(dk) Der Weg an die Spitze gegen den anfangs gegenhaltenden Favoriten Le Touquet kosteste den wieder Anthony Barrier an die Hand gegebenen Klaus von Herten am Freitagabend viel Kraft und im schier endlosen Einlauf Enghiens wurden dem bei 64:10 als drittstärkste Kraft des Wettmarktes gehandelten Wallach die Beine zunehmend schwerer, dennoch wird man im vielköpfigen Lager seiner Supporter gewiss alles andere als unzufrieden gewesen sein, als der von Laurenz Meßmann gezogene Chaparal-de-Vandel-Sohn am Ende bei seinem Debüt auf der Pariser Flachbahn als Dritter anschlug und dabei seinen bisherigen Rekord mit 1:12,5/2.150 Meter noch einmal um eine Zehntelsekunde verbesserte.
6.440 Euro und damit gleich noch einmal knapp zehn Prozent seiner bisherigen Lebensgewinnsumme strich der Nimczyk-Schützling mit dieser Leistung für die wohltätigen Zwecke seiner Besitzergemeinschaft ein, bei der er in der mit 46.000 Euro dotierten Prüfung der Kategorie D für Fünf- und Sechsjährige mit bislang nicht mehr als 64.000 Euro Lebensgewinnsumme bis etwa Mitte des Einlaufs den Ton angab.
Dann aber war Le Touquet zur Stelle, dessen sich nach zuletzt vor allem durch Galoppaden gekennzeichnetem Weg erstmals seit zehn Monaten wieder sein Trainer Thierry Duvaldestin angenommen hatte, wonach der Cristal-Money-Sohn von den Turfistes neuerlich zum Favoriten auserkoren worden war und die Wetter prompt auch nicht enttäuschte. Bereits 1.100 Meter vor dem Ziel wieder an die Seite des Piloten gerückt, ließ er diesen in der Distanz in neuer persönlicher Bestzeit von 1:12,1/2.150 Meter unangefasst stehen.
Auch den Ehrenplatz musste Klaus von Herten auf den letzten 100 Metern noch für den speedigen Eclipse Gar (Matthieu Abrivard) räumen, der auf den Tag genau fünf Monate nach seinem an gleicher Stätte erzielten Ehrenplatz zu einem gewissen Trogir erstmals wieder eine bessere Leistung ablieferte.
Vom geschlagenen Rest, in dem sich der lange festsitzende Falstaff Font (Michel Rothengatter) mit dem letzten Schritt noch am vom weit hinten gekommenen Utkieker (Jaap van Rijn) vorbei auf Rang vier lavierte, Seven Seas S (Alexandre Abrivard) als leer ausgehender Achter keine Akzente zu setzen vermochte und Orange Crushs (Franck Nivard) Vorstoß ausgangs der Gegenseite in einer schweren Galoppade endete, ließ sich der Bürgertraber aber nicht ans Zeug flicken.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-03-06/7502/5







