++ Halmstad: Karin Walter-Mommerts Allstar (Tyler Mifsud) 1. in 1:17,3/2140 Meter, Euron Face dis.rot, Star Cash (Dante Kolgjini) 8. in 1:16,6/2640 Meter ++ ++ Cagnes-sur-Mer: Danny Brouwer mit Stall Habos Hooper des Chasses unplatziert, mit Horst Müller-Terbilles Lady Black Rochel 3. in 1:14,9/2925 Meter Bänderstart ++ ++ Freitag: Ronja Walter mit der italienischen Stute Euphoria Roc in einem 7.700-Euro-Monté in Mailand (17:15 Uhr) ++ ++ Sonntag: Vier PMU-Rennen sowie die ersten Läufe zur Newcomer- und Silber-Serie ab 10:45 Uhr ++ ++ Sonntag: PMU in Wien mit Christian Strobls Miramax BR (Erich Kubes), Rolf Dürrs Tyron Hill (Lasse Grundhöfer) und Stall Old Englishs Major Ass (Carsten Milek) im 6.000-Euro-Frei-für-Alle - Startzeit 18:25 Uhr ++
Brothers in Arms par excellence
09. Februar 2026

Eine knappe Dreiviertelstunde nach dem Prix de France richteten sich vor allem viele deutsche Blicke auf den Prix de Rouen (90.000 Euro), ein Gruppe-III-Rennen für Sechsjährige bis 275.000 Euro Kontostand. Eine schöne Aufgabe für Brothers in Arms, der nach seinem ansprechenden Auftritt am 3. Januar (Zweiter auf gleicher Distanz in Vincennes) am Toto prompt zum erweiterten Favoritenkreis zählte (94:10).

Zum Glück konnte man erneut auf Matthieu Abrivard zurückgreifen, der mit dem Hengst von Werner Pietsch und des Stalles Germania seine gesammelten Fahrkünste in die Waagschale warf. Trotz alles Vorsicht des 40-Jährigen, der diesmal im neuen Dress von Michael Nimczyk fuhr, begann Brothers in Arms mit einigen wilden Galoppsprüngen, doch bekam Abrivard ihn rechtzeitig unter Kontrolle und überwand auch ein sich direkt anschließendes kritisches Gedränge.

Dies hatte zur Folge, dass Brothers in Arms zunächst einmal die rote Laterne des Zwölfer-Pulks trug und gute 40 Meter hinter der Spitze zurücklag. Als sich vor der großen Tribüne von Vincennes einige nach außen orientierten, nutzte Abrivard die freie Innenspur und machte im Nu mehrere Positionen gut. Doch blieb der Fabulous-Wood-Sohn innen verhaftet und gelangte erst Mitte der Zielgeraden an die frische Luft.

Brothers in Arms fand sofort einen höheren Gang, spurtete prächtig und lief noch dicht zu den beiden Stuten Kika Josselyn (Benjamin Rochard) und Kelle Beaute (Alexandre Abrivard) auf. 

brother

Brothers in Arms (6) starker Dritter

Mit 1:12,7/2850 Meter verbesserte Brothers in Arms, der sein Konto um 12.600 Euro aufstockte, zwar seinen eigenen Rekord auf Steherdistanzen, musste die deutsche Bestmarke älterer Hengste aber Jimmy Ferro BR (1:12,0/2700 Meter in Vincennes) überlassen.

Ergebnis und Video: https://www.letrot.com/courses/2026-02-08/7500/5