++ Örebro: Stall Cortinas Julius Cortina (Björn Goop) nach Fehler unplatziert - Stall Gesveas Hidalgo Simoni 6. in 1:13,2/1609 Meter, Odin Eck (Oskar Andersson) dis.rot - Stall Franziskas Slave to Love Cal (Wim Paal) 1. in 1:15,9/2160 Meter Bänderstart ++ ++ Freitag: TCT Dreijährigen-Sprint (11.000 Euro) mit Peter Erwigs Mille Fleurs (Robbin Bot) - Im Rahmen die Stallgefährtin Tanitha - Marlene Matzky mit Heavenly Dreamgirl im Reiten gegen Hannah Schmitz (Kaiser des Champs) und Ronja Walter (Falstaff Font) - Heinz Bergers Kitty des Sourcey mit Jaap van Rijn bei den Trotteur-Francais-Stuten um 10.000 Euro - Beginn 17:50 Uhr ++ ++ Sonntag: Neun Rennen in Mönchengladbach ab 12:35 Uhr ++ ++ Absage: Die für das Wochenende geplanten Renntage in Hamburg und Straubing finden mangels ausreichender Starter nicht statt ++
Die „Coupe des Amateurs“ - der Coup der Sarah Kube
26. Januar 2025

Diese weiten Anreisen haben sich gelohnt: Für den Wallach Gizmogold und seinen Trainer David Alexander aus dem Süden der Grande Nation, der er seit etwa einem halben Jahr auf den Bahnen am Mittelmeer beschäftigt ist. Für Sarah Kube, die als Deutschlands Vertreterin in der Coupe Internationale des Amateurs (2100m; 15.000 Euro; sieben- bis elfjährige Franzosen, keine 135.000 Euro) mit der das Amérique-Wochenende traditionell eröffnet wird, aus Berlin anreiste.

Die mit wie üblich nicht allzu formstarken Aspiranten bestückte Aufgabe durfte die direkt an der Derby-Bahn aufgewachsene Mariendorferin mit der „7“ aus der ersten Startreihe angehen, brachte ihren Partner perfekt ab und konnte sich eingangs des Bogens von Joinville fürs Kommando gegen die 27:10-Favoritin Hunadora durchsetzen. Einen Kilometer vorm Ziel zeigte sie keinerlei Interesse, die Spitze auf Gedeih und Verderb gegen Galopin de Bianca zu behaupten, und lauerte dahinter auf ihre Chance.

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Foto: SETF

Weil der Neunjährige im Einlauf um drei Spuren nach außen driftete, versuchte es die Deutsche innen entlang. Ganz kam sie nicht vorbei, denn der mit der Belgierin Béatric Desmoulins liierte Picsou-de-Villabon-Sohn behauptete sich um einen „Kopf“.

Er war jedoch, was im Eifer des spannenden Gefechts auch die Kommentatoren nicht mitbekommen hatten, bereits zu Beginn der Zielgeraden wegen Gangartschwächen ausgemustert worden. Ende gut, alles gut für die deutschen Fans, die gemeinsam mit Sarah Kube den bei 46:10 nicht aus der Welt befindlichen 13. Sieg des Wallachs bejubeln konnten. Zwei Längen zurück landete Guéprad Grif auf Rang zwei.

Video: https://www.letrot.com/courses/2025-01-25/7500/1

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HVT-Präsident Peter Weihermüller und Fred Handelaar (3.u.4.v.r.) mit auf dem Podest