(MTZV-press) Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben, so behauptet es der Volksmund und für die Reise von Robin Bakker nach München bewahrheitete sich dieses Sprichwort vollkommen, denn am Ende der Reise aus Friesland nach München die stattliche 836 Kilometer lang war, standen für das Team Hagoort/Bakker ein Sieg im Münchner Pokal und ein Scheck in Höhe von 5.900 EUR, den sich der vierjährige Wallach Winnetou Diamant aus dem Besitzer der Besitzergemeinschaft Holzapfel/Stall M.S. Diamanten mehr als redlich verdient hatte.
Letztlich überlegen siegte der Conway-Hall-Nachkomme im aus den Bändern gestarteten Rennen und das trotz Zulage und präsentierte sich dabei in absoluter Bestform. Am Start ruhig ins Rennen geschickt, summierte sich die Zulage auf mehr als 25 Meter, was den Wallach aber nicht daran hinderte, eine Runde vor Schluss die Außenspur zu eröffnen. Das Tempo hatte bis zu diesem Zeitpunkt Troublemaker vorgelegt, der aus dem ersten Band mit Thorsten Tietz hervorragend gestartet war und die Position an der Spitze auch bis eingangs der Geraden behielt.
Ein weiteren Sieg für Bakker gab es bereits im zweiten Rennen der Karte, denn Ubique Diamant steuerte der Top-Fahrer sehr umsichtig und siegte so im Preis von Wettstar.de gegen Joana und Cazio Josselyn, sodass Thorsten Tietz ein weiteres Mal das Nachsehen hatte.
Allerdings bediente sich der gebürtige Westfale im Rahmenprogramm ansonsten reichlich, siegte wie in der Vorwoche drei Mal und avancierte einmal mehr zum Mann des Tages. Ein wenig überraschend war der erste Treffer durch Filippa B.J., die lange Zeit im Rücken von XY Diamant lag, diesen im Endkampf attackierte und letztlich überlegen passierte.
In der Klasse bis 3.500 EUR schlug dann die Stunde von Atlantis, der sich zuletzt bereits angekündigt hatte. Nach einem Rennen in sechster Position, führte Tietz den Wallach in der Geraden ganz außen zum Angriff und entlockte dem Cristal-Money-Wallach stets neue Reserven, sodass Workaholic Diamant und Afillycalledlilly das Nachsehen hatten.
Auf den dritten Treffer des Quartiers Gramüller/Sparber musste man bis zum Schluss warten. Mit Agayev d’Anerol entschied Tietz das Handicap für sich, wobei der Vierjährige nach langem Anlauf endlich seine Maidenschaft ablegen konnte.
Starkes Satteldebüt von Valencia, feine Leistungen von Windhund und Usher Diamant
Ein Debüt gab es für die sechsjährige Valencia zum Auftakt, denn die Stute stellte sich erstmals unter dem Sattel vor und überzeugte mit Marisa Bock vollauf, denn in 1:17,5/2.100 Meter siegte sie leicht gegen Qui Cherie und Khalid, der mit Ronja Walter etwas brauchte, um gut ins Rennen zu finden. Letztlich war nach einem Eisenverlust für Deutschlands Monté-Queen nicht mehr drin als der dritte Rang.
Im pferdewetten.de-Rennen ging der Sieg an Windhund. Von Julia Wiesner clever vorgetragen, setzte sich der Wallach sicher gegen O.M. Dustin und Call me Ritter durch und sorgte so für eine „kleine“ Überraschung, denn der Toto stellte die beiden Unterlegenen über den späteren Sieger.
Einen weiteren Diamanten-Treffer, der insgesamt dritte Zucht-Erfolg für das Langenmoosener Gestüt, gab es im Trotto.de-Rennen durch Usher Diamant. Von Josef Seebauer vehement an die Spitze gesteuert, dosierte dieser die Fahrt in der Folge geschickt und konnte so einen leichten 2 1/2-Längen-Erfolg gegen Waldblume Venus und Hour of Daylight verbuchen.
Hier geht es zu den Ergebnissen der Daglfinger Veranstaltung
https://www.daglfing.de/index.php?page=4&datum=20210606
Der nächste Daglfinger Renntag findet am Donnerstag, 17.06.2021 statt.