(dk) Nur neun Tage nach seinem Sieg in Le Croisé-Laroche kreuzte der Florian Marcussen, dem Stall Franziska sowie Thorsten Tietz gehörende DOMENIK JET am Freitag erneut in Frankreich auf und brachte dabei für das erst zum Abschluss gelaufene Hauptereignis der Tageskarte in Nancy, der Hauptstadt des einstigen Herzogtums Lothringen, gleich noch den zuletzt bei seinem Debüt auf dem Boden der Grande Nation in Straßburg ebenfalls siegreichen Stallgefährten WALDGEIST zur Verstärkung mit.
Letzterer war es auch, der von den zehn Teilnehmern, die das bei 118.000 € endende erste Band der insgesamt bei 222.000 € geschlossenen Prüfung der Kategorie E ausmachten, am schnellsten auf die Beine fand.
Robbin Bot, dem heute die Premiere des Tragens der orange-braunen Stallfarben des Gestüt IDEE bei den Trabern oblag, überließ mit dem Credit-Winnter-Sohn aber schon im ersten Bogen dem erstmals Pierre-Yves Verva an die Hand gegebenen DOMENIK JET das Kommando, woraufhin der Routinier, der regelmäßig in den Top Twenty des Rankings seines Landes zu finden ist, mit dem bei 45:10 als zweitstärkste Kraft des Wettmarkts angetreten Italiener lange Zeit ein ebenso eisernes Regiment führen konnte, wie es Michael Nimczyk zuletzt in Marcq-en-Barœul gelungen war.
Erst auf den letzten 200 Metern musste der 50-Jährige, der schon im Alter von 20 Jahren im Prix de Cornulier triumphiert hatte, in seiner Karriere bislang insgesamt mehr als 2.100 Rennen gewonnen hat und kurz vor seinem 1.500. Sulky-Erfolg steht, hinter seinem heute wieder offen ins Rennen geschickten Schützling die Hand aufmachen; ein paar ernsthaftere Ermahnungen reichten aber, um in 1:13,6 / 2.600 m sicher mit einer Länge die Oberhand zu behalten und 12.600 € für die deutschen Interessen einzustreichen.
Eine Länge zurück behauptete sich der 20:10-Favorit COSTELLO O.E. (Jules van den Putte), der in der letzten Gegenseite aus dem Rücken des bis dahin die Außenspur anführenden MICHIGAN BRO (Florian Desmigneux) vorgestoßen war, um den Ehrenplatz noch so eben gegenüber dem sich im Einlauf zurückmeldenden Svedberg-Schützling zu erobern, während WALDGEIST im Rücken des Piloten zuletzt doch ein wenig abreißen lassen musste, aber in 1:13,9 / 2.600 m noch den mit 2.240 € ausstaffierten vierten Rang verteidigen konnte.
Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-05-29/5401/8





