Dazu kam die Abstinenz von Italiens Vierjährigen-Pascha Zacon Gio, der konsequent auf das Millionending International Trot vorbereitet wird.
Mit Fric du Chêne wagte sich diesmal nur ein „Fremdling“ in den internationalen Vierjährigen-Klassiker auf dem engen 800-Meter-Ippodromo Arcoveggio, der nicht jedes Pferdes Sache ist. Für den in seiner Heimat trotz 300.535 Euro an Gewinnen eher zur „Garnitur 1 b“ zählenden Hengst, der in zahlreichen Gruppe-Aufgaben im Vordertreffen dabei gewesen war, den einzigen Sieg jedoch in einem „Feld-, Wald- und Wiesen-Rennen“ zu Beginn seiner Karriere in Vincennes gelandet hatte, hatte Trainer Julien Le Mer Roberto Vecchione verpflichtet und damit ein gutes Händchen bewiesen. Eines vermochte Vecchione jedoch nicht - dem Nobody-du-Chêne-Sohn am Start flinke Beine zu machen, und so konnte er die ideale Abflugrampe „2“ überhaupt nicht nutzen und landete als Nobody im vierten Paar außen.
Sehr viel feuriger begann Zefir Gar und schwang vor Zaniah Bi, Zaire Wise As und Zippy Freedom LF das Zepter, um es in der zweiten Kurve nach 600 Metern an Zaniah Bi herzuschenken. Warum der mit Zlatan die Außenspur anführende Giampolo Minnucci den Mann diesmal nicht in Gelb, sondern in Rot-Grün (den Farben der Scuderia Biasuzzi) in die Freiheit entließ, wird wohl sein Geheimnis bleiben: Durch die Todesspur musste er nach wie vor und hatte Zaccaria Bar, den eine halbe Runde vor Schluss ausfallenden Zefiro Gual und eben Fric du Chêne am Hacken.
71. Gran Premio Continentale (Gruppe I int., vierj. Hengste und Stuten)
2060 Meter Autostart, 154.000 Euro
1. Zaniah Bi 12,5 Alessandro Gocciadoro 23
4j.br. Stute von Equinox Bi a.d. Fendi Bi von Sugarcane Hanover
Be / Zü: Az.Agr. Biasuzzi Srl; Tr: Alessandro Gocciadoro
2. Zefir Gar | 12,6 Mario Minopoli jr | 129 |
Sieg: 23; Richter: sicher 1 - 1 - 2 - 1 - 1½ - 2 Längen; 11 liefen
Wert: 64.400 - 30.800 - 16.800 - 8.400 - 5.600 und 28.000 Euro Züchterprämie
Den Hasen erlegt
Eine deftige Überraschung hielt das 88.000 Euro wertvolle Gran Premio Continentale Filly parat, in dem über 1660 Meter die italienischen Signorinas „per Gesetz“ unter sich waren. 648:10-Longshot Zoe Amg profitierte von den frühen Fehlern der Zona DA und Zabriskie OK und einer irren Hetzjagd, die die von Enrico Bellei chauffierte Zoe Grif Italia bei einem Kilometerschnitt von 1:11,3 auf 20, 30 Meter vom Pulk wegbrachte. Das konnte kaum gutgehen - und tat es auch nicht. Abstauber war nicht Zuid Afrika Jbay, die, aus dem Windschatten der „Häsin“ eben herausgenommen, dies mit einem Salto zur roten Karte eingangs der Schlusskurve quittierte. Als die nächsten Häscher auf Zoe Grif Italia eindrangen, trat die Ready-Cash-Tochter auf der Stelle und bekam nicht mal eine Prämie für ihre Tempoarbeit.
Gran Premio Continentale - Filly - (Gruppe II nat., vierj. Stuten)
1660m Autostart, 88.000 Euro
1. Zoe Amg 12,3 Gaetano di Nardo 648
4j.br. Stute von Nad al Sheba a.d. Iride von Supergill
Be: Daniela di Domenico; Zü: Gianfranco Pozzobon; Tr: Raffaele Chiaro
2. Zanzibar Wise As | 12,4 Andrea Guzzinati | 28* |
*Stallwette
Sieg: 648; Richter: leicht 1½ - 1 - k.Kopf - 1 - ½ Länge; 12 liefen
Wert: 36.800 - 17.600 - 9.600 - 4.800 - 3.200 und 16.000 Euro Züchterprämie