2010, 2011, 2013 hatte sich der Schwarzbraune in der Ehrenliste verewigt, die 1985 von Matine eröffnet worden ist und dem Größen wie Rex Rodney, Mack Lobell, Peace Corps, Frisky Frazer, Rite On Line, Steinlager, Thai Tanic, Beanie M.M. folgen. 2014, 2015 und 2017 war Oasis Bi Chef im 800-Meter-Ring mit den engen Bögen und dem Open Stretch.
Pingus Vang konnte sich zu jenem Zeitpunkt die Titelverteidigung bereits abschminken, denn nach einem kapitalen Startfehler zierte der Däne das Ende des Zehnerpulks. Den unangenehmsten Part bekam Montdore aufgebrummt, mit dem Catchdriver Eirik Höitomt aus der Todeslage nicht mehr wegkam und dem Photo Lavec, Tripolini VP sowie Trainingskamerad Balfour folgten. Die innere Spur bevölkerten hinter Gigant Invalley und Target Kronos Floris Baldwin, Deep Sea Dream und Jet Voice. Nach mäßigen 1:15,5 für den ersten Kilometer packte Austevoll 600 Meter vorm Ziel ein paar dicke Briketts drauf und holte in prächtiger Haltung gegen die überrumpelten Verfolger Target Kronos und Montdore rasch drei, vier Längen Vorsprung heraus.
Zwar erholten die sich von diesem Überfall zügig und vermochten bis zur finalen Biege wieder aufzuschließen, doch hatte auch Austevoll noch ein paar Reserven in petto. Zwei Längen voraus setzte der von Trainer Truls Desserud selbst gezüchtete Gigant-Neo-Sohn den 33. Volltreffer, der mit 250.000 Kronen den wertvollsten Scheck der 74 Auftritte umfassenden Karriere bedeutete. Der unermüdliche Montdore, der auch schon in Frankreich eine feine Visitenkarte hinterlassen hat, hielt sich wacker und distanzierte für den Ehrenplatz Target Kronos um zwei Längen. Der hatte reichlich Mühe, eine Dreierbande in Schach zu halten, die in breiter Phalanx auf ihn einstürmte und von der Robert Berghs erste Waffe Balfour als hauchzarter Vierter vielleicht nicht der Beste, wohl aber der Glücklichste war. Bei 1:14,0 stand Classic Grand Crus seit 2011 gültiger 1:12,6-Renn- und Bahnrekord nicht eine Sekunde zur Disposition.
Klosterskogen Grand Prix (int., Drei- bis Zwölfjährige)
2100m Autostart, 490.000 NKR
1. Gigant Invalley 14,0 Gunnar Austevoll 48
9j.dklbr. Hengst von Gigant Neo a.d. Fachi von J.R. Broline
Be / Zü / Tr: Truls Desserud
2. Montdore 3. Target Kronos 4. Balfour 5. Floris Baldwin 6. Deep Sea Dream 7. Jet Voice 8. Tripolini V P 9. Photo Lavec 10. Pingus Vang | 14,1 Eirik Höitomt 14,3 Adrian Kolgjini 14,4 Robert Bergh 14,4 Kristian Malmin 14,4 Svein Ove Wassberg 14,5 Lars Anvar Kolle 14,5 Jeppe Juel 14,9 Tom Erik Solberg 15,5g Marc Baek Nielsen | 42 81 81 117 71 179 90 213 181 |
Sieg: 48; Richter: leicht 2 - 2 - ½ - Kopf - k.Kopf; 10 liefen
Zw-Zeiten: 11,0/500m - 15,5/1000m
Wert: 250.000 - 125.000 - 60.000 - 30.000 - 15.000 - 10.000 NKR
„The Great One“ eine Klasse für sich
Im Vorjahr belegte Gretzky B.R. im an Ulf Thoresens 1986er International-Trot-Sieger erinnernden Habibs Minnelöp den Ehrenplatz. Diesmal machte der Quite-Easy-Sohn in der erstmals für Vier- und Fünfjährige offenen Mittelstreckenprüfung, die von 295.000 (2017) über 245.000 (2018) auf 224.500 Kronen gekürzt wurde, seinem großen Vorbild noch mehr Ehre. Vielen gilt Wayne Gretzky als bester Eishockeyspieler aller Zeiten und ist der erste Profi, dessen „Nummer 99“ in der nordamerikanischen Hockey League nie mehr vergeben werden darf. Ganz so prominent ist der Fünfjährige aus dem Stall von Geir Vegard Gundersen noch nicht, aber sechs Siege, darunter als „biggest point“ jener im Norsk Travderby 2018, aus 18 Versuchen und 2.710.491 NKR konnten sich durchaus sehen lassen.
