„Sorbet hat sich auf meiner seit einiger Zeit mit lehmigem Untergrund versehenen Anlage immer besser entwickelt. Er ist derjenige, der nach den Arbeiten am raschesten von allen wieder zur normalen Pulsfrequenz zurückkommt. Wir haben ihn im Finlandia Ajo erstmals mit einem ‚Norweger-Zaum‘ getestet (Zaum mit hoch- bzw. herunterziehbaren Klappen/Anm.d.Red.), wobei er in Vermo eine katastrophale Startnummer hatte. Aber das Ziehen gibt ihm die letzte, die entscheidende Schärfe. Er dürfte damit auch zügiger in die Hufe kommen, als manche denken. Heute steht von der ‚1‘ über die Meile eine echte Generalprobe ins Haus. Sollte er gewinnen, werden wir die Einladung gern annehmen, denn nie war er besser in Schuss als derzeit.“
Gesagt, von Örjan Kihlström perfekt verwandelt. Nur Wenige hätten gedacht, dass der schwarzbraune Hengst gegen Super-Eintreter wie Ringostarr Treb (2) und Pastore Bob, der von der „4“ in der Todesspur hängen blieb, die Pole Position würde behaupten können, doch Trainer und Fahrer hatten ihren „Kunden“ perfekt eingeschätzt bzw. eingestellt. Das Wenige, was ihm die beiden Herausforderer an Rasanz voraus hatten, reichte nicht, bis eingangs der ersten Kurve vorbeizuziehen. Wim Paal realisierte dies früh und parkte Ringostarr Treb nach 150 Metern in Sorbets Rücken vor Lucifer Lane, Trendy OK und der von der „7“ nach einem kurzen Rumpler nach hinten innen beorderten Speedy Foxy Vicane ein. Johan Untersteiner indes war heilfroh, als nach 600 Metern Robert Bergh mit Mindyourvalue W.F. angestiefelt kam und seinen Schützling von der Führungsarbeit der äußeren Kompanie erlöste. Hinter dem Pastore warteten Workout Wonder, Zack’s Zoomer und Baron Gift auf ihre Chancen.
Nach dem kurzen, schmerzlosen 1:10,2-Vollzug hat der Stall Redén am kommenden Sonntag alle Hände voll zu tun: Sorbet wird von Propulsion, Double Exposure und Heavy Sound in den Elitloppet begleitet, dessen Startplatzauslosung am 19. Mai nach den Rennen in Årjäng gegen 17.30 Uhr erfolgen wird. Solche Herausforderungen kennt Schwedens Trainerchampion seit dem Prix d’Amérique 2017, in dem er ebenfalls ein Quartett angespannt hat.
H.K.H. Prins Daniels Lopp - Gulddivisionen / Final - (Gruppe II int.)
1609m Autostart, 940.000 SEK
1. Sorbet 10,2 Örjan Kihlström 23
8j.schwbr. Hengst von Super Photo Kosmos a.d. Altar Bound von Supergill
Be: Stall Zet; Zü: Veterinär D Söderberg AB; Tr: Daniel Redén
2. Mindyourvalue W.F. | 10,3 Robert Bergh | 244 |
Sieg: 23; Richter: leicht 1½ - k.Kopf - ¾ - ½ - Hals - Hals; 10 liefen
Zw-Zeiten: 08,8/500m - 10,3/1000m - 09,7/letzte 500m
Wert: 500.000 - 250.000 - 100.000 - 50.000 - 25.000 - 15.000 SEK
Nicht ganz reichen sollte es in einem mit 15 Kandidaten randvoll bestückten Lärlingslopp für Thorsten Tietz‘ einzigen Starter U.R.Amazing. Malin Friman kam mit dem Langstrecken-Aficionado von der „9“ lediglich im äußeren Hintertreffen unter, nutzte für die finalen 800 Meter Zugpferde auf dem dritten Gleis und überzeugte einmal mehr mit enormem Kampfgeist. Noch 150 Meter vorm Ziel schien für den Wallach des Stalles GESVEA maximal Platz vier möglich, doch dann fand er den nächsten Gang, rannte knapp an Findus M. und Zaragoza vorbei und scheiterte lediglich an dem von Oskar Florhed perfekt vorgetragenen Sanda Love um eine halbe Länge. 62.500 Kronen waren für U.R.Amazing aber auch nicht zu verachten, der 2019 seine neun Aufgaben mit je vier ersten und zweiten Plätzen samt 231.000 SEK gelöst hat. Als Kompott gab’s eine Rekordverbesserung um zwei volle Sekunden auf 1:12,8/2140m.
V75-1 (Silver): | Stepping Spaceboy / Carl Johan Jepson 80 |
Umsatz V75: 75.499.582 SEK
1. Rang: 221,9 Systeme à 88.432 SEK
2. Rang: 846 SEK
3. Rang: 88 SEK
Umsatz Top-7 (Klass I): 1.466.225 SEK