++ Herzliche Glückwünsche gehen heute nach Berlin, wo die langjährige HVT- und OBT-Mitarbeiterin Marcelle Krause runden Geburtstag feiert - In Saarbrücken begeht Hans-Walter Bobenrieth sein 90. Wiegenfest ++ ++ Heute: Buddenbrock-Rennen (25.000 Euro) mit Blizzard Diamant und der 2. Lauf zum Super Trot Cup (15.000 Euro) in Berlin - Acht Rennen ab 13:00 Uhr ++ ++ Heute: PMU-Rennen in Baden mit Sheldrake, Aconcagua (Rudi Haller), Postillion (Peter Platzer) und Hulken Sisu (Hans Hellmeier) - Im Rahmen Rudi Haller mit Gersh Win und L'Amour, Marcus Gramüller mit Debütantin Filippchen - Ab 15:45 Uhr ++ ++ Heute: Elf C-Bahn-Rennen in Drensteinfurt ab 14:00 Uhr ++ ++ Budapest: Im 112. Magyar Ügetöderby (14 Mio. Forint = ca. 40.000 Euro/2500 Meter) bezwingt Imre Fazekas mit der Owen-CR-Stute Ginevra in 1:19,4/2500 Meter seine Tochter Andrea mit Get Lucky - Christoph Schwarz mit dem Favoriten Greenback nach verunglücktem Rennverlauf Vierter ++ ++ Cesena: Alexander Van Dijks Jimmy Ferro BR (Giampaolo Minnucci) im Gran Premio Riccardo Grassi (Gruppe III - 37.400 Euro) aus zweiter Reihe und nicht störungsfreiem Rennverlauf 4. in 1:13,2/1660 Meter - Stallgefährtin Regina Wescco springt beim Saison- und Italieneinstand in ersten Bogen an der Spitze ++
Amérique-Qualifikation geändert
23. September 2024

Vincennes, Donnerstag, 19. September 2024. Auf ihrer Jahresversammlung hat die Société d’Encouragement à l’élevage du Trotteur Français (SETF) unter anderem die Stellschrauben bezüglich der Qualifikation für den Prix d’Amérique angepasst, was bereits beim kommenden Winter-Meeting greifen soll.

Damit sollen das von vielen Geschichten umwobene renommierteste Trabrennen der Welt sportlich weiter aufgewertet und bloße „Mitfahrer“ möglichst ausgeschlossen werden. Das waren beispielsweise 2023 Moni Viking, der nach vier Monaten Pause mit nur einem Vorbereitungsstart in die 2.700-Meter-Prüfung ging, sowie im letzten Winter die hochdekorierte alte, aber formschwache Dame Délia du Pommereux sowie der Schwede Aetos Kronos.

Für den hatte sein Trainer Jerry Riordan nicht hinterm Berg gehalten: „Er ist nicht auf dem Niveau wie zu seinen besten Tagen, aber sein Besitzer Jeff Snyder ist 75 Jahre alt und wollte unbedingt mal einen Starter in diesem Rennen haben, das ihm sehr am Herzen liegt. Und über die Gewinnsummenregelung hat’s ja dann auch geklappt.“

So sehr den vielumjubelten Kämpen und auch ihren zweibeinigen Teams ein Adieu vor großer Kulisse zu gönnen ist, ist der sportliche Aspekt doch konterkariert. Damit ist mit der neuen Regelung zwar nicht vollständig Schluss, jedoch erheblich erschwert.

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Nachdem bis zum Winter 2015/2016 nach einer Punktwertung aus den Prix de Bretagne, du Bourbonnais, de Bourgogne und de Belgique die sechs Punktbesten für „La Belle“ qualifiziert waren und auch die Sieger des Critérium Continental (für Vierjährige) und des Prix Ténor de Baune (für Fünfjährige) „freien Eintritt“ zum Amérique hatten und die restlichen mindestens zehn Startplätze nach Gewinnsumme vergeben wurden, erfolgte eine erste Korrektur für den Winter 2016/2017.

In den vier „B“-Rennen konnten sich die jeweils besten Drei die Eintrittskarte sichern. Dazu kamen Continental- und Ténor-de-Baune-Sieger, womit maximal 14 Plätze vergeben waren. Nachrücken bei Absage eines Qualifikanten wie beispielsweise im letzten Winter für den verletzten San Moteur und Jushua Tree, den Jean-Michel Bazire nach dem Sieg im Critérium Continental noch ein Jahr reifen lassen wollte, oder bei Doppelqualifikationen (Izoard Védaquais, Gu d’Héripré) war und bleibt ausgeschlossen.

So rückten im Winter 2023/24 sieben Teilnehmer nach Gewinnsumme ins Feld, darunter die Multimillionäre Joviality und Vivid Wise As. Im Winter zuvor war‘s ein Sextett.

Im kommenden Meeting ist nicht alles, aber Einiges anders: Nunmehr qualifizieren sich die vier Besten der „B“-Matches - maximal folglich 16 - sowie die Continental- und Ténor-de-Baune-Sieger. Im Maximal-Fall mit durchweg unterschiedlichen Qualifizierten könnte das Starterfeld damit schon komplett sein, so dass die hoch pokernden Millionentraber, die diesen Rennen die kalte Schulter zeigten, außen vor blieben.

Der Sinn ist klar: „Wir wollen die aktuell sportlich Besten im Millionen- und möglichst auch schon in einem Vorbereitungsrennen präsentieren“, lautet das Credo des SECF-Vorstands. Schaun mer mal…

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Die Führungsriege der S.E.T.F. um Präsident Jean-Pierre Barjon (Foto: letrot.com)