Habibs Minnelöp (int., Vier- und Fünfjährige)
2100m Autostart, 224.500 NKR
1. Gretzky B.R. 13,4 Magnus Teien Gundersen 17
5j.br. Hengst von Quite Easy a.d. Metior Missy von Tagliabue
Be: Thomas Pettersen (Stall Gretzky); Zü: Björn Rishaug; Tr: Geir Vegard Gundersen
2. Transcendence 3. Eddie Arctous 4. M.S. Triple J 5. American Cheque 6. Let’s Take a Selfie S.M.K. Silvousplait | 13,6 Robert Bergh 13,7 Eirik Höitomt 13,9 Adrian Solberg Akselsen 14,4 Lars Fredrik Kolle 15,1g Lars Anvar Kolle dis.r. Åsbjörn Tengsareid | 27 157 100 389 393 506 |
Sieg: 17; Richter: leicht 2½ - ¾ - 1½ - 6 Längen; 7 liefen (NS Next Game)
Zw-Zeiten: 11,5/500m - 14,5/1000m
Wert: 110.000 - 55.000 - 27.500 - 13.000 - 9.000 NKR
Der deutsch-holländische Falke schlägt zu
Eine kräftige deutsche Prise hielt der die V75 einleitende Thai Tanic Aereslöp über die Steherstrecke von mindestens 2900 Meter bereit, der auf die Kappe von Falcon Dragon ging. Mit Herman Tvedt machte Deutschlands 2017 nach Norwegen veräußerter Derby-Vierter von 2015 seine 20 Meter Zulage früh wett und kam im fünften Paar außen zwei Positionen hinter dem von Otto Kleverbeck fürs deutsche Gestütbuch gezüchteten Höwings Unbeatable / Robert Bergh unter, während Adrian Kolgjini mit Valter L.P.C. scheinbar souverän um die 3½ Runden führte. Die 400 Meter vorm Ziel inszenierte Flucht des Schweden fand an der letzten Ecke ein jähes Ende - erst durch Höwings Unbeatable, dann durch Falcon Dragon, der es noch ein bisschen druckvoller konnte und seinen Landsmann um eine Länge niederrang. Nach 1:16,3/2920m bzw. 1:16,9/2900m wanderten 125.000 bzw. 60.000 NKR in die entsprechenden Besitzer-Schatullen. Valter L.P.C. hingegen wurde mit Rang fünf und 10.000 Kronen abgespeist.
Weil der dritte Gewinnrang mangels Masse nicht ausbezahlt wurde, darf sich die ATG über weitere 10 Millionen Jackpot freuen, die zum Abschluss des Oster-Burst am Sonntag in Romme dem ersten Rang zugeschlagen werden. Insgesamt warten rund 25 zusätzliche Millionen Kronen auf glückliche Gewinner, denen es gelingt, alle sieben Sieger auf einem Schein zu versammeln.
V75-1 (Stayer): |
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Umsatz V75: 42.219.345 SEK
1. Rang: 2.393 Systeme à 4.586 SEK
2. Rang: 62 SEK
3. Rang: Jackpot
Umsatz Top-7 (-): 579.341 SEK