfolgreichste Gameshow hervorbrachte.
"Hopp oder Top" hieß es am Freitagnachmittag auch für das Team von Trainer-Vize Robert Gramüller, das mit zwei Startern nach Padua gereist war und am Ende einmal Schiffbruch erlitt und einmal als strahlender Sieger den Platz verließ.
Zunächst war es der Österreicher M Eck Gyver, der mehr als ein halbes Jahr nach seinem als Youngster in Baden auf dem Ehrenplatz abgeschlossenen Einstand auf der Rennbühne im Veneto bei 18:10 auf Anhieb favorisiert war, dem aber nicht gerecht werden konnte.
Der großgewachsene Alesi-OM-Sohn stellte Roberto Vecchione, der ihn aus zweiter Reihe innen zunächst an fünfter Stelle installiert hatte, auf der Schlussrunde zunehmend vor Probleme, bevor er ihn eingangs der letzten Gegenseite nicht mehr auf den Beinen halten konnte und der roten Flagge verfiel.
Ganz anders sah es zum Abschluss der sieben Rennen umfassenden Tageskarte aus, die als mit 9.900 Euro dotierte Prüfung das Hauptereignis ausmachte und sich an Fünf- und Sechsjährige mit einem Kontostand von zuvor maximal 50.000 Euro richtete.
Dort war Marie Lindingers Desidero - diesmal mit Blendkappe ins Rennen geschickt und solchermaßen bereits vorab erkennbar auf strikte Offensive gepolt - früh in seinem Element.
Gut 400 Meter braucht Vecchione, um den von außen in der ersten Reihe gestarteten 13:10-Favoriten an der Spitze zu installieren, wo er erst auf dem Schlussviertel wieder richtig gefordert wurde.
Unter Hilfen legte der seinen 16. Sieg beim 44. Start erringende Wallach aber sicher zu, hielt sich den in seinem Rücken erst spät zur Entfaltung kommenden Flash Italia (Andrea Farolfi) in Tagesbestzeit von 1:13,2/1.640 Meter sicher vom Leib und strich dafür 3.519 Euro ein.
